2.0 Grundlegender Workflow für den Workload-Schutz und die Wiederherstellung

PlateSpin Protect definiert folgenden Workflow für den Workload-Schutz und die Wiederherstellung. Der Großteil dieser Schritte kann über Workload-Befehle auf der Seite „Workloads“ durchgeführt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Workload-Schutz- und Wiederherstellungsbefehle.

Tabelle 2-1 Schutz- und Wiederherstellungslebenszyklus

Job

Aktion

Anmerkungen

Vorbereitung

Die Workloads, die Container und die Umgebung müssen die erforderlichen Kriterien erfüllen.

 

  1. Stellen Sie sicher, dass PlateSpin Protect Ihren Workload unterstützt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Unterstützte Konfigurationen.

 

  1. Stellen Sie sicher, dass Ihre Workloads und VM-Container die Zugriffs- und Netzwerkvoraussetzungen erfüllen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Zugriffs- und Kommunikationsanforderungen in Ihrem Schutz-Netzwerk.

Inventar

Workloads, die Sie schützen möchten, sowie Container, auf denen Failover-Workloads gehostet werden, müssen ordnungsgemäß inventarisiert werden. Sie können Workloads und Container jedem beliebigen Ordner hinzufügen, doch jeder Schutzvertrag erfordert einen definierten Workload und Container, der vom PlateSpin-Server inventarisiert wurde.

 

  1. Ergänzen Sie den PlateSpin-Server mit Ziel-Containern.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Hinzufügen von Containern (Schutzziele).

  1. Ergänzen Sie den PlateSpin-Server mit Ursprungs-Workloads.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Hinzufügen von Workloads (Schutzursprünge).

 

  1. Bei einem physischen Schutzziel bereiten Sie Gerätetreiber vor.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt 11.0, Vorbereiten der Gerätetreiber für physische Failback-Ziele.

  1. Bei einem Linux-Workload bereiten Sie den Workload-Schutz vor:

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt 12.0, Vorbereiten von Linux-Workloads für den Schutz.

 

  1. Bei Windows-Server-Cluster-Workloads bereiten Sie den Cluster-Workload-Schutz vor.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt 13.0, Vorbereiten des Windows-Cluster-Schutzes.

Schutzvertrag definieren

 

  1. Definieren Sie die Details und Spezifikationen für einen Schutzvertrag.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Konfigurieren der Schutzdetails und Vorbereiten der Reproduktion.

 

  1. Bereiten Sie die Reproduktion vor.

 

Schutz einleiten

 

  1. Starten Sie den Schutzvertrag gemäß Ihren Anforderungen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Starten des Workload-Schutzes.

Schutzlebenszyklusjobs (optional)

Diese Schritte gehören nicht zum automatisierten Reproduktionsplan, sind jedoch in verschiedenen Situationen von Nutzen oder auch aufgrund Ihrer Strategie zur Aufrechterhaltung des ununterbrochenen Geschäftsbetriebs unerlässlich.

 

  1. Manuell/inkrementell. Sie können eine inkrementelle Reproduktion manuell ausführen, also außerhalb des Workload-Schutzvertrags.

Wählen Sie den Workload aus und klicken Sie auf Inkrementellen Vorgang ausführen.

 

  1. Testbetrieb. Die Failover-Funktion lässt sich auf kontrollierte Weise in einer kontrollierten Umgebung testen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Verwenden der Funktion „Failover testen“.

Failover

 

  1. Mit diesem Schritt wird ein Failover des geschützten Workloads auf die Reproduktion vorgenommen, die in Ihrem VM-Container ausgeführt wird.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Failover.

Failback

 

  1. Dieser Schritt entspricht der Phase der Wiederaufnahme des Betriebs, nachdem Sie die Probleme mit dem Produktions-Workload behoben haben.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Failback.

Erneuter Schutz

 

  1. In diesem Schritt definieren Sie den ursprünglichen Schutzvertrag für den Workload neu.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Erneutes Schützen eines Workloads.

Der Befehl Erneut schützen steht nach einem erfolgreichen Failback zur Verfügung.