33.3 Automatische Installation der Identitätsanwendungen

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie die Identitätsanwendungen automatisch installieren lassen. Eine automatische Installation erfordert keine Benutzeraktion und kann Zeit einsparen, besonders wenn die Installation auf mehreren Servern erfolgt. Eine automatische Installation ist nur auf unterstützten Linux-Computern möglich.

Bereiten Sie die Installation gemäß den Anweisungen in Abschnitt 33.1, Checkliste für die Installation der Identitätsanwendungen vor. Beachten Sie auch die Versionshinweise zur betreffenden Version.

Dieser Vorgang umfasst folgende Schritte:

33.3.1 Festlegen von Passwörtern in der Umgebung für eine automatische Installation

Statt die Konfigurationspasswörter in der Datei .properties anzugeben, können Sie die Passwörter auch in der Umgebung festlegen. In diesem Fall ruft die automatische Installation die Passwörter nicht aus der Datei silent.properties ab, sondern aus der Umgebung. Dadurch können Sie noch mehr Sicherheit erzielen.

Für die Installation müssen Sie die folgenden Passwörter angeben:

  • NOVL_DB_USER_PASSWORD

  • NOVL_CONFIG_DBADMIN_PASSWORD

  • NOVL_CONFIG_LDAPADMINPASS

  • NOVL_CONFIG_KEYSTOREPASSWORD

Linux

Verwenden Sie den Befehl export. Beispiel:

export NOVL_DB_USER_PASSWORD=myPassWord
Windows

Verwenden Sie den Befehl set. Beispiel:

set NOVL_DB_USER_PASSWORD=myPassWord

33.3.2 Bearbeiten der .properties-Datei

Vor Beginn der automatischen Installation oder Konfiguration müssen Sie die Parameterwerte in der .properties-Datei bearbeiten. Die Tabelle in diesem Abschnitt zeigt eine Liste der Parameter. Die Parameter sind für die einfache Installation sowie für die Konfiguration des RBPM und der Identitätsanwendungen vorgesehen. Weitere Informationen zum Angeben der Parameterwerte finden Sie in Abschnitt 33.2, Geführte Installation der Identitätsanwendungen und Abschnitt 36.0, Konfigurieren der Einstellungen für die Identitätsanwendungen.

  1. Melden Sie sich als root an dem Computer an, auf dem die Identitätsanwendungen installiert werden sollen.

  2. Stellen Sie sicher, dass die Datei silent.properties auf dem lokalen Computer gespeichert ist.

    Standardmäßig befindet sich diese Datei im Verzeichnis products/rbpm/user_app_install in der .iso-Image-Datei des Identity Manager-Installationspakets.

  3. Öffnen Sie die Datei user_app.install.properties.

  4. Bearbeiten Sie die folgenden Parameter in der .properties-Datei:

Name des Parameters in der Datei „silent.properties“

Entsprechender Parametername in der Datei mit den Konfigurationsparametern für die Identitätsanwendungen

NOVL_CONFIG_LDAPHOST=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: LDAP-Host.

Gibt den Hostnamen oder die IP-Adresse des LDAP-Servers an.

NOVL_CONFIG_LDAPADMIN=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: LDAP-Administrator.

Gibt den Berechtigungsnachweis für den LDAP-Administrator an. Dieser Benutzer muss bereits vorhanden sein. Die Benutzeranwendung verwendet dieses Konto für eine administrative Verbindung zum Identitätsdepot. Dieser Wert ist mit dem Master-Schlüssel verschlüsselt.

NOVL_CONFIG_LDAPADMINPASS=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: LDAP-Administratorpasswort.

Gibt das LDAP-Administratorpasswort an. Dieses Passwort ist mit dem Master-Schlüssel verschlüsselt.

NOVL_CONFIG_ROOTCONTAINERNAME=

eDirectory-DNs: Stammcontainer-DN.

Gibt den eindeutigen LDAP-Namen des Stammcontainers an. Diese Angabe wird als Standard-Suchstamm der Entitätsdefinition verwendet, sofern in der Verzeichnisabstraktionsschicht kein Suchstamm angegeben wurde.

NOVL_CONFIG_PROVISIONROOT=

eDirectory-DNs: Bereitstellungstreiber-DN.

Gibt den eindeutigen Namen für den Benutzeranwendungstreiber an. Wenn Ihr Treiber beispielsweise „UserApplicationDriver“ und der Treibersatz „myDriverSet“ ist und sich der Treibersatz in einem Kontext „o=myCompany“ befindet, geben Sie folgenden Wert ein:

cn=UserApplicationDriver,cn=
myDriverSet,o=myCompany

NOVL_CONFIG_LOCKSMITH=

eDirectory-DNs: Benutzeranwendung – Administrator.

Ein vorhandener Benutzer im Identitätsdepot mit den Rechten zum Ausführen von administrativen Tätigkeiten für den in der Benutzeranwendung angegebenen Benutzercontainer. Dieser Benutzer hat die Möglichkeit, über den Karteireiter Administration der Benutzeranwendung das Portal zu verwalten.

Wenn der Benutzeranwendungsadministrator Aufgaben zur Workflow-Administration bearbeitet, die in iManager, NetIQ Designer für Identity Manager oder der Benutzeranwendung (Registerkarte Anforderungen und Genehmigungen) aufgeführt sind, gewähren Sie dem entsprechenden Administrator ausreichende Trustee-Rechte auf die Objektinstanzen im Benutzeranwendungstreiber. Weitere Informationen finden Sie im NetIQ Identity Manager User Application: Administration Guide (NetIQ Identity Manager-Benutzeranwendung: Administrationshandbuch).

Diese Zuweisung kann nach dem Bereitstellen der Benutzeranwendung über die Seiten Administration > Sicherheit in der Benutzeranwendung geändert werden.

NOVL_CONFIG_PROVLOCKSMITH=

eDirectory-DNs: Bereitstellungsanwendung – Administrator.

Dieser Benutzer ist in der Bereitstellungsversion von Identity Manager verfügbar. Der Administrator für die Bereitstellungsanwendung kann die Funktionen des Bereitstellungs-Workflows über die Registerkarte Bereitstellung (in der Registerkarte Administration) verwalten. Auf diese Funktionen können die Benutzer über den Karteireiter Anforderungen und Genehmigungen der Benutzeranwendung zugreifen. Dieser Benutzer muss im Identitätsdepot vorhanden sein, bevor ihm die Rolle des Administrators für die Bereitstellungsanwendung zugewiesen werden kann.

Diese Zuweisung kann nach dem Bereitstellen der Benutzeranwendung über die Seiten Administration > Sicherheit in der Benutzeranwendung geändert werden.

NOVL_CONFIG_ROLECONTAINERDN=

Diese Rolle ist in RBPM verfügbar. Mit dieser Rolle können Mitglieder alle Rollen erstellen, entfernen oder modifizieren und Benutzern, Gruppen oder Containern Rollen zuweisen oder entziehen. Außerdem können die Rollenmitglieder damit einen Bericht für einen beliebigen Benutzer ausführen. Standardmäßig wird diese Rolle dem Benutzeranwendungsadministrator zugewiesen.

Sie können diese Zuweisung nach dem Bereitstellen der Benutzeranwendung über die Seite Rollen > Rollenzuweisungen in der Benutzeranwendung ändern.

NOVL_CONFIG_COMPLIANCECONTAINERDN

Der Konformitätsmoduladministrator ist eine Systemrolle, die es Mitgliedern ermöglicht, alle Funktionen der Registerkarte Konformität durchzuführen. Dieser Benutzer muss im Identitätsdepot vorhanden sein, damit ihm die Rolle des Konformitätsmoduladministrators zugewiesen werden kann.

NOVL_CONFIG_USERCONTAINERDN=

Benutzeridentität für Metaverzeichnis: Benutzercontainer-DN.

Geben Sie den eindeutigen LDAP-Namen (DN) oder den vollständig qualifizierten Namen des Benutzercontainers an. Diese Angabe definiert den Suchbereich für Benutzer und Gruppen. Benutzer in diesem Container (und unterhalb) dürfen sich bei der Benutzeranwendung anmelden.

WICHTIG:Stellen Sie sicher, dass der bei der Installation des Benutzeranwendungstreibers angegebene Benutzeranwendungsadministrator in diesem Container vorhanden ist, wenn dieser Benutzer Workflows ausführen können soll.

NOVL_CONFIG_GROUPCONTAINERDN=

Benutzergruppen für Metaverzeichnis: Gruppencontainer-DN.

Geben Sie den eindeutigen LDAP-Namen (DN) oder den vollständig qualifizierten Namen des Gruppencontainers an. Wird von Entitätsdefinitionen innerhalb der Verzeichnisabstraktionsschicht verwendet.

NOVL_CONFIG_KEYSTOREPATH=

eDirectory-Zertifikate: Keystore-Pfad. Erforderlich.

Geben Sie den vollständigen Pfad zur Keystore-Datei (cacerts) der JRE für den Anwendungsserver an. Während der Installation der Benutzeranwendung wird die Keystore-Datei geändert. Unter Linux benötigt der Benutzer eine entsprechende Berechtigung zum Schreiben in diese Datei.

NOVL_CONFIG_KEYSTOREPASSWORD=

eDirectory-Zertifikate: Keystore-Passwort.

Geben Sie das cacerts-Passwort an. Die Vorgabe ist changeit.

NOVL_CONFIG_SECUREADMINCONNECTION=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: Sichere Admin-Verbindung.

Erforderlich

Muss die gesamte Kommunikation über das Admin-Konto über eine SSL-Verbindung erfolgen, geben Sie true an. (Diese Option kann die Leistung beeinträchtigen.) Mit dieser Einstellung wird es möglich, andere Vorgänge, für die kein SSL erforderlich ist, tatsächlich ohne SSL durchzuführen.

Wenn die Kommunikation über das Admin-Konto nicht über eine SSL-Verbindung erfolgen muss, geben Sie false an.

NOVL_CONFIG_SECUREUSERCONNECTION=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: Sichere Benutzerverbindung.

Erforderlich

Muss die gesamte Kommunikation über das Konto des angemeldeten Benutzers über eine SSL-Verbindung erfolgen, geben Sie true an. (Diese Option kann die Leistung stark beeinträchtigen.) Diese Einstellung ermöglicht, dass andere Vorgänge, für die kein SSL erforderlich ist, ohne SSL durchgeführt werden können.

Wenn die Kommunikation über das Benutzerkonto nicht über eine SSL-Verbindung erfolgen muss, geben Sie false an.

NOVL_CONFIG_SESSIONTIMEOUT=

Sonstige: Sitzungszeitüberschreitung.

Erforderlich

Geben Sie ein Zeitüberschreitungsintervall für die Anwendungssitzung an.

NOVL_CONFIG_LDAPPLAINPORT=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: Nicht sicherer LDAP-Port.

Erforderlich

Geben Sie den nicht sicheren Port des LDAP-Servers an. Zum Beispiel 389.

NOVL_CONFIG_LDAPSECUREPORT=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: Sicherer LDAP-Port.

Erforderlich

Geben Sie den sicheren Port des LDAP-Servers an, z. B. Port 636.

NOVL_CONFIG_ANONYMOUS=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: Öffentliches anonymes Konto verwenden.

Erforderlich

Wenn nicht angemeldete Benutzer die Möglichkeit erhalten sollen, auf das öffentliche anonyme LDAP-Konto zuzugreifen, geben Sie true an.

Soll stattdessen NOVL_CONFIG_GUEST aktiviert werden, geben Sie false an.

NOVL_CONFIG_GUEST=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: LDAP-Gast.

Ermöglicht nicht angemeldeten Benutzern den Zugriff auf zulässige Portlets. Darüber hinaus müssen Sie das Gast-Benutzer-Konto deaktivieren. Das Gast-Benutzer-Konto muss bereits im Identitätsdepot vorhanden sein. Zum Deaktivieren des Kontos wählen Sie die Option Öffentliches anonymes Konto verwenden.

NOVL_CONFIG_GUESTPASS=

eDirectory-Verbindungseinstellungen: LDAP-Gastpasswort.

NOVL_CONFIG_EMAILNOTIFYHOST=

Email: Benachrichtigungsschablonen-Host-Token.

Geben Sie den Anwendungsserver an, der die Identity Manager-Benutzeranwendung. Beispiel:

myapplication serverServer

Dieser Wert ersetzt das $HOST$-Token in Email-Schablonen. Die erstellte URL ist eine Verknüpfung zu Bereitstellungsanforderungs-Aufgaben und Benachrichtigungen über Bereitstellungsgenehmigungen.

NOVL_CONFIG_EMAILNOTIFYPORT=

Email: Benachrichtigungsschablonen-Port-Token.

Ersetzt das $PORT$-Token in Email-Schablonen, die für Bereitstellungsanforderungsaufgaben und Benachrichtigungen über Bereitstellungsgenehmigungen verwendet werden.

NOVL_CONFIG_EMAILNOTIFYSECUREPORT=

Email: Token für den sicheren Port der Benachrichtigungsschablone.

Ersetzt das $SECURE_PORT$-Token in Email-Schablonen, die für Bereitstellungsanforderungs-Aufgaben und Benachrichtigungen über Bereitstellungsgenehmigungen verwendet werden.

NOVL_CONFIG_NOTFSMTPEMAILFROM=

Benachrichtigungs-SMTP-Email-Von.

Erforderlich

Geben Sie Emails an, die von einem Benutzer in der Bereitstellungs-Email stammen.

NOVL_CONFIG_NOTFSMTPEMAILHOST=

Email: Benachrichtigungs-SMTP-Email-Host.

Erforderlich

Geben Sie den SMTP-Email-Host für die Bereitstellungs-Email an. Dies kann eine IP-Adresse oder ein DNS-Name sein. Verwenden Sie nicht localhost.

NOVL_CONFIG_USEEXTPWDWAR=

Passwortverwaltung: Externe WAR-Datei für Passwort verwenden.

Wenn eine externe WAR-Datei für die Passwortverwaltung verwendet werden soll, geben Sie true an, und legen Sie Werte für NOVL_CONFIG_EXTPWDWARPTH und NOVL_CONFIG_EXTPWDWARRTNPATH fest.

Soll die interne Standardfunktion ./jsps/pwdmgt/ForgotPassword.jsp (ohne http[s] am Anfang) für die Passwortverwaltung verwendet werden, wählen Sie false. Hierdurch wird der Benutzer nicht zu einer externen WAR-Datei, sondern zur in der Benutzeranwendung integrierten Funktionalität „Passwort vergessen“ umgeleitet.

NOVL_CONFIG_EXTPWDWARPATH=

Passwortverwaltung: „Passwort vergessen“-Link.

Geben Sie die URL für die Seite „Passwort vergessen“ ForgotPassword.jsp in einer externen oder internen WAR-Datei für die Passwortverwaltung an. Alternativ können Sie auch die vorgegebene WAR-Datei für die Passwortverwaltung übernehmen. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 35.6, Konfigurieren der „Passwort vergessen“-Verwaltung.

NOVL_CONFIG_EXTPWDWARRTNPATH=

Passwortverwaltung: Link zurück zu „Passwort vergessen“.

Geben Sie den Link zurück zu „Passwort vergessen“ an, den der Benutzer nach Durchführung eines „Passwort vergessen“-Vorgangs anklicken kann.

NOVL_CONFIG_FORGOTWEBSERVICEURL=

Passwortverwaltung: Webservice-URL zu „Passwort vergessen“.

Gibt die URL an, über die die externe WAR-Datei für „Passwort vergessen“ die Benutzeranwendung zum Durchführen der „Passwort vergessen“-Kernfunktionen aufruft. Verwenden Sie das folgende Format:

https://idmhost:sslport/idm/
pwdmgt/service

NOVL_CONFIG_USEROBJECTATTRIBUTE=

Benutzeridentität für Metaverzeichnis: Benutzerobjektklasse.

Erforderlich

Die LDAP-Benutzerobjektklasse (in der Regel inetOrgPerson).

NOVL_CONFIG_LOGINATTRIBUTE=

Benutzeridentität für Metaverzeichnis: Anmeldeattribut.

Erforderlich

Das LDAP-Attribut für den Anmeldenamen des Benutzers. Beispiel: CN.

NOVL_CONFIG_NAMINGATTRIBUTE=

Benutzeridentität für Metaverzeichnis: Benennungsattribut.

Erforderlich

Das als ID verwendete LDAP-Attribut beim Nachschlagen von Benutzern oder Gruppen. Dieses Attribut ist nicht identisch mit dem Anmeldeattribut, das nur für die Anmeldung, nicht aber bei der Suche nach Benutzern oder Gruppen verwendet wird.

NOVL_CONFIG_USERMEMBERSHIPATTRIBUTE=

Benutzeridentität für Metaverzeichnis: Benutzermitgliedschaftsattribut. Optional.

Erforderlich

Das LDAP-Attribut, das die Gruppenmitgliedschaft des Benutzers repräsentiert. Der Name darf keine Leerzeichen enthalten.

NOVL_CONFIG_GROUPOBJECTATTRIBUTE=

Benutzergruppen für Metaverzeichnis: Gruppenobjektklasse.

Erforderlich

Die Objektklasse für die LDAP-Gruppen (in der Regel groupofNames).

NOVL_CONFIG_GROUPMEMBERSHIPATTRIBUTE=

Benutzergruppen für Metaverzeichnis: Gruppenmitgliedschaftsattribut.

Erforderlich

Geben Sie das Attribut an, das die Gruppenmitgliedschaft des Benutzers repräsentiert. Der Name darf keine Leerzeichen enthalten.

NOVL_CONFIG_USEDYNAMICGROUPS=

Benutzergruppen für Metaverzeichnis: Dynamische Gruppen verwenden.

Erforderlich

Sollen dynamische Gruppen verwendet werden, geben Sie true an.

NOVL_CONFIG_DYNAMICGROUPOBJECTCLASS=

Benutzergruppen für Metaverzeichnis: Klasse für dynamisches Gruppenobjekt.

Erforderlich

Geben Sie die Objektklasse für die dynamische Gruppe an (in der Regel dynamicGroup).

NOVL_CONFIG_TRUSTEDSTOREPATH=

Speicher für Herkunftsverbürgungsschlüssel: Pfad für Herkunftsverbürgungsspeicher.

Der Speicher für Herkunftsverbürgungsschlüssel enthält alle verbürgten Zertifikate der Signierer. Wurde kein Pfad angegeben, ruft die Benutzeranwendung den Pfad von der Systemeigenschaft javax.net.ssl.trustStore ab. Wenn der Pfad nicht vorhanden ist, verwendet die Benutzeranwendung stattdessen jre/lib/security/cacerts.

NOVL_CONFIG_TRUSTEDSTOREPASSWORD=

Speicher für Herkunftsverbürgungsschlüssel: Passwort für Herkunftsverbürgungsspeicher.

NOVL_CONFIG_ICSLOGOUTENABLED=

Access Manager- und iChain-Einstellungen: Gleichzeitige Abmeldung aktiviert.

Wenn die gleichzeitige Abmeldung von der Benutzeranwendung und entweder dem NetIQ Access Manager oder iChain möglich sein soll, geben Sie true an. Bei der Abmeldung prüft die Benutzeranwendung, ob ein iChain- oder NetIQ Access Manager-Cookie vorhanden ist; falls ja, wird der Benutzer zur ICS-Abmeldungsseite umgeleitet.

Soll die gleichzeitige Abmeldung deaktiviert werden, geben Sie false an.

NOVL_CONFIG_ICSLOGOUTPAGE=

Access Manager- und iChain-Einstellungen: Seite „Gleichzeitige Abmeldung“.

Geben Sie die URL zur iChain- oder NetIQ-Access Manager-Abmeldungsseite an. (Die URL ist dabei ein von iChain oder vom NetIQ Access Manager erwarteter Hostname). Wenn die ICS-Protokollierung aktiviert ist und sich ein Benutzer von der Benutzeranwendung abmeldet, wird der Benutzer auf diese Seite umgeleitet.

NOVL_CONFIG_EMAILNOTIFYPROTOCOL=

Email: Benachrichtigungsschablonen-Protokoll-Token.

Bezieht sich auf ein nicht sicheres Protokoll, HTTP. Ersetzt das $PROTOCOL$-Token in Email-Schablonen, die für Bereitstellungsanforderungs-Aufgaben und Benachrichtigungen über Bereitstellungsgenehmigungen verwendet werden.

NOVL_CONFIG_EMAILNOTIFYSECUREPROTOCOL=

Email: Token für den sicheren Port der Benachrichtigungsschablone.

NOVL_CONFIG_OCSPURI=

Sonstige: OCSP-URI.

Wenn für die Client-Installation das OSCP (On-Line Certificate Status Protocol) verwendet wird, geben Sie einen URI (Uniform Resource Identifier) an. Beispiel für das Format: http://hstport/ocspLocal. Die OCSP-URI aktualisiert den Status der verbürgten Zertifikate online.

NOVL_CONFIG_AUTHCONFIGPATH=

Sonstige: Konfigurationspfad für Autorisierung.

Der vollständig qualifizierte Name der Konfigurationsdatei für die Autorisierung.

NOVL_CONFIG_CREATEDIRECTORYINDEX

Sonstiges: eDirectory-Index erstellen

Wenn das automatische Installationsprogramm Indizes für die Attribute „manager“, „ismanager“ und „srvprvUUID“ auf dem eDirectory-Server erstellen soll, der für NOVL_CONFIG_SERVERDN angegeben wurde, geben Sie „true“ an. Wenn dieser Parameter auf true gesetzt ist, können Sie NOVL_CONFIG_REMOVEEDIRECTORYINDEX nicht auf true setzen.

Zur Erzielung einer optimalen Leistung sollte die Erstellung des Index abgeschlossen sein. Die Indizes sollten sich im Online-Modus befinden, bevor Sie die Benutzeranwendung verfügbar machen.

NOVL_CONFIG_REMOVEDIRECTORYINDEX

Sonstiges: eDirectory-Index entfernen

Wenn das automatische Installationsprogramm Indizes vom Server entfernen soll, der für NOVL_CONFIG_SERVERDN angegeben wurde, geben Sie true an. Wenn dieser Parameter auf true gesetzt ist, können Sie NOVL_CONFIG_CREATEEDIRECTORYINDEX nicht auf true setzen.

NOVL_CONFIG_SERVERDN

Sonstiges: Server-DN

Geben Sie den eDirectory-Server an, auf dem Indizes erstellt oder entfernt werden sollen.

NOVL_CREATE_DB

Gibt an, wie die Datenbank erstellt werden soll. Gültige Werte:

  • now – Erstellt die Datenbank sofort.

  • file – Schreibt die SQL-Ausgabe in eine Datei.

  • startup – Erstellt die Datenbank, wenn die Anwendung gestartet wird.

NOVL_DATABASE_NEW

Gibt an, ob diese Datenbank neu oder bereits vorhanden ist. Bei einer neuen Datenbank geben Sie true an.

NOVL_RBPM_SEC_ADMINDN

Sicherheitsadministrator

Diese Rolle bietet Mitgliedern die ganze Funktionspalette innerhalb der Sicherheitsdomäne.

Der Sicherheitsadministrator kann für alle Objekte alle möglichen Aktionen innerhalb der Sicherheitsdomäne durchführen. Mit der Sicherheitsdomäne ist der Sicherheitsadministrator in der Lage, Zugriffsberechtigungen für alle Objekte in allen Domänen innerhalb des RBPM zu konfigurieren. Der Sicherheitsadministrator kann Teams konfigurieren sowie Domänenadministratoren, beauftragte Administratoren und andere Sicherheitsadministratoren zuweisen.

NOVL_RBPM_RESOURCE_ADMINDN

Ressourcenadministrator

Diese Rolle bietet Mitgliedern die ganze Funktionspalette innerhalb der Ressourcendomäne. Der Ressourcenadministrator kann für alle Objekte alle möglichen Aktionen innerhalb der Ressourcendomäne durchführen.

NOVL_RBPM_CONFIG_ADMINDN

Diese Rolle bietet Mitgliedern die ganze Funktionspalette innerhalb der Konfigurationsdomäne. Der RBPM-Konfigurationsadministrator kann für alle Objekte alle möglichen Aktionen innerhalb der Konfigurationsdomäne durchführen. Der RBPM-Konfigurationsadministrator steuert den Zugriff auf Navigationselemente innerhalb des RBPM. Außerdem konfiguriert der RBPM-Konfigurationsadministrator den Delegierungs- und Vertretungsservice, die Bereitstellungsbenutzeroberfläche und die Workflow-Engine.

RUN_LDAPCONFIG=

Gibt an, ob Sie die LDAP-Einstellungen jetzt oder später konfigurieren möchten. Gültige Werte:

  • Now – Führt die LDAP-Konfiguration sofort aus; für die WAR werden dabei die angegebenen LDAP-Konfigurationseinstellungen eingetragen.

  • Later – Installiert die Benutzeranwendungsdateien, ohne die LDAP-Einstellungen zu konfigurieren.

33.3.3 Automatische Installation der Identitätsanwendungen

  1. Melden Sie sich als root-Benutzer an dem Computer an, auf dem die Identitätsanwendungen installiert werden sollen.

  2. Öffnen Sie eine Terminalsitzung.

  3. Geben Sie die Werte für die Installation an. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt 33.3.2, Bearbeiten der .properties-Datei und Abschnitt 26.2.1, Schützen der Passwörter für eine automatische Installation.

  4. Starten Sie das Installationsprogramm für Ihre Plattform mit dem folgenden Befehl:

    • Linux: ./IdmUserApp.bin -i silent -f /Ihr_Verzeichnispfad/silent.properties

    • Windows: ./IdmUserApp.exe -i silent -f /Ihr_Verzeichnispfad/silent.properties

    HINWEIS:Wenn sich die Datei silent.properties nicht in demselben Verzeichnis befindet wie das Installationsskript, werden Sie aufgefordert, den vollständigen Pfad zu dieser Datei einzugeben. Das Skript entpackt die notwendigen Dateien in ein temporäres Verzeichnis und startet dann die automatische Installation.