Dieser Abschnitt enthält Informationen zum Vorbereiten der Installation von .NET Remote Loader.
NetIQ empfiehlt, die Schritte in der folgenden Checkliste auszuführen:
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Checkliste |
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Mit dem Remote Loader können Sie Identity Manager-Treiber auf verbundenen Systemen ausführen, auf denen das Identitätsdepot und die Identity Manager-Engine nicht gehostet werden. Der .NET Remote Loader eignet sich nur für Windows-Systeme.
Der Remote Loader kann die in den plattformspezifischen Dateien enthaltenen Identity Manager-Anwendungsschnittstellenmodule über JNI sowie die häufiger verwendeten Identity Manager-Anwendungsschnittstellenmodule in plattformunabhängigen JAR-Dateien hosten. Der Remote Loader kann auf jeder Plattform ausgeführt werden. Plattformspezifische Schnittstellenmodule müssen jedoch auf ihren nativen Plattformen ausgeführt werden.
Der Remote Loader kommuniziert über Schnittstellenmodule mit der Anwendung auf einem verwalteten System. Ein Schnittstellenmodul besteht aus einer oder mehreren Dateien, in denen sich der Code zum Verarbeiten der Ereignisse befindet, die zwischen dem Identitätsdepot und der Anwendung synchronisiert werden. Vor Verwendung des Remote Loader müssen Sie das Anwendungsschnittstellenmodul so konfigurieren, dass eine sichere Verbindung zur Identity Manager-Engine hergestellt wird. Außerdem müssen sowohl der Remote Loader als auch die Identity Manager-Treiber konfiguriert werden.
Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 10.3, Konfigurieren des Remote Loader und der Treiber.
Sie können die Identity Manager-Engine, das Identitätsdepot und das Treiberschnittstellenmodul auf demselben Server installieren. Die Identity Manager-Engine wird als Teil eines eDirectory-Prozesses ausgeführt. Die Identity Manager-Treiber können auf dem Server ausgeführt werden, auf dem sich Identity Manager befindet. Sie können zudem Teil desselben Prozesses sein, in dem die Identity Manager-Engine ausgeführt wird. In den folgenden Szenarien sollten die Identity Manager-Treiber jedoch aus strategischen Gründen als separater Prozess auf dem Server ausgeführt werden, auf dem die Identity Manager-Engine gehostet wird:
Schutz der Identitätsdepots vor Ausnahmefehlern, die durch das Treiberschnittstellenmodul ausgelöst werden.
Erhöhen der Leistung des Servers, auf dem die Identity Manager-Engine ausgeführt wird, durch das Auslagern von Treiberbefehlen an die Remote-Anwendung oder Datenbank.
Ausführen von weiteren Treibern auf Servern, auf dem die Identity Manager-Engine nicht gehostet wird.
In diesen Szenarien stellt der Remote Loader einen Kommunikationskanal zwischen der Identity Manager-Engine und dem Treiber bereit. Sie installieren beispielsweise einen LDAP-Treiber auf demselben Server wie die Identity Manager-Engine und das Identitätsdepot. Dann installieren Sie den AD-Treiber (Active Directory) mit dem Remote Loader auf einem anderen Server. Damit die Treiber auf die Anwendung zugreifen und mit dem Identitätsdepot kommunizieren können, installieren Sie den Remote Loader auf beiden Servern (siehe Abbildung):
NetIQ empfiehlt, nach Möglichkeit die Remote Loader-Konfiguration für die Treiber zu verwenden. Nutzen Sie den Remote Loader selbst dann, wenn sich die Anwendung auf demselben Server wie die Identity Manager-Engine befindet.
Der Java Remote Loader ist eine Java-Anwendung. Java Remote Loader funktioniert mit jeder öffentlich unterstützten Version von Java.
Informationen zum Konfigurieren des Java Remote Loader für Ihre Treiber finden Sie unter Abschnitt 10.3.4, Konfigurieren des Java Remote Loader für Treiberinstanzen.
Als Arbeitserleichterung sind im Installationsprogramm mehrere Komponenten zusammengefasst, die gemeinsam das zugrunde liegende Rahmenwerk der Identity Manager-Lösung bilden. Sie können diese Komponenten wahlweise allesamt auf demselben Server oder auch auf verschiedenen Servern installieren. Neben dem Remote Loader können Sie im Installationsprogramm die Treiber auswählen, die auf dem verbundenen System installiert werden sollen. Das Installationskit enthält die .NET Remote Loader-Option für Windows-Betriebssysteme.
Standardmäßig erkennt das Installationsprogramm die Betriebssystemversion und installiert anschließend die entsprechende Version des Remote Loader. Sie können sowohl den 32-Bit- als auch den 64-Bit-Remote Loader auf einem 64-Bit-Betriebssystem installieren:
Wenn Sie eine 32-Bit-Version von Remote Loader aufrüsten, die auf einem 64-Bit-Betriebssystem installiert ist, rüstet der Prozess den 32-Bit-Remote Loader auf die aktuelle Version auf und installiert darüber hinaus den 64-Bit-Remote Loader.
Wenn Sie sowohl einen 32-Bit- als auch einen 64-Bit-Remote Loader auf demselben Computer installieren, werden die Audit-Ereignisse nur mit dem 64-Bit-Remote Loader generiert. Wenn zuerst ein 64-Bit-Remote Loader und dann ein 32-Bit-Remote Loader installiert wird, werden die Ereignisse im 32-Bit-Cache protokolliert.
NetIQ empfiehlt, vor dem Installieren des Remote Loader die folgenden Überlegungen zu lesen:
Installieren Sie den Remote Loader auf einem Server, der mit den verbundenen Systemen kommunizieren kann. Der Treiber für die einzelnen verwalteten Systeme muss mit den relevanten APIs zur Verfügung stehen.
Sie können den Remote Loader auf demselben Computer installieren wie die Identity Manager-Engine.
Sie können sowohl den 32-Bit- als auch den 64-Bit-Remote Loader auf demselben Computer installieren.
Sie können den Java Remote Loader auf Plattformen installieren, die den nativen Remote Loader nicht unterstützen. Weitere Informationen zu den unterstützten Plattformen finden Sie unter Abschnitt 10.1.7, Systemanforderungen für den Remote Loader.
(Bedingt) Soll Identity Manager mit Active Directory verbunden werden, müssen Sie den Remote Loader und den Treiber für Active Directory auf einem Server installieren, der als Mitgliedserver oder Domänencontroller fungiert. Es ist nicht nötig, eDirectory und Identity Manager auf demselben Server wie das verbundene System zu installieren. Der Remote Loader sendet alle Ereignisse von Active Directory an den Identity Manager-Server. Der Remote Loader empfängt dann Informationen vom Identity Manager-Server und übergibt sie an die verbundene Anwendung.
NetIQ empfiehlt, nach Möglichkeit die Remote Loader-Konfiguration für die Treiber zu verwenden. Nutzen Sie den Remote Loader selbst dann, wenn sich das verbundene System auf demselben Server wie die Identity Manager-Server-Engine befindet.
Wenn Sie das Treiberschnittstellenmodul in der Remote Loader-Konfiguration ausführen, erzielen Sie die folgenden Vorteile:
Die Trennung des Arbeitsspeichers und der Verarbeitung zwischen den Treiberschnittstellenmodulen steigert die Leistung der Identity Manager-Lösung und erleichtert ihre Überwachung.
Das Installieren von Patches und das Aufrüsten des Treiberschnittstellenmoduls wirken sich nicht auf eDirectory oder andere Treiber aus.
eDirectory wird vor schwerwiegenden Fehlern geschützt, die eventuell im Treiberschnittstellenmodul auftreten.
Die Last wird von den Treiberschnittstellenmodulen auf andere Server verteilt.
Die folgenden Treiber unterstützen die Funktionen des Remote Loader:
Active Directory
Access Review
ACF2
Azure Active Directory
Banner
Schwarzes Brett
Datenerfassungsdienst
Text mit Begrenzungszeichen
GoogleApps
REST
GroupWise 2014 (für den 32-Bit-Remote Loader)
JDBC
JMS
LDAP
Linux-Einstellungen
Lotus Notes
Verwaltetes System – Gateway
„Manuelle Aufgabe“-Services
Null- und Loopback
Office 365
Oracle EBS HRMS
Oracle EBS TCA
Oracle EBS User Management
PeopleSoft 5.2
Privileged User Management
Remedy
SalesForce.com
SAP Business Logic
SAP Portal
SAP HR (wird für Java Remote Loader nicht unterstützt)
SAP User Management (wird für Java Remote Loader nicht unterstützt)
ServiceNow
Integrationsmodul V2.0 für Sentinel
SharePoint
SOAP
Streng geheim
Auftrag
Die folgenden Treiber bieten keine Unterstützung für den Remote Loader:
eDirectory bidirektional
eDirectory
Berechtigungsservices
Rollenservice
Benutzeranwendung
Weitere Informationen zum Remote Loader in Identity Manager finden Sie unter Die zahlreichen Facetten des Remote Loader in Identity Manager
.
In diesem Abschnitt finden Sie die Mindestanforderungen für die Server, auf denen der Remote Loader, der .NET Remote Loader und der Java Remote Loader installiert werden sollen.
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Kategorie |
Anforderung |
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Prozessor |
1 GHz-Prozessor |
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Arbeitsspeicher |
512 MB |
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Betriebssystem (zertifiziert) |
Eines der folgenden 64-Bit-Betriebssysteme:
Für ein 32-Bit-Betriebssystem:
WICHTIG:Der Lotus Notes-Client wird nur auf den Arbeitsstationsplattformen unterstützt. Ein Remote Loader unter Windows XP, Windows 7 und 8 sowie SLED mit 32 Bit wird nur für die Lotus Notes-Treiberintegration unterstützt. Bei normalen Identity Manager-Installationen wird der Remote Loader nur auf den Serverplattformen unterstützt. NetIQ empfiehlt, vor der Installation von Identity Manager die aktuellen Patches für das Betriebssystem mit der automatisierten Aktualisierungsfunktion des Herstellers anzuwenden. HINWEIS:Zertifiziert bedeutet, dass das Betriebssystem vollständig getestet wurde und unterstützt wird. |
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Betriebssystem (unterstützt) |
Aktuelle Version der Service Packs für die zertifizierten Betriebssysteme HINWEIS:Unterstützt bedeutet, dass das Betriebssystem noch nicht getestet wurde; es ist jedoch davon auszugehen, dass es funktioniert.. |
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Virtualisierungssystem |
NetIQ unterstützt Identity Manager auf Enterprise-Virtualisierungssystemen, die die Betriebssysteme, unter denen die NetIQ-Produkte ausgeführt werden können, offiziell unterstützen. Sofern die Anbieter der Virtualisierungssysteme diese Betriebssysteme offiziell unterstützen, unterstützt NetIQ den gesamten Identity Manager-Stack auf diesen Systemen. |
Der .NET Remote Loader ist auf Windows-basierte Server ausgelegt.
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Kategorie |
Anforderung |
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Prozessor |
Pentium* III 600-MHz-Prozessor |
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Arbeitsspeicher |
512 MB |
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Betriebssystem (zertifiziert) |
Eines der folgenden 64-Bit-Betriebssysteme:
Für ein 32-Bit-Betriebssystem:
NetIQ empfiehlt, vor der Installation von Identity Manager die aktuellen Patches für das Betriebssystem mit der automatisierten Aktualisierungsfunktion des Herstellers anzuwenden. HINWEIS:Zertifiziert bedeutet, dass das Betriebssystem vollständig getestet wurde und unterstützt wird. |
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Betriebssystem (unterstützt) |
Aktuelle Version der Service Packs für die zertifizierten Betriebssysteme HINWEIS:Unterstützt bedeutet, dass das Betriebssystem noch nicht getestet wurde; es ist jedoch davon auszugehen, dass es funktioniert.. |
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Virtualisierungssystem |
NetIQ unterstützt Identity Manager auf Enterprise-Virtualisierungssystemen, die die Betriebssysteme, unter denen die NetIQ-Produkte ausgeführt werden können, offiziell unterstützen. Sofern die Anbieter der Virtualisierungssysteme diese Betriebssysteme offiziell unterstützen, unterstützt NetIQ den gesamten Identity Manager-Stack auf diesen Systemen. |
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.NET Framework |
4.x |
Der Java Remote Loader kann auf jedem System mit kompatibler JRE und Java-Sockets ausgeführt werden.
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Kategorie |
Anforderung |
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Prozessor |
Pentium* III 600 MHz oder schneller |
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Arbeitsspeicher |
512 MB für den Remote Loader |
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JRE |
Java8u162 oder höher HINWEIS:Java Remote Loader funktioniert mit jeder öffentlich unterstützten Version von Java. |
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Plattformagent |
PA v2011.1r6 |