In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie die Installation der Identitätsanwendungen vorbereiten. Die Anwendungen werden auf dem rollenbasierten Bereitstellungsmodul (RBPM) als Rahmenwerk ausgeführt. Beim Installieren der Identity Manager-Engine wird netiq-DXMLuad-4.7.0-0.noarch automatisch mitinstalliert. Mit diesen RPMs werden der Benutzeranwendungstreiber sowie der Rollen- und der Ressourcenservice-Treiber installiert, und das eDirectory-Schema wird auf die Interaktion mit RBPM erweitert.
Die Installationsdateien befinden sich im Verzeichnis products\UserApplication\ in der .iso-Image-Datei des Identity Manager-Installationspakets.
Wenn die Benutzeranwendung auf dem Audit Server als Protokollanwendung genutzt werden soll, müssen Sie die Datei dirxml.lsc auf den Server kopieren. Dieser Abschnitt gilt nur für Novell Identity Audit.
Ermitteln Sie den Speicherort der Datei dirxml.lsc.
Diese Datei befindet sich nach der Installation im Installationsverzeichnis der Identity Manager-Benutzeranwendung, beispielsweise C:\NetIQ\idm\apps\UserApplication.
Greifen Sie über einen Webbrowser auf einen iManager zu, auf dem das Novell Identity Audit-Plugin installiert ist, und melden Sie sich als Administrator an.
Navigieren Sie zu Rollen und Aufgaben > Revision und Protokollierung, und wählen Sie Protokollserver-Optionen.
Navigieren Sie zum Container „Protokolldienste“ im Baum, wählen Sie den entsprechenden Audit Secure Logging-Server aus, und klicken Sie auf OK.
Wählen Sie auf der Registerkarte Protokollanwendungen den entsprechenden Containernamen aus, und klicken Sie auf den Link Neue Protokollanwendung.
Führen Sie im Dialogfeld „Neue Protokollanwendung“ die folgenden Schritte aus:
Geben Sie unter „Name der Protokollanwendung“ einen Namen ein, der in Ihrer Umgebung aussagekräftig ist.
Navigieren Sie unter „LSC-Datei importieren“ zur Datei dirxml.lsc.
Klicken Sie auf OK.
Klicken Sie zum Abschließen der Audit Server-Konfiguration auf OK.
Stellen Sie sicher, dass der Status der Protokollanwendung aktiviert ist (ON). (Der Kreis unter dem Status sollte grün sein.)
Starten Sie den Audit Server, damit die neuen Protokollanwendungseinstellungen wirksam werden.
Der Identitätsdepotadministrator ist ein Benutzer, der über Konfigurationsrechte für das Identitätsdepot verfügt. Es handelt sich hierbei um eine Logikrolle, die mit anderen Arten verwaltungsbefugter Benutzer geteilt werden kann.
Der Identitätsdepotadministrator benötigt folgende Rechte:
Supervisor-Rechte für Benutzeranwendungstreiber und alle hierin enthaltenen Objekte. Diese können Sie zuweisen, indem Sie die Rechte auf Niveau der Treiber-Container festlegen und deren Übernahme ermöglichen.
Supervisor-Zugriffsrechte auf alle Benutzer, die in der Verzeichnisabstraktionsschicht-Definition der Benutzerentität definiert sind. Hierzu gehören Schreibrechte für objectClass-Attribute sowie für die mit den Zusatzklassen DirXML-EntitlementRecipient, srvprvEntityAux und srvprvUserAux verknüpften Attribute.
Supervisor-Rechte für das Container-Objekt cn=DefaultNotificationCollection, cn=Security. Dieses Objekt genießt Vorrang vor Email-Server-Einstellungen, die für automatisch versandte Emails gelten. Es kann SecretStore-Anmeldedaten für die Authentifizierung im Email-Server selbst enthalten.
Supervisor-Rechte für das Container-Objekt cn=Authorized Login Methods, cn=Security. Im Zuge der Installation der Benutzeranwendung wurde in diesem Container ein SAML-Assertion-Objekt erstellt.
Stellen Sie vor Installation der Benutzeranwendung sicher, dass Sie über Supervisor-Rechte für den Container cn=Security verfügen. Während der Installation der Benutzeranwendung wird der Container cn=RBPMTrustedRootContainer im Container cn=Security erstellt.
Alternativ können Sie den Container cn=RBPMTrustedRootContainer,cn=Security manuell erstellen (erstellen Sie ein Objekt mit dem Namen Trusted Root Container mit der Objektklasse NDSPKI:Trusted Root im Container Security). Weisen Sie sodann Supervisor-Rechte für den Container zu.
Sie müssen manuell ein Administratorkonto für die Benutzeranwendung im Identitätsdepot erstellen, damit das rollenbasierte Bereitstellungsmodul ordnungsgemäß installiert wird. Das Benutzeranwendungsadministrator-Konto muss ein Trustee des Containers der obersten Ebene sein und über Supervisor-Rechte für diesen Container verfügen.
Beim Erstellen des Benutzeranwendungsadministrator-Kontos müssen Sie diesem neuen Benutzerkonto eine Passwortrichtlinie zuweisen. Weitere Informationen finden Sie unter Creating Password Policies
im Administrationshandbuch zur Passwortverwaltung.
Führen Sie die folgenden Befehle in einer LDAP Data Interchange Format(LDIF)-Datei aus, um die Berechtigungen für das Administratorkonto der Benutzeranwendung zu erstellen:
dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 1#subtree#[Root]#[Entry Rights] dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 3#subtree#%%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%%#description dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 3#subtree#%%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%%#directReports dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 3#subtree#%%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%%#mail dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 3#subtree#%%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%%#manager dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 3#subtree#%%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%%#photo dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 3#subtree#%%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%%#srvprvQueryList dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 3#subtree#%%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%%#srvprvUserPrefs dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 3#subtree#%%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%%#telephoneNumber dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 3#subtree#%%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%%#title dn: %%RBPM_USER_APP_CONTAINER_DN%% changetype: modify add: ACL ACL: 17#subtree#%%RBPM_USER_APP_ADMIN_DN%%#[Entry Rights] ACL: 35#subtree#%%RBPM_USER_APP_ADMIN_DN%%#[All Attributes Rights]