Beim Konfigurieren der Identitätsanwendungen werden auf dieser Registerkarte die Parameter definiert, mit denen der Anwendungsserver die Benutzer zu den Seiten der Identitätsanwendungen und der Passwortverwaltung weiterleitet.
Standardmäßig werden auf dieser Registerkarte nur die grundlegenden Optionen angezeigt. Mit Erweiterte Optionen anzeigen lassen Sie alle Einstellungen einblenden. Diese Registerkarte umfasst die folgenden Gruppen von Einstellungen:
In diesem Abschnitt werden die Einstellungen zum Herstellen einer Verbindung der Identitätsanwendungen zum Authentifizierungsserver definiert.
Erforderlich
Gibt die relative URL des Authentifizierungsservers an, der Token an den OSP ausgibt. Zum Beispiel 123.45.678.90.
Gibt den Port für den Authentifizierungsserver an.
Gibt an, ob der Authentifizierungsserver das TLS/SSL-Protokoll für die Kommunikation nutzt.
Gilt nur dann, wenn Sie die Option OAuth-Server verwendet TLS/SSL wählen und die erweiterten Optionen im Dienstprogramm eingeblendet sind.
Gibt den Pfad und den Dateinamen der Java-JKS-Keystore-Datei an, die das Herkunftsverbürgungszertifikat für den Authentifizierungsserver enthält. Dieser Parameter kommt zum Einsatz, wenn der Authentifizierungsserver das TLS/SSL-Protokoll verwendet und das Herkunftsverbürgungszertifikat nicht im JRE-Herkunftsverbürgungsspeicher (cacerts) vorliegt.
Gilt nur dann, wenn Sie die Option OAuth-Server verwendet TLS/SSL wählen und die erweiterten Optionen im Dienstprogramm eingeblendet sind.
Gibt das Passwort zum Laden der Keystore-Datei für den TLS/SSL-Authentifizierungsserver an.
In diesem Abschnitt werden die Einstellungen für den Authentifizierungsserver definiert.
Erforderlich
Gibt die URL an, über die der OSP oder der Authentifizierungsserver ein Token für die Authentifizierung abrufen kann.
Erforderlich
Gibt die URL an, über die der OSP ein erhaltenes Token bestätigen kann.
Erforderlich
Gibt die URL an, über die der OSP die Sitzung mit dem Authentifizierungsserver beendet.
Erforderlich
Gibt den eindeutigen Namen des Containers im Identitätsdepot an, in dem sich Administratorbenutzerobjekte befinden, die durch den OSP authentifiziert werden müssen. Beispiel: ou=sa,o=data.
Erforderlich
Gibt den Pfad zur Java-JKS-Keystore-Datei an, die für die Authentifizierung herangezogen werden soll. Die Keystore-Datei muss mindestens ein Schlüsselpaar aus öffentlichem und privaten Schlüssel enthalten.
Erforderlich
Gibt das Passwort an, mit dem die OAuth-Keystore-Datei geladen wird.
Erforderlich
Gibt den Namen des Schlüsselpaars aus öffentlichem und privatem Schlüssel in der OSP-Keystore-Datei an, mit dem symmetrische Schlüssel generiert werden sollen.
Erforderlich
Gibt das Passwort für den privaten Schlüssel an, der vom Authentifizierungsserver verwendet wird.
Gibt die URL eines CSS-Stylesheets an, mit dem die Darstellung der Anmeldeseite für die Identitätsanwendungen angepasst werden soll.
Gibt den Namen des LDAP-Attributs an, mit dem mehrere eDirectory-Benutzerobjekte mit demselben cn-Wert voneinander unterschieden werden können. Der Standardwert lautet mail.
Gibt an, ob Suchvorgänge in den Benutzer- und Administratorcontainern im Identitätsdepot ausschließlich auf die Benutzerobjekte in diesen Containern beschränkt sind oder ob auch Untercontainer durchsucht werden sollen.
Gibt den Zeitraum (in Minuten) an, über den eine Sitzung inaktiv sein darf, bevor der Server diese Benutzersitzung wegen Zeitüberschreitung beendet. Der Standardwert ist 20 Minuten.
Gibt den Zeitraum (in Sekunden) an, über den ein OSP-Zugriffstoken gültig ist. Der Standardwert ist 120 Sekunden.
Gibt den Zeitraum (in Sekunden) an, über den ein OSP-Aktualisierungstoken gültig ist. Das Aktualisierungstoken wird intern durch den OSP verwendet. Der Standardwert ist 30 Tage.
Gibt den Zeitraum (in Sekunden) an, über den Identity Manager Angaben über das Entziehen eines OSP-Aktualisierungstokens aufbewahrt. Anhand dieser Entzugseinträge ist sichergestellt, dass die Gültigkeit der Aktualisierungstoken aufgehoben wird, sobald die Authentifizierungssitzung eines Benutzers abläuft. Der Standardwert ist 172.800 (zwei Tage).
In diesem Abschnitt werden die Werte für die Authentifizierung der Benutzer, die sich bei den browsergestützten Komponenten von Identity Manager anmelden, in OSP definiert.
Weitere Informationen zum OSP finden Sie in Abschnitt 4.5, Verwenden des Single-Sign-On-Zugriffs in Identity Manager und Abschnitt IX, Installieren der Komponenten für Single Sign-On und Passwortverwaltung.
Gibt den Typ der Authentifizierung an, die in Identity Manager verwendet werden soll, wenn ein Benutzer sich anmeldet.
Name und Passwort: Der OSP überprüft die Authentifizierung beim Identitätsdepot.
Kerberos: Der OSP akzeptiert die Authentifizierung sowohl durch einen Kerberos-Ticketserver als auch durch das Identitätsdepot. Sie müssen außerdem einen Wert für Zuordnungsattributname angeben.
SAML: Der OSP akzeptiert die Authentifizierung sowohl durch einen SAML-Identitätsanbieter als auch durch das Identitätsdepot. Sie müssen außerdem einen Wert für Zuordnungsattributname und Metadaten-URL angeben.
Gilt nur dann, wenn Sie die Option Kerberos oder SAML wählen.
Gibt den Namen des Attributs an, das dem Kerberos-Ticketserver oder den SAML-Darstellungen beim Identitätsanbieter zugeordnet ist.
Gilt nur dann, wenn Sie die Option SAML wählen.
Gibt die URL an, über die der OSP die Authentifizierungsanforderung an SAML weiterleitet.
In diesem Abschnitt werden die Werte definiert, mit denen die Benutzer in die Lage versetzt werden, ihr Passwort per Selbstbedienung zu ändern.
Gibt den Typ des zu verwendenden Passwortverwaltungsanbieters an.
SSPR: Verwendet die integrierte SSPR-Methode.
Als Arbeitserleichterung ist SSPR im Installations-Kit enthalten. Weitere Informationen zu SSPR finden Sie in Abschnitt 4.4, Verwenden von Self-Service Password Management in Identity Manager und Abschnitt IX, Installieren der Komponenten für Single Sign-On und Passwortverwaltung.
Benutzeranwendung (alt): Verwendet das bislang genutzte Passwortverwaltungsprogramm in Identity Manager. Mit dieser Option können Sie außerdem ein externes Passwortverwaltungsprogramm angeben.
Dieser Kontrollkästchen-Parameter gilt nur dann, wenn Sie SSPR verwenden möchten.
Gibt an, ob die Benutzer ein vergessenes Passwort wiederherstellen können, ohne sich an einen Helpdesk zu wenden.
Sie müssen außerdem die Challenge-Response-Richtlinien für die „Passwort vergessen“-Funktion konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie im NetIQ Self Service Password Reset Administration Guide (NetIQ-Administrationshandbuch für die Funktion zum Zurücksetzen von Passwörtern per Selbstbedienung).
Diese Menüliste gilt nur dann, wenn Sie Benutzeranwendung (alt) wählen.
Gibt an, ob das integrierte Passwortverwaltungssystem in der Benutzeranwendung oder ein externes System verwendet werden soll.
Intern: Verwendet die interne Standardfunktion für die Passwortverwaltung: ./jsps/pwdmgt/ForgotPassword.jsp (ohne http[s] am Anfang). Hierdurch wird der Benutzer nicht zu einer externen WAR-Datei, sondern zur in der Benutzeranwendung integrierten Funktionalität „Passwort vergessen“ umgeleitet.
Extern: Ruft die Benutzeranwendung mithilfe einer externen WAR-Datei für „Passwort vergessen“ über einen Webservice auf. Sie müssen außerdem die Einstellungen für das externe System festlegen.
Gilt nur dann, wenn ein externes Passwortverwaltungssystem verwendet werden soll.
Gibt die URL an, die auf die „Passwort vergessen“-Funktionsseite verweist. Geben Sie eine ForgotPassword.jsp-Datei an, die sich in einer externen oder in einer internen WAR-Datei für die Passwortverwaltung befindet.
Gilt nur dann, wenn ein externes Passwortverwaltungssystem verwendet werden soll.
Gibt die URL für den Link zurück zu „Passwort vergessen“ an, den der Benutzer nach Durchführung eines „Passwort vergessen“-Vorgangs anklicken kann.
Gilt nur dann, wenn ein externes Passwortverwaltungssystem verwendet werden soll.
Gibt die URL an, über die die externe WAR-Datei für „Passwort vergessen“ die Benutzeranwendung zum Durchführen der „Passwort vergessen“-Kernfunktionen aufruft. Verwenden Sie das folgende Format:
https://<idmhost>:<sslport>/<idm>/ pwdmgt/service
In diesem Abschnitt werden die Werte für die Kommunikation von Identity Manager zur Ereignisrevision mit NetIQ Sentinel definiert.
Gibt ein benutzerdefiniertes Zertifikat mit öffentlichem Schlüssel an, mit dem der OSP-Server die an das Revisionssystem gesendeten Revisionsmeldungen authentifizieren soll.
Weitere Informationen zum Konfigurieren von Zertifikaten für Novell Audit finden Sie unter „Managing Certificates“ (Verwalten von Zertifikaten) im Novell Audit Administration Guide (Novell Audit-Administrationshandbuch).
Gibt den Pfad zur benutzerdefinierten Datei mit dem privaten Schlüssel an, mit dem der OSP-Server die an das Revisionssystem gesendeten Revisionsmeldungen authentifizieren soll.