1.2 Unterstützte Konfigurationen

1.2.1 Unterstützte Ursprungs-Workloads

PlateSpin Migrate unterstützt folgende Betriebssysteme:

  • Microsoft Windows einschließlich Windows 2008 R2-Cluster

  • Linux

Die folgenden Abschnitte enthalten weitere Informationen.

HINWEIS:Nicht alle Workloads werden auf allen Ziel-VM-Plattformen unterstützt. Weitere Informationen hierzu finden Sie im KB-Artikel 7012976.

Unterstützte Microsoft Windows-Workloads

Bei Windows unterstützt PlateSpin Migrate folgende Portabilitätsfunktionen:

  • Workload-Portabilität: Peer-to-Peer-Migrationen (P2V, V2V, V2P, P2P).

  • Peer-to-Peer-Workload-Synchronisierung mit Serversynchronisierung (P2V, V2V, P2P, V2P).

  • Workload-Imaging mit PlateSpin Images (X2I, I2X), mit vollständiger oder teilweiser Unterstützung verschiedener Sicherungs- und Archivierungsanwendungen von Drittanbietern.

Tabelle 1-3 Unterstützte Microsoft Windows-Workloads

Betriebssystem

Anmerkungen

Windows Server 2012, 2012 R2

 

Windows 8, 8.1

 

Windows 7

 

Windows XP SP1 und höher

Windows 2000 Server SP4 mit Update-Rollup 1

Windows Server 2003 SP1 und höher

 

Windows Server 2008 R2

Einschließlich Domänencontroller- und Small Business Server-Editionen

Windows Server 2008

Windows Vista, Business/Enterprise/Ultimate, SP1 und höher

 

Windows Server 2008 R2-Cluster

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Abschnitt 4.5, Migration von Windows-Clustern.

HINWEIS:Es werden nur NTFS-Dateisysteme unterstützt.

PlateSpin Migrate unterstützt die folgenden lokalisierten Versionen von Windows-Ursprungs-Workloads:

  • Englisch

  • Französisch

  • Deutsch

  • Japanisch

  • Chinesisch (traditionell und vereinfacht)

Unterstützung für Workload-Firmware (UEFI und BIOS) PlateSpin Migrate spiegelt die Microsoft-Unterstützung für UEFI- oder BIOS-basierte Windows-Workloads wider. Es überträgt Workloads (sowohl datei- als auch blockbasierte Transfers werden unterstützt) von der Quelle an das Ziel und erzwingt die unterstützte Firmware für die entsprechende Quelle bzw. das Ziel und die Zielbetriebssysteme. Sobald eine Migration zwischen UEFI- und BIOS-Systemen eingeleitet wird, analysiert Migrate diesen Übergang und Sie erhalten eine Mitteilung über dessen Gültigkeit.

HINWEIS:Wenn Sie einen UEFI-basierten Workload auf einen vSphere-Zielcontainer migrieren und weiterhin denselben Firmware-Startmodus nutzen möchten, muss der Zielcontainer mindestens vSphere 5.0 aufweisen.

Die folgenden Beispiele zeigen das Migrate-Verhalten bei der Konvertierung zwischen UEFI- und BIOS-basierten Systemen:

  • Beim Übertragen eines UEFI-basierten Workloads auf einen VMware vSphere 4.x-Container (der UEFI nicht unterstützt), führt Migrate einen Übergang der UEFI-Firmware des Workloads in BIOS-Firmware aus.

  • Wenn Sie versuchen, einen Windows 2003-Workload auf einen UEFI-basierten physischen Computer zu migrieren, analysiert Migrate die Auswahl und informiert Sie, dass dieser Vorgang nicht gültig ist. (Der Firmware-Übergang von BIOS zu UEFI wird nicht unterstützt, da Windows 2003 den UEFI-Startmodus nicht unterstützt).

  • Beim Migrieren eines UEFI-basierten Ursprungs auf einem BIOS-basierten Ziel konvertiert Migrate die Startlaufwerke des UEFI-Systems (bislang GPT) in MBR-Laufwerke. Beim Migrieren eines BIOS-Workloads auf ein UEFI-basiertes Ziel konvertiert Migrate die Startlaufwerke des BIOS-Systems (bislang MBR) in GPT-Laufwerke.

Unterstützte Linux-Workloads

Bei Linux unterstützt PlateSpin Migrate folgende Portabilitätsfunktionen:

  • Unterstützung für Live-Peer-to-Peer- und Offline-Workload-Portabilität (P2P, P2V, V2P, V2V) mit Workload-Synchronisierung über eine Serversynchronisierung.

  • Unterstützung für Linux-Dateisysteme EXT2, EXT3, EXT4, REISERFS und NSS (OES-2-Workloads).

WICHTIG:Folgendes wird in Linux-Workloads nicht unterstützt:

  • Workload-Imaging

  • UEFI-basierte Workloads.

Einige der unterstützten Linux-Versionen erfordern, dass Sie das PlateSpin blkwatch-Modul für Ihren spezifischen Kernel kompilieren. Diese Workloads werden explizit ausgerufen.

Tabelle 1-4 Unterstützte Linux-Workloads

Verteilung

Anmerkungen

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) AS/ES/WS 4, 5, 6, 6.1, 6.2

 

RHEL 5.6–5.10, 6.3, 6.4, 6.5

Sie müssen das PlateSpin blkwatch-Modul kompilieren, bevor Sie diese Workloads ermitteln.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im KB-Artikel 7005873.

SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 9, 10, 11 (SP1, SP 2, SP 3)

SLES 11 SP2 (32 Bit) mit Kernel 3.0.13-0.27-pae wird nicht unterstützt. Der Kernel für diese Version von SLES muss auf 3.0.51-0.7.9-pae aufgerüstet werden, damit die Konvertierung funktioniert.

Novell Open Enterprise Server (OES) 11, OES 11 SP1 und SP2

 

OES 2 (SP2, SP3)

 

Oracle Enterprise Linux (OEL)

  • Gleiche Unterstützung wie für Workloads, die RHEL ausführen.

  • Workloads, die den Unbreakable Enterprise Kernel verwenden, werden nicht unterstützt.

Red Hat Linux 8

Nur 32-Bit-Systeme

HINWEIS:

  • Linux-basierte Ursprungs-Workloads müssen auf einem Secure Shell (SSH)-Server ausgeführt werden.

  • Der Live-Transfer wird für folgende Linux-Workloads unterstützt:

    • RHEL 4, 5, 6.x

    • SLES 9, 10, 11

  • Die Migration von verschlüsselten Volumes wird nicht unterstützt.

1.2.2 Unterstützte Ziel-Virtualisierungsplattformen

Die folgende Liste zeigt unterstützte Virtualisierungsplattformen. Weitere Informationen über unterstützte Konfigurationen und die aktuellste Liste finden Sie im KB-Artikel 7012976.

Tabelle 1-5 Unterstützte Ziel-Virtualisierungsplattformen

Plattform

Hinweise

VMware vCenter 4.1, mit Aktualisierungen 1, 2, 3

 

VMware vCenter 5.0, mit Aktualisierung 1 und Aktualisierung2

 

VMware vCenter 5.1, mit Aktualisierung 1

VMware vCenter 5.5

VMware ESX 4.1, 4.1 Aktualisierung 1, 4.1 Aktualisierung 2, 4.1 Aktualisierung 3

 

VMware ESXi 4.1, 4.1 Aktualisierung 1, 4.1 Aktualisierung 2, 4.1 Aktualisierung 3, 5.0, 5.0 Aktualisierung 1, Aktualisierung 2, 5.1, 5.1 Aktualisierung 1, ESXi 5.5

Alle ESXi-Versionen erfordern eine erworbene Lizenz. Die Migration wird bei diesen Systemen nicht unterstützt, wenn sie mit einer kostenlosen Lizenz ausgeführt werden.

Microsoft Windows Server 2012 Hyper-V, Microsoft Windows Server 2012 R2 Hyper-V

.

Citrix XenServer 6, 6.1

Unterstützt durch Halbautomatische Workload-Virtualisierung mit dem X2P-Workflow.

Microsoft Windows Server 2008 R2 Hyper-V

Unterstützt durch Halbautomatische Workload-Virtualisierung mit dem X2P-Workflow.

SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 11 SP3 XEN