Laden Sie die Installationsdatei für die virtuelle Xen-Appliance von der Novell-Download-Website in das Verzeichnis /var/lib/xen/images herunter.
Der korrekte Dateiname für die virtuelle Xen-Appliance enthält die Buchstaben xen. Beispiel: Sentinel_7.0.0.0.x86_64.xen.tar.gz
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Datei zu entpacken:
tar -zxvf <install_file>
Ersetzen Sie durch den tatsächlichen Namen der Installationsdatei.
Wechseln Sie zum neuen Installationsverzeichnis. Dieses Verzeichnis enthält folgende Dateien:
<dateiname>.raw
<dateiname>.xenconfig
Öffnen Sie die Datei <file_name>.xenconfig in einem Texteditor.
Ändern Sie die Datei wie folgt:
Geben Sie den vollständigen Pfad zur .raw-Datei in der Einstellung Datenträger ein.
Geben Sie die Bridge-Einstellung für Ihre Netzwerkkonfiguration an. Beispiel: "bridge=br0" oder "bridge=xenbr0".
Geben Sie Werte für die Einstellungen name und memory ein.
Beispiel:
# -*- mode: python; -*- name="Sentinel_7.0.0.0.x86_64" memory=4096 disk=[ "tap:aio:/var/lib/xen/images/sentinel_7.0.0.0.x86_64/sentinel_7.0.0.0.x86_64.raw,xvda,w" ] vif=[ "bridge=br0" ]
Nachdem Sie die Datei <filename>.xenconfig geändert haben, geben Sie folgenden Befehl ein, um die virtuelle Maschine (VM) zu erstellen:
xm create <file_name>.xenconfig
(Optional) Geben Sie folgenden Befehl ein, um zu überprüfen, ob die virtuelle Maschine erstellt wurde:
xm list
Die VM wird in der generierten Liste angezeigt.
Wenn Sie z. B. name="Sentinel_7.0.0.0.x86_64" in der Datei .xenconfig konfiguriert haben, wird die VM mit diesem Namen angezeigt.
Geben Sie den folgenden Befehl ein, um die Installation zu starten:
xm console <vm name>
Ersetzen Sie <vm_name> mit dem in der Namenseinstellung der Datei .xenconfig festgelegten Namen. Dieser entspricht außerdem dem in Schritt 7 zurückgegebenen Wert. Beispiel:
xm console Sentinel_7.0.0.0.x86_64
Das Installationsskript prüft zunächst, ob genügend Arbeitsspeicher und Plattenspeicherplatz zur Verfügung stehen. Bei weniger als 2.5 GB verfügbarem Arbeitsspeicher wird die Installation automatisch beendet. Bei mehr als 2.5 GB, jedoch weniger als 6.7 GB Arbeitsspeicher meldet die Installation, dass weniger Arbeitsspeicher als empfohlen zur Verfügung steht. Geben Sie y ein, wenn die Installation fortgesetzt werden soll, und n, wenn Sie nicht fortfahren möchten.
Wählen Sie die gewünschte Sprache aus und klicken Sie auf .
Wählen Sie das Tastatur-Layout aus und klicken Sie auf .
Lesen und akzeptieren Sie die Software-Lizenzvereinbarung für SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 11 SP1.
Lesen und akzeptieren Sie die NetIQ Sentinel-Endbenutzer-Lizenzvereinbarung.
Geben Sie auf der Seite mit dem Hostnamen bzw. Domänennamen die entsprechenden Namen ein und stellen Sie sicher, dass die Option ausgewählt ist.
Wählen Sie . Die Konfigurationen für den Hostnamen werden gespeichert.
Führen Sie einen der folgenden Vorgänge aus:
Um die aktuellen Netzwerkeinstellungen zu verwenden, wählen Sie auf der Seite die Option aus.
Um die Netzwerkeinstellungen zu ändern, wählen Sie aus und nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
Wählen Sie . Die Netzwerkeinstellungen werden gespeichert.
Legen Sie Uhrzeit und Datum fest, klicken Sie auf und anschließend auf
Zum Ändern der NTP-Konfiguration nach der Installation rufen Sie YaST von der Befehlszeile der Appliance aus auf. Mit WebYast können Sie zwar die Uhrzeit und das Datum ändern, nicht jedoch die NTP-Konfiguration.
Wenn die Zeit unmittelbar nach der Installation nicht synchronisiert erscheint, führen Sie den folgenden Befehl aus, um NTP neu zu starten:
rcntp restart
Legen Sie das root-Passwort für SUSE Enterprise Server fest und klicken Sie auf .
Legen Sie das Sentinel-admin-Passwort fest und klicken Sie auf .
Die Sentinel-Installation wird fortgesetzt und abgeschlossen. Nach der Installation nimmt das Starten der Services möglicherweise einige Minuten in Anspruch, da das System eine einmalige Initialisierung ausführt. Warten Sie, bis die Installation abgeschlossen ist, bevor Sie sich am Server anmelden.
Notieren Sie sich die IP-Adresse der Appliance, die in der Konsole angezeigt wird.
Fahren Sie mit Abschnitt 5.5, Konfiguration der Appliance im Anschluss an die Installation fort.
Sie können den Collector-Manager als Appliance auf einem Xen-fähigen Linux-System installieren, das die Hardware-Mindestanforderungen für Collector-Manager erfüllt. Weitere Informationen finden Sie unter Abschnitt 1.1.2, Hardwareanforderungen.
Führen Sie Schritt 1 bis Schritt 14 in Abschnitt 5.3.1, Installieren von Sentinel aus.
Der korrekte Dateiname für die Installationsdatei der virtuellen Xen-Collector-Manager-Appliance ist sentinel_collector_manager_7.0.0.0.x86_64.xen.tar.gz.
Wählen Sie auf dem Bildschirm „Netzwerkkonfiguration II“ aus und geben Sie die IP-Adresse der virtuellen Maschine an, auf der die zusätzliche Collector-Manager-Appliance installiert werden soll.
Geben Sie die Teilnetzmaske der angegebenen IP-Adresse an.
Wählen Sie . Die Netzwerkeinstellungen werden gespeichert.
Legen Sie Uhrzeit und Datum fest und klicken Sie auf .
Zum Ändern der NTP-Konfiguration nach der Installation rufen Sie YaST von der Befehlszeile der Appliance aus auf. Mit WebYast können Sie zwar die Uhrzeit und das Datum ändern, nicht jedoch die NTP-Konfiguration.
Wenn die Zeit unmittelbar nach der Installation nicht synchronisiert erscheint, führen Sie den folgenden Befehl aus, um NTP neu zu starten:
rcntp restart
Legen Sie das root-Passwort für SUSE Enterprise Server fest und klicken Sie auf .
Geben Sie den Hostnamen/die IP-Adresse des Sentinel-Servers an, mit dem die Correlation Engine eine Verbindung herstellen soll.
Geben Sie die Portnummer des Communication Server an. Der Standardport für den Nachrichtenbus ist 61616.
Geben Sie den JMS-Benutzernamen an, der den Collector-Manager-Benutzernamen darstellt. Der Standardbenutzername ist collectormanager.
Geben Sie das Passwort für den JMS-Benutzer an.
Der Benutzername und das Passwort werden in der Datei /<installationsverzeichnis>/etc/opt/novell/sentinel/config/activemqusers.properties auf dem Sentinel-Server gespeichert.
(Optional) Über folgende Zeile in der Datei activemqusers.properties können Sie das Passwort überprüfen:
collectormanager=<password>
In diesem Beispiel ist collectormanager der Benutzername und der entsprechende Wert ist das Passwort.
Klicken Sie auf , um die Installation abzuschließen.
Nach dem Abschluss der Installation wird eine Meldung angezeigt, die darauf hinweist, dass diese Appliance der Sentinel-Collector-Manager ist. Die Meldung enthält außerdem die IP-Adresse.
Sie können die Correlation Engine als Appliance auf einem Xen-fähigen Linux-System installieren, das die Hardware-Mindestanforderungen für Collector-Manager erfüllt. Weitere Informationen finden Sie unter Abschnitt 1.1.2, Hardwareanforderungen.
Führen Sie Schritt 1 bis Schritt 14 in Abschnitt 5.3.1, Installieren von Sentinel aus.
Der korrekte Dateiname für die Installationsdatei der virtuellen Xen-Correlation Engine-Appliance ist sentinel_correlation_engine_7.0.0.0.x86_64.xen.tar.gz.
Wählen Sie auf dem Bildschirm „Netzwerkkonfiguration II“ aus und geben Sie die IP-Adresse der virtuellen Maschine an, auf der die Correlation Engine-Appliance installiert werden soll.
Geben Sie die Teilnetzmaske der angegebenen IP-Adresse an.
Wählen Sie . Die Netzwerkeinstellungen werden gespeichert.
Legen Sie Uhrzeit und Datum fest und klicken Sie auf .
Zum Ändern der NTP-Konfiguration nach der Installation rufen Sie YaST von der Befehlszeile der Appliance aus auf. Mit WebYast können Sie zwar die Uhrzeit und das Datum ändern, nicht jedoch die NTP-Konfiguration.
Wenn die Zeit unmittelbar nach der Installation nicht synchronisiert erscheint, führen Sie den folgenden Befehl aus, um NTP neu zu starten:
rcntp restart
Legen Sie das root-Passwort für SUSE Enterprise Server fest und klicken Sie auf .
Geben Sie den Hostnamen/die IP-Adresse des Sentinel-Servers an, mit dem die Correlation Engine eine Verbindung herstellen soll.
Geben Sie die Portnummer des Communication Server an. Der Standardport für den Nachrichtenbus ist 61616.
Geben Sie den JMS-Benutzernamen an, der den Correlation Engine-Benutzernamen darstellt. Der Standardbenutzername ist correlationengine.
Geben Sie das Passwort für den JMS-Benutzer an.
Klicken Sie auf .
Der Benutzername und das Passwort werden in der Datei /<installationsverzeichnis>/etc/opt/novell/sentinel/config/activemqusers.properties auf dem Sentinel-Server gespeichert.
Über folgende Zeile in der Datei activemqusers.properties können Sie das Passwort überprüfen:
correlationengine=<password>
In diesem Beispiel ist correlationengine der Benutzername und der entsprechende Wert ist das Passwort.
Akzeptieren Sie das Zertifikat, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
Klicken Sie auf , um die Installation abzuschließen.
Nach dem Abschluss der Installation wird eine Meldung angezeigt, die darauf hinweist, dass diese Appliance die Sentinel-Correlation Engine ist. Die Meldung enthält außerdem die IP-Adresse. Sie zeigt auch die IP-Adresse der Sentinel-Server-Benutzeroberfläche an.