8.3 Planen der Installation der Identity Manager-Engine

8.3.1 Überlegungen für die Installation der Identity Manager-Engine

Lesen Sie vor dem Installieren der Identity Manager-Engine die folgenden Überlegungen:

  • Je nach Version des Identitätsdepots installiert das Installationsprogramm die 64-Bit-Version des Identity Manager.

  • (Bedingt) Soll der Remote Loader auf demselben Computer installiert werden wie die Identity Manager-Engine, benötigen Sie ein Betriebssystem, das beide Komponenten unterstützt. Weitere Informationen zu den Systemanforderungen für den Remote Loader finden Sie in Abschnitt 8.4.5, Voraussetzungen und Überlegungen für die Installation des Remote Loader.

  • (Bedingt) Wenn Sie die Identity Manager-Engine als Nicht-Root-Benutzer installieren, werden der NetIQ Sentinel-Plattformagent, der Linux-Kontentreiber und der Remote Loader während des Installationsprogramms nicht installiert. Sie müssen diese Komponenten separat installieren.

    HINWEIS:Installieren Sie den neuesten Patch für den Novell Audit-Plattformagenten, um die Revision mit einer Nicht-Root-Installation der Engine zu unterstützen. Wenden Sie sich an das Team für technischen Support, um weitere Informationen zu erhalten.

8.3.2 Überlegungen für die Installation von Treibern zusammen mit der Identity Manager-Engine

Die Leistung des Servers, auf dem Sie die Identity Manager-Engine installieren, ist von mehreren Faktoren abhängig, unter anderem von der Anzahl der Treiber, die auf diesem Server ausgeführt werden. Beim Planen des Installationsorts für die Treiber empfiehlt NetIQ Folgendes:

  • Die Anzahl der Treiber, die auf dem Server ausgeführt werden, ist im Allgemeinen abhängig von der Belastung des Servers durch diese Treiber. Einige Treiber verarbeiten zahlreiche Objekte, andere dagegen nicht.

  • Wenn Millionen von Objekten mit jedem Treiber synchronisiert werden sollen, beschränken Sie die Anzahl der Treiber auf dem Server. Stellen Sie in diesem Fall beispielsweise maximal 10 Treiber bereit.

  • Wenn pro Treiber maximal 100 Objekte synchronisiert werden sollen, können Sie ggf. mehr als 10 Treiber auf dem Server ausführen.

  • Mit den Werkzeugen für die Überwachung des Treiberzustands erstellen Sie einen Grundwert zur Serverleistung, der bei der Ermittlung der optimalen Anzahl an Treibern hilfreich ist. Weitere Informationen zu den Werkzeugen für die Überwachung des Treiberzustands finden Sie unter Überwachen des Treiberzustands im NetIQ Identity Manager-Treiber-Administrationshandbuch.

Weitere Informationen zum Aktivieren der Identity Manager-Treiber nach der Installation finden Sie in Abschnitt 24.0, Aktivieren von Identity Manager.

8.3.3 Voraussetzungen für die Installation des Identitätsdepots in einer Cluster-Umgebung

NetIQ empfiehlt, vor der Installation des Identitätsdepots in einer Cluster-Umgebung die folgenden Überlegungen zu lesen:

  • Die Clustersoftware muss externen gemeinsam genutzten Speicher unterstützen, wobei ausreichend Speicherplatz für alle Identitätsdepot- und NICI-Daten vorhanden sein muss:

    • Die Identitätsdepot-DIB muss sich im gemeinsam genutzten Clusterspeicher befinden. Die Zustandsdaten für das Identitätsdepot müssen sich im gemeinsam genutzten Speicher befinden, damit sie für den Clusterknoten verfügbar sind, der zurzeit die Dienste ausführt.

    • Die Root-Identitätsdepot-Instanz auf den Clusterknoten muss so konfiguriert sein, dass sie die DIB des gemeinsamen Speichers verwendet.

    • Auch die NICI-Daten (NetIQ International Cryptographic Infrastructure) müssen gemeinsam genutzt werden, damit serverspezifische Schlüssel zwischen den Clusterknoten reproduziert werden. Die von allen Clusterknoten verwendeten NICI-Daten müssen sich im gemeinsam genutzten Clusterspeicher befinden.

    • NetIQ empfiehlt, alle weiteren eDirectory-Konfigurationsdaten und Protokolldaten im gemeinsam genutzten Speicher abzulegen.

  • Sie müssen eine virtuelle IP-Adresse besitzen.

  • (Bedingt) Wenn Sie eDirectory als Rahmenstruktur für das Identitätsdepot verwenden, unterstützt das Dienstprogramm nds-cluster-config lediglich die Root-eDirectory-Instanz. eDirectory bietet keine Unterstützung für die Konfiguration von mehreren Instanzen und die Nicht-Root-Installation von eDirectory in einer Cluster-Umgebung.

Weitere Informationen zur Installation des Identitätsdepots in einer geclusterten Umgebung finden Sie im Abschnitt Bereitstellen von eDirectory in Hochverfügbarkeits-Clustern im NetIQ eDirectory-Installationshandbuch.

8.3.4 Systemanforderungen für Identity Manager-Engine, Remote Loader und iManager

Die folgende Tabelle zeigt die komponentenweisen Mindestsystemanforderungen für die Installation:

HINWEIS:Das BTRFS-Dateisystem wird nicht für das Identitätsdepot unterstützt.

Kategorie

Identitätsdepot

Identity Manager-Engine

Remote Loader (64 Bit)

iManager

Prozessor

1 GHz

1 GHz

1 GHz

1 GHz

Festplattenspeicher

  • 300 MB für das Identitätsdepot

  • 150 MB zusätzlicher Festplatten-speicher pro 50.000 Benutzer

  • 1 GB

  • 150 MB zusätzlicher Festplatten-speicher pro 50.000 Benutzer

 

200 MB

Arbeitsspeicher

2 GB

  • 2 GB für die Identity Manager-Engine

  • 2 GB für Identity Manager-Treiber

512 MB

512 MB

Betriebssystem (zertifiziert)

HINWEIS:Zertifiziert bedeutet, dass das Betriebssystem vollständig getestet wurde und unterstützt wird.

NetIQ empfiehlt, vor der Installation von Identity Manager die aktuellen Patches für das Betriebssystem mit der automatisierten Aktualisierungsfunktion des Herstellers anzuwenden.

Eines der folgenden 64-Bit-Betriebssysteme:

  • SLES 12 SP3

  • SLES 12 SP2

  • RHEL 7.4

  • RHEL 7.3

Eines der folgenden 64-Bit-Betriebssysteme:

  • SLES 12 SP3

  • SLES 12 SP2

  • RHEL 7.4

  • RHEL 7.3

Eines der folgenden 64-Bit-Betriebssysteme:

  • SLES 12 SP3

  • SLES 12 SP2

  • RHEL 7.4

  • RHEL 7.3

Eines der folgenden 64-Bit-Betriebssysteme:

  • SLES 12 SP3

  • SLES 12 SP2

  • RHEL 7.4

  • RHEL 7.3

Betriebssystem (unterstützt)

HINWEIS:Unterstützt bedeutet, dass das Betriebssystem noch nicht getestet wurde; es ist jedoch davon auszugehen, dass es funktioniert.

Aktuelle Version der Service Packs für die zertifizierten Betriebssysteme

Aktuelle Version der Service Packs für die zertifizierten Betriebssysteme

Aktuelle Version der Service Packs für die zertifizierten Betriebssysteme

Aktuelle Version der Service Packs für die zertifizierten Betriebssysteme

Virtualisierung-ssystem

NetIQ unterstützt Identity Manager auf Enterprise-Virtualisierungs-systemen, die die Betriebssysteme, unter denen die NetIQ-Produkte ausgeführt werden können, offiziell unterstützen. Sofern die Anbieter der Virtualisierungs-systeme diese Betriebssysteme offiziell unterstützen, unterstützt NetIQ den gesamten Identity Manager-Stack auf diesen Systemen.

  • Hyper-V Server 2012 R2

  • VMWare ESX 5.0 und höher

  • Windows Server 2012 R2-Virtualisierung mit Hyper-V (unterstützt)

  • Hyper-V Server 2012 R2

  • VMWare ESX 5.0 und höher

  • Windows Server 2012 R2-Virtualisierung mit Hyper-V (unterstützt)

  • Hyper-V Server 2012 R2

  • VMWare ESX 5.0 und höher

  • Windows Server 2012 R2-Virtualisierung mit Hyper-V (unterstützt)

 

Software

eDirectory 9.1

Identity Manager Engine 4.7

Remote Loader 4.7

iManager 3.1

Java

(Java-Laufzeitumgebung (JRE) von Oracle)

JRE 1.8.0_162

JRE 1.8.0_162

JRE 1.8.0_162

JRE 1.8.0_162

Webbrowser

 

 

Einer der folgenden Browser (ggf. höhere Version):

  • Google Chrome 61

  • Mozilla Firefox 51

Anwendungsserver

 

 

 

Apache Tomcat 8.5.27 im Bundle mit iManager

Standardports

 

 

 

8080, 8443 und 9009