In diesem Abschnitt wird die Installation der Server- und der Arbeitsstationsversion von iManager beschrieben.
Abschnitt 20.4.1, Überlegungen für die Installation von iManager
Abschnitt 20.4.2, Überlegungen für die Installation von iManager auf einer Linux-Plattform
Abschnitt 20.4.3, Überlegungen für die Installation von iManager auf einer Windows-Plattform
Abschnitt 20.4.4, Überlegungen für die Installation von iManager Workstation auf Linux-Clients
Abschnitt 20.4.5, Überlegungen für die Installation von iManager Workstation auf Windows-Clients
Lesen Sie vor dem Installieren von iManager die folgenden Überlegungen:
Wenn Sie das Identitätsdepot als root-Benutzer installiert hatten, müssen Sie auch iManager als root-Benutzer installieren.
Wenn Sie planen, mehr als 10 Administratoren gleichzeitig in iManager arbeiten zu lassen, installieren Sie iManager nicht auf demselben Server wie andere Identity Manager-Komponenten.
Soll nur ein Administrator eingesetzt werden, können Sie install iManager auf demselben Server wie die Identity Manager-Engine installieren.
Wenn iManager auf einem Server installiert werden soll, auf dem eine unterstützte Open Enterprise Server-Plattform ausgeführt wird, müssen Sie über den Patch-Kanal der OES-Version auf die aktuelle iManager-Version aufrüsten.
Wenn das Server-Setup-Programm von iManager 2.7.7 eine zuvor installierte Version von iManager 2.7.x erkennt, haben Sie die Möglichkeit, den Installationsvorgang anzuhalten oder die vorhandenen iManager-, JRE- und Tomcat-Installationen zu entfernen.
Da iManager Workstation eine eigenständige Umgebung ist, können Sie mehrere Versionen auf derselben Arbeitsstation installieren, einschließlich älteren Versionen von Mobile iManager. Allerdings sollten Sie nicht versuchen, sie gleichzeitig zu verwenden. Wenn Sie unterschiedliche Versionen verwenden müssen, führen Sie zuerst eine Version aus, schließen Sie sie und führen Sie anschließend die andere Version aus.
iManager Workstation kann nicht von einem Pfad ausgeführt werden, der Leerzeichen enthält. Beispiel: C:\NetIQ\iManager Workstation\working.
Für Linux-Server benötigen Sie den root-Zugriff, für Windows-Server entsprechend den Administratorzugriff.
Zum Erstellen einer Sammlung funktionsbasierter Dienste (RBS: Role-Based Services) im eDirectory-Baum benötigen Sie administratoräquivalente Rechte.
Soll der iManager RBS-Konfigurationsassistent ausgeführt werden, benötigen Sie administratoräquivalente Rechte.
Soll ein eDirectory-Baum mit mehreren iManager-Versionen verwaltet werden, müssen Sie die RBS-Sammlung(en) auf die aktuelle Version von iManager aktualisieren.
Vor der Installation von iManager müssen bestimmte Pakete bereits auf dem Linux-Server installiert sein. Im Allgemeinen können Sie die .rpm-Dateien von einer Website herunterladen, beispielsweise von http://rpmfind.net/linux.
Die nachfolgenden Pakete müssen installiert werden. Wenn Sie iManager unter einer 64-Bit-Version von RHEL installieren, müssen auch die 32-Bit-Versionen der RHEL-Bibliotheken installiert werden.
compat-libstdc++-33-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 32 Bit)
compat-libstdc++-33-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
compat-libstdc++-33-Version.el6.x86_64.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libstdc++-4.4.Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libstdc++-4.4.Version.el6.x86_64.rpm (RHEL 6, 64 Bit, für GUI-Installationsmodus)
glibc-2.12-Version.el6.i686 (RHEL 6, 64 Bit)
libXau-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libxcb-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libX11-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libXext-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libXi-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libXtst-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libstdc++-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libgcc-Version.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
libXrender-0.9.5-1.el6.i686.rpm (RHEL 6, 64 Bit)
Die nachfolgenden Pakete müssen installiert werden.
libstdc++33‐32bit
Zur Verwendung des PKI-Plugins müssen Sie außerdem die folgenden RPMs auf dem iManager-Server installieren:
SLES 11, 64 Bit: compat-32bit (compat-32bit-2009.1.19-2.1)
SLES 11, 32 Bit: compat (compat-2009.1.19-2.1)
Die nachfolgenden Pakete müssen installiert werden.
libstdc++33
libstdc++43
Zur Verwendung des PKI-Plugins müssen Sie außerdem die folgenden RPMs auf dem iManager-Server installieren:
SLES 11, 64 Bit: compat-32bit (compat-32bit-2009.1.19-2.1)
SLES 11, 32 Bit: compat (compat-2009.1.19-2.1)
Wenn Sie Microsoft IIS (Internet Information Services) oder Apache HTTP Server für Windows verwenden, müssen Sie iManager manuell in diese Webserver-Infrastrukturen integrieren. iManager verwendet auf Windows-Servern standardmäßig Tomcat.
Vor der Installation von iManager Workstation müssen die folgenden Pakete bereits auf den Linux-Clients installiert sein:
GTK2
GLIBC 2.3
libstdc++33
SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) 11, 32 Bit
SLED 11 SP1, 32 Bit
openSUSE 11.0, 32 Bit
openSUSE 11.1, 32 Bit
openSUSE 11.2, 32 Bit
openSUSE 11.3, 32 Bit
openSUSE 12.1
libstdc++33-32bit
SLED 11, 64 Bit
SLED 11 SP1, 64 Bit
openSUSE 11.0, 64 Bit
openSUSE 11.1, 64 Bit
openSUSE 11.2, 64 Bit
openSUSE 11.3, 64 Bit
libgtk-2_0-0-32bit
openSUSE 12.2 (64 Bit)
openSUSE 12.3 (64 Bit)
libXt6-32bit
openSUSE 12.2 (64 Bit)
openSUSE 12.3 (64 Bit)
libgthread-2_0-0-32bit
openSUSE 12.2 (64 Bit)
openSUSE 12.3 (64 Bit)
libXtst6-32bit
openSUSE 12.2 (64 Bit)
openSUSE 12.3 (64 Bit)
NetIQ empfiehlt, vor dem Installieren von iManager Workstation auf Windows-Clients die folgenden Überlegungen zu lesen:
Wenn Sie Internet Explorer für die Verwendung eines Proxyservers für Ihr LAN konfigurieren, müssen Sie unter Extras > Internetoptionen > Verbindungen > LAN-Einstellungen die Option Proxyserver für lokale Adressen umgehen wählen.
Wenn Sie einen Novell-Client vor Version 4.91 verwenden, muss der NMAS-Client (NetIQ Modular Authentication Service) bereits auf der Arbeitsstation installiert sein, bevor Sie iManager Workstation starten.
Wenn Sie iManager Workstation aus einem Pfad ausführen, bei dem ein Verzeichnisname den Ausdruck temp oder tmp enthält (beispielsweise c:\Programme\temp\imanager), werden die iManager-Plugins nicht installiert. Führen Sie iManager Workstation stattdessen über C:\imanager oder über ein nicht temporäres Verzeichnis aus.
Verwenden Sie beim ersten Ausführen von iManager Workstation auf einer Windows-Arbeitsstation ein Konto, das Mitglied der Administratorengruppe der jeweiligen Arbeitsstation ist.