25.1 Bereitstellung der Infrastruktur in der Azure Cloud

Die Bereitstellung der Infrastruktur in der Azure-Cloud wird über Terraform-Konfigurationen definiert. Es gibt zwei verschiedene Methoden, die Infrastruktur auf Azure bereitzustellen. Je nach Ihren Anforderungen können Sie die Infrastruktur entweder mit einem Konfigurationsgenerator oder mit den Konfigurationsvorlagen bereitstellen.

25.1.1 Bereitstellen mit dem Configuration Generator

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Konfigurationsdateien mit dem Identity Manager Configuration Generator zu erstellen.

WICHTIG:Sie brauchen einen Rechner, auf dem Docker installiert ist und ausgeführt wird, um die folgenden Schritte auszuführen.

  1. Erstellen Sie ein freigegebenes Volume. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Containervolumedaten.

  2. Kopieren Sie die Zertifikate Ihrer Domäne auf das freigegebene Volume.

  3. Führen Sie das folgende Kommando aus, um das Docker-Image zu laden:

    docker load --input docker-images/IDM_490_idm_conf_generator.tar.gz
  4. Navigieren Sie zu dem entpackten Verzeichnis und führen Sie das folgende Kommando aus, um den Konfigurationsgenerator-Container bereitzustellen:

    docker run --rm -it --name=idm_conf_generator -v /data:/config idm_conf_generator:idm-4.9.0-580
  5. Die folgende Tabelle enthält Informationen zu den neuen Eingabeaufforderungen:

    HINWEIS:Alle vorhandenen Eingabeaufforderungen finden Sie im Abschnitt Erläuterungen zu den Konfigurationsparametern.

    Eingabeaufforderung

    Beschreibung

    Möchten Sie Identity Manager-Container auf Azure bereitstellen? Für die Bereitstellung eines sekundären Servers wählen Sie bitte n und fahren Sie mit der Generierung automatischer Eigenschaften fort (j/n)?

    Geben Sie an, wie Sie Identity Manager-Container bereitstellen möchten.

    • (Bedingt) Falls ja, fahren Sie mit der nächsten Aufforderung fort.

    • (Bedingt) Falls nein, geben Sie den Dateinamen der Eigenschaft mit absolutem Pfad ein. Beispiel: /config/silent.properties.

      HINWEIS:Für die Bereitstellung eines sekundären Servers geben Sie n ein und fahren Sie fort mit Erstellen der Eigenschaftendatei für die automatische Installation.

    Geben Sie den Namespace für die Kubernetes-Bereitstellung an.

    Geben Sie den Namespace für die Kubernetes-Bereitstellung ein. Zum Beispiel idm.

    Möchten Sie eine neue Azure PostgreSQL Server-Instanz erstellen?

    Geben Sie an, ob Sie eine neue Azure PostgreSQL Server-Instanz erstellen möchten.

    • (Bedingt) Falls ja, geben Sie das Präfix für den Azure PostgreSQL-Servernamen an. Zum Beispiel idmpgserver.

      HINWEIS:Das eingegebene Präfix wird durch einen Bindestrich und eine zufällig generierte 14-stellige Zahl ergänzt.

    • (Bedingt) Falls nein, fahren Sie mit der nächsten Aufforderung fort.

    Geben Sie den vollständig qualifizierten Domänennamen (FQDN) für den Zugriff auf die Identity Manager-Webanwendungen ein.

    Geben Sie den FQDN für den Zugriff auf die Identity Manager-Webanwendungen an. Beispiel: identitymanager.eastus.cloudapp.azure.com.

    HINWEIS:Zu den Identity Manager-Webanwendungen gehören Identity Applications, Identity Reporting, SSPR, OSP und auch die Identity Console.

    Geben Sie die TLS-Zertifikatsdatei ein.

    Geben Sie die TLS-Zertifikatsdatei im PEM-Format an, die den alternativen Namen des Betreffs und den Eigennamen für die oben angegebene Domäne enthält. Beispiel: /config/tls.crt.

    Geben Sie die private Schlüsseldatei für das TLS-Zertifikat ein.

    Geben Sie die private Schlüsseldatei für das TLS-Zertifikat an. Beispiel: /config/tls.key.

    Geben Sie die Anzahl der Instanzen ein, die Sie auf Azure für die Identity Manager Engine bereitstellen möchten (Pod-Replikationen)?

    Geben Sie die Anzahl der Instanzen (Pod-Replikationen) an, die auf Azure für Identity Manager Engine bereitgestellt werden sollen. Zum Beispiel 5.

    Geben Sie die Anzahl der Instanzen ein, die Sie auf Azure für OSP bereitstellen möchten (Pod-Replikationen)?

    Geben Sie die Anzahl der Instanzen (Pod-Replikationen) an, die auf Azure für OSP bereitgestellt werden sollen. Zum Beispiel 5.

    Geben Sie die Anzahl der Instanzen ein, die Sie auf Azure für die Identity Applications bereitstellen möchten (Pod-Replikationen)?

    Geben Sie die Anzahl der Instanzen (Pod-Replikationen) an, die auf Azure für Identity Applications bereitgestellt werden sollen. Zum Beispiel 5.

    Geben Sie die ID des Azure Service-Prinzipals ein.

    Geben Sie die ID des Azure Service-Prinzipals an, die im Abschnitt "Planen der Bereitstellung" in Schritt 5 generiert wurde.

    Geben Sie das Passwort für den Azure-Service ein.

    Geben Sie die ID des Azure Service-Passworts an, das im Abschnitt "Planen der Bereitstellung" in Schritt 5 generiert wurde.

    Geben Sie die Mandanten-ID Ihres Service-Prinzipals ein.

    Geben Sie die Mandanten-ID an, die im Abschnitt "Planen der Bereitstellung" in Schritt 5 generiert wurde.

    Geben Sie den Namen des vorhandenen Azure Container-Registrierungsservers ein.

    Geben Sie den Namen des Azure Container-Registrierungsservers an. Weitere Informationen finden Sie in Schritt 3.c.

    Geben Sie den Benutzernamen für die Azure Container-Registrierung ein.

    Geben Sie den Benutzernamen für die Azure Container-Registrierung an. Weitere Informationen finden Sie in Schritt 3.c.

    Geben Sie das Benutzerpasswort für die Azure Container-Registrierung ein.

    Geben Sie das Passwort für die Azure Container-Registrierung an. Weitere Informationen finden Sie in Schritt 3.c.

    Geben Sie die entsprechende Azure-Konto-ID, die oben ohne Anführungszeichen angegeben ist, ein.

    Geben Sie die im obigen Schritt generierte Azure-Konto-ID an.

    Geben Sie den Namen der Azure-Ressourcengruppe ein.

    Geben Sie den Namen der Azure-Ressourcengruppe ein. Beispiel: idvault-rg.

    Geben Sie den Speicherort der Azure-Ressourcengruppe ein.

    Geben Sie den Speicherort der Ressourcengruppe an. Beispiel: eastus.

    Nachdem Sie alle Eingabeaufforderungen befolgt haben, führt der Identity Manager Configuration Generator die folgenden Aktionen durch:

    • Wenn in Azure keine Ressourcengruppe verfügbar ist, wird eine Ressourcengruppe erstellt.

    • Unter der Ressourcengruppe werden ein Schlüsseldepot und ein Speicherkonto erstellt.

    • Alle sensiblen Informationen werden in das Schlüsseldepot übertragen.

      HINWEIS:Wie Sie auf die sensiblen Informationen im Azure-Schlüsseldepot zugreifen können, erfahren Sie unter Schnellstart: Azure-Schlüsseldepot.

    • Die Datei IDM_4.9.0_Cloud_Deployment_files.zip wird mit Terraform-Dateien und Helm-Diagrammen unter dem freigegebenen Volume erstellt.

  6. Melden Sie sich beim Azure-Portal an.

    HINWEIS:Azure Cloud Shell wird automatisch mit dem ursprünglich angemeldeten Konto authentifiziert. Wenn Sie ein anderes Konto verwenden müssen, führen Sie das Kommando az login aus und melden Sie sich bei Azure-CLI an.

  7. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Datei IDM_4.9.0_Cloud_Deployment_files.zip in die Azure Cloud Shell hochzuladen.

    1. Klicken Sie auf .

    2. Klicken Sie im Terminalfenster auf .

    3. Wählen Sie die Zip-Datei für den Upload zu Azure.

  8. Führen Sie das folgende Kommando aus, um den Inhalt der Zip-Datei zu entpacken:

    unzip IDM_4.9.0_Cloud_Deployment_files.zip
  9. Navigieren Sie zum Verzeichnis IDM_4.9.0_Cloud_Deployment_files.

  10. Nehmen Sie in der Datei values.yaml die folgenden Änderungen vor:

    Abschnitt

    Feld

    Beschreibung

    TLS-Konfiguration für die Identity Manager-Webanwendungen

    kubernetesSecret

    Geben Sie den Wert als false an.

    azurekeyVault

    Geben Sie den Wert als true an.

    Das Ingres TLS-Zertifikat wird als kubernetesSecret verwaltet.

    Secret Manager für sensible Daten

    kubernetesSecret

    Geben Sie den Wert als false an.

    azurekeyVault

    Geben Sie den Wert als true an.

    Azure-Schlüsseldepot wird als Geheimnisverwaltung verwendet.

    AWS Secret Manager als Geheimnisverwaltung

    awsSecretManager

    Geben Sie den Wert als false an.

  11. (Optional) Überprüfen Sie die Dateien terraform.tfvars und values.yaml.

  12. (Optional) Führen Sie das folgende Kommando aus, um einen Speicherkontoschlüssel zu erstellen:

    ACCOUNT_KEY=$(az storage account keys list --resource-group $AZURE_RESOURCE_GROUP_NAME --account-name $AZURE_STORAGE_ACCOUNT_FOR_TFSTATE --query '[0].value' -o tsv)

    Beispiel:

    ACCOUNT_KEY=$(az storage account keys list --resource-group idvault-rg --account-name stract10226600913781 --query '[0].value' -o tsv)

  13. (Optional) Führen Sie das folgende Kommando aus:

    export ARM_ACCESS_KEY=$ACCOUNT_KEY

  14. Führen Sie das folgende Kommando aus, um alle erforderlichen Plug-ins herunterzuladen, die für die Bereitstellung der Infrastruktur benötigt werden.

    terraform init
  15. Führen Sie das folgende Kommando aus, um das Bereitstellen auf der Grundlage der Eingaben zu planen und zu verstehen.

    terraform plan
  16. Führen Sie das folgende Kommando aus, um die Infrastruktur wie in der Eingabe definiert zu erstellen.

    terraform apply --auto-approve
  17. (Optional) Führen Sie das folgende Kommando aus, um spezifische Azure-Kontoinformationen wie den Namen des Speicherkontos, den Namen des Schlüsseldepots und die Details des Datenbankadministrators zu ermitteln.

    terraform output

Sobald die Terraform- Kommandos erfolgreich ausgeführt wurden, führen Sie die im Abschnitt Bereitstellung von Identity Manager-Containern auf dem Azure-Kubernetes-Service genannten Schritte aus, um die Bereitstellung des Identity Manager-Containers auf Azure abzuschließen.

25.1.2 Bereitstellung mit den Konfigurationsvorlagen

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Konfigurationsvorlagen in Ihrer virtuellen Maschine zu aktualisieren.

  1. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das Sie die Datei Identity_Manager_4.9.0_Containers.tar.gz entpackt haben.

  2. Navigieren Sie zum Verzeichnis Identity_Manager_4.9.0_Containers/terraform/ und führen Sie das folgende Kommando aus, um den Inhalt der Zip-Datei zu entpacken.

    unzip IDM_4.9.0_Azure_Terraform_Configuration.zip
  3. Gehen Sie in den Ordner IDM_Azure_Terraform_Configuration und aktualisieren Sie die folgenden Felder in der Datei terraform.tfvars.

    Tabelle 25-1

    Felder

    Beschreibung

    resource_group_name

    Geben Sie den Namen der Azure-Ressourcengruppe ein. Beispiel: idvault-rg.

    resource_group_location

    Geben Sie den Speicherort der Ressourcengruppe an. Beispiel: eastus.

    resource_group_exists

    Geben Sie an, ob Sie die bestehende Ressourcengruppe kennen möchten. Beispiel: true.

    keyvault_name

    Geben Sie einen eindeutigen Namen für das Schlüsseldepot an.

    keyvault_exists

    Geben Sie an, ob Sie das bestehende Schlüsseldepot kennen möchten. Beispiel: true.

    image_registry_server

    Geben Sie den Namen des Azure Container-Registrierungsservers an.

    image_registry_server_username

    Geben Sie den Benutzernamen für die Azure Container-Registrierung an.

    image_registry_server_password

    Geben Sie das Passwort für die Azure Container-Registrierung an.

    aks_kubernetes_namespace

    Geben Sie den Namespace für die Kubernetes-Bereitstellung ein. Zum Beispiel idm.

    azure_postgres_server_name

    Geben Sie den Namen des Azure PostgreSQL-Servers an. Zum Beispiel idmpgserver.

    HINWEIS:Alle übrigen Felder werden bei der Erstellung der Datei terraform.tfvars vorausgefüllt.

  4. Führen Sie das folgende Kommando aus und melden Sie sich bei Azure-CLI an.

    az login
  5. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Terraform-Statusdatei im Azure-Speicherkonto zu speichern:

    1. Führen Sie das folgende Kommando aus, um ein Speicherkonto in Azure zu erstellen.

      az storage account create --name "${AZURE_STORAGE_ACCOUNT_FOR_TFSTATE}" --resource-group "${AZURE_RESOURCE_GROUP_NAME}" --location "${AZURE_RESOURCE_GROUP_LOCATION}" --sku Standard_LRS --encryption-services blob

      Beispiel:

      az storage account create --name stract10226600913781 --resource-group idvault-rg --location eastus --sku Standard_LRS --encryption-services blob

    2. Führen Sie folgendes Kommando aus, um einen Azure-Speichercontainer zu erstellen:

      az storage container create -n terraform-state --account-name "${AZURE_STORAGE_ACCOUNT_FOR_TFSTATE}"

      Beispiel:

      az storage container create -n terraform-state --account-name stract10226600913781

    3. Navigieren Sie zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8.7_Containers/terraform/IDM_Azure_Terraform_Configuration/, gehen Sie zur Datei main.tf und aktualisieren Sie die folgenden Details im Feld backend "azurerm".

      Felder

      Beschreibung

      resource_group_name

      Geben Sie den Namen der Azure-Ressourcengruppe ein. Beispiel: idvault-rg.

      storage_account_name

      Geben Sie den Namen des Azure-Speicherkontos ein. Zum Beispiel stract89671501132193.

      container_name

      Gibt den Namen des Azure-Containers an. Dieses Feld wird automatisch generiert.

      key

      Gibt den Namen des Azure-Schlüssels an. Dieses Feld wird automatisch generiert.

  6. Überprüfen Sie die geänderten Details in den Dateien terraform.tfvars und main.tf und laden Sie dann die aktualisierte Datei IDM_4.9.0_Azure_Terraform_Configuration.zip in die Azure Cloud Shell hoch.

  7. Führen Sie das folgende Kommando aus, um alle erforderlichen Plug-ins herunterzuladen, die für die Bereitstellung der Infrastruktur benötigt werden.

    terraform init
  8. Führen Sie das folgende Kommando aus, um das Bereitstellen auf der Grundlage der Eingaben zu planen und zu verstehen.

    terraform plan
  9. Führen Sie das folgende Kommando aus, um die Infrastruktur wie in der Eingabe definiert zu erstellen.

    terraform apply --auto-approve
  10. (Optional) Führen Sie das folgende Kommando aus, um spezifische Azure-Kontoinformationen wie den Namen des Speicherkontos, den Namen des Schlüsseldepots und die Details des Datenbankadministrators zu ermitteln.

    terraform output
  11. Führen Sie das folgende Kommando aus, um einen geheimen Wert im Schlüsseldepot zu erstellen.

    az keyvault secret set --name idm-common-password --vault-name <key vault name> --value "novell@123"

    HINWEIS:Je nach Ihren Anforderungen können Sie in der Datei "Values.yaml" mehrere geheime Werte angeben.

  12. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem Sie die TLS-Zertifikate erstellt haben, und führen Sie das folgende Kommando aus, um das Zertifikat und den Schlüssel im .pfx-Format zu exportieren.

    openssl pkcs12 -export -out tls.pfx -inkey tls.key -in tls.crt -passout pass:''

    HINWEIS:Die Datei tls.pfx wird im Schlüsseldepot verwendet, um die geheimen Werte und Schlüssel zu validieren.

  13. Laden Sie die Datei tls.pfx in die Azure Cloud Shell hoch und führen Sie das folgende Kommando aus, um die Datei in das Schlüsseldepot zu importieren.

    az keyvault certificate import --vault-name <key vault name> -n "ingress-tls-cert" -f tls.pfx

    Beispiel:

    az keyvault certificate import --vault-name idmkv20220712 -n "ingress-tls-cert" -f tls.pfx

  14. Navigieren Sie zum Verzeichnis Identity_Manager_4.9.0_Containers/helm_charts/ und aktualisieren Sie die folgenden Felder in der Datei values.yaml.

    Tabelle 25-2

    Abschnitte

    Felder

    Beschreibung

    Advanced Edition von Identity Manager

    IS_ADVANCED_EDITION

    Geben Sie an, dass Sie die Advanced Edition von Identity Manager bereitstellen möchten.(true/false)

    Azure PostgreSQL-Serverinstanz

    AZURE_POSTGRESQL_REQUIRED

    Geben Sie an, dass Sie die Azure PostgreSQL-Serverinstanz als Datenbankserver für Identity Applications und Reporting verwenden möchten.(j/n)

    Berechtigungsnachweis der Registrierung für Identity Manager Docker-Images

    registry

    Geben Sie den Namen des Azure Container-Registrierungsservers an.

    name

    Geben Sie den Namen des Kubernetes-Geheimnisses an, das den Berechtigungsnachweis für die Registrierung enthält.

    Datenhaltung

    Dauerhafter Speicher für Identity Engine

    volumeClaimTemplate:

    • storageClassName

    • storageSize

    Geben Sie den Namen der Speicherklasse und die Speichergröße für die von Identity Engine zu verwendende Vorlage für die Beanspruchung des Volumes an.

    Freigegebener dauerhafter Speicher

    • existingClaim

    dynamicClaim:

    • storageClassName

    • storageSize

    Wenn Sie einen bestehenden Persistent Volume Claim (dauerhafte Volume-Beanspruchung, PVC) verwenden möchten, geben Sie den Namen der bestehenden Beanspruchung ein.

    Andernfalls geben Sie für die dynamische Bereitstellung von PVC den Namen der Speicherklasse und die Speichergröße an.

    Geheimnisverwaltung für sensible Daten wie Passwörter, Schlüssel und Zertifikate

    azureKeyVaultName:

    Geben Sie den Namen des Azure-Schlüsseldepots an.

    azureKeyVaultTenantId

    Geben Sie die TenantId des Azure-Schlüsseldepots an. Siehe Terraform-Ausgabe Schritt 10.

    azureUserAssignedIdentityID

    Geben Sie die Client-ID der benutzerdefinierten Managed Identity an, die vom Azure Key Vault Secret Provider verwendet wird. Sie können das folgende az cli-Kommando ausführen, um die Client-ID der Identität abzurufen:

    az aks show -g <Ressourcengruppe> -n <AKS Cluster-Name> --query addonProfiles.azureKeyvaultSecretsProvider.identity.clientId -o tsv

    Konfiguration des Zugriffs

    host

    Geben Sie den Domänennamen für den Zugriff auf die Identity Manager-Webanwendungen an.

    azureKeyVaultCertificateName

    Geben Sie den Namen des Azure-Schlüsseldepot-Zertifikats an, das das TLS-Zertifikat und den privaten Schlüssel enthält.

    Konfiguration von Identity Engine

    deploy

    Geben Sie an, ob Sie die Identity Engine bereitstellen möchten.(true/false)

    replicaCount

    Geben Sie die Anzahl der Pods für die Identity Engine-Replikationen an. Beispiel: '2'.

    ID_VAULT_TREENAME

    Geben Sie den Baumnamen des Identitätsdepots an.

    ID_VAULT_SERVER_CONTEXT

    Geben Sie den Serverkontext des Identitätsdepots an.

    ID_VAULT_DRIVER_SET

    Geben Sie den Namen des Standardtreibersatzes für das Identitätsdepot an.

    ID_VAULT_DEPLOY_CTX

    Geben Sie den Bereitstellungskontext des Standardtreibersatzes für das Identitätsdepot an.

    ID_VAULT_ADMIN_LDAP

    Geben Sie die Admin-DN für das Identitätsdepot an.

    ID_VAULT_PASSWORD:

    secret

    Geben Sie das Geheimnis des Schlüsseldepots von Azure an, das das Administratorpasswort für das Identitätsdepot enthält.

    ID_VAULT_RSA_KEYSIZE

    Geben Sie die Schlüsselgröße für die Erstellung von RSA-Zertifizierungsstellenschlüsseln und Serverschlüsseln an.

    ID_VAULT_EC_CURVE

    Geben Sie die Kurve für die Erstellung von EC-Zertifizierungsstellenschlüsseln und Serverschlüsseln an.

    ID_VAULT_CA_LIFE

    Geben Sie die Gültigkeitsdauer der Zertifikate für die Erstellung von Standard-Serverzertifikaten an.

    Anforderungen und Beschränkungen von Ressourcen

    • cpu

    • Speicher

    Geben Sie die CPU- und Speicherwerte für Ressourcenanforderungen und Beschränkungen für Identity Engine an. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Ressourcenverwaltung für Pods und Container.

    Konfiguration des One SSO Provider (OSP)

    deploy

    Geben Sie an, ob Sie den OSP bereitstellen möchten. (true/false)

    replicaCount

    Geben Sie die Anzahl der Pods für die Identity Engine-Replikationen an. Beispiel: '2'.

    OSP_CUSTOM_NAME

    Geben Sie den Namen des benutzerdefinierten OSP-Anmeldebildschirms an.

    SSO_SERVICE_PWD:

    secret

    Geben Sie das Geheimnis des Azure-Schlüsseldepots an, das das Passwort des OSP-Clients enthält.

    Anforderungen und Beschränkungen von Ressourcen

    • cpu

    • Speicher

    Geben Sie die CPU- und Speicherwerte für Ressourcenanforderungen und Beschränkungen für OSP an. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Ressourcenverwaltung für Pods und Container.

    Konfiguration von Identity Applications

    deploy

    Geben Sie an, ob Sie Identity Applications bereitstellen möchten.(true/false)

    replicaCount

    Geben Sie die Anzahl der Pods für die Identity Engine-Replikationen an. Beispiel: '2'.

    UA_ADMIN

    Geben Sie den Administrator-DN für Identity Applications an.

    UA_ADMIN_PWD:

    secret

    Geben Sie das Geheimnis des Azure-Schlüsseldepots an, das das Administratorpasswort für Identity Applications enthält.

    UA_WFE_DB_PLATFORM_OPTION

    Geben Sie die Datenbankplattform für Identity Applications und Workflow-Engine an. Unterstützte Werte sind: postgres, oracle und mssql

    UA_ORACLE_DATABASE_TYPE

    Wenn die Datenbankplattform Oracle ist:

    Geben Sie die Konfiguration der Datenbank an.(sid/service)

    UA_WFE_DB_HOST

    Geben Sie den Datenbank-Serverhost für Identity Applications und Workflow-Engine an.

    UA_WFE_DB_PORT

    Geben Sie die Nummer des Datenbank-Serverports für Identity Applications und Workflow-Engine an.

    UA_DATABASE_NAME

    Geben Sie den Namen der Identity Applications-Datenbank an.

    WFE_DATABASE_NAME

    Geben Sie den Namen der Workflow-Engine-Datenbank an.

    UA_WFE_DATABASE_USER

    Geben Sie den Benutzernamen für die Identity Applications-Datenbank an.

    UA_WFE_DATABASE_PWD:

    secret

    Geben Sie das Geheimnis des Azure-Schlüsseldepots an, das das Benutzerpasswort der Identity Applications-Datenbank enthält.

    Anforderungen und Beschränkungen von Ressourcen

    • cpu

    • Speicher

    Geben Sie die CPU- und Speicherwerte für Ressourcenanforderungen und Beschränkungen für Identity Applications an. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Ressourcenverwaltung für Pods und Container.

    Konfiguration des Formular-Renderers

    deploy

    Geben Sie an, ob Sie den Formular-Renderer bereitstellen möchten. (true/false)

    Anforderungen und Beschränkungen von Ressourcen

    • cpu

    • Speicher

    Geben Sie die CPU- und Speicherwerte für Ressourcenanforderungen und Beschränkungen für den Formular-Renderer an. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Ressourcenverwaltung für Pods und Container.

    ActiveMQ-Konfiguration

    deploy

    Geben Sie an, ob Sie ActiveMQ bereitstellen möchten. (true/false)

    Anforderungen und Beschränkungen von Ressourcen

    • cpu

    • Speicher

    Geben Sie die CPU- und Speicherwerte für Ressourcenanforderungen und Beschränkungen für den Formular-Renderer an. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Ressourcenverwaltung für Pods und Container.

    Konfiguration von Identity Reporting

    deploy

    Geben Sie an, ob Sie Identity Reporting bereitstellen möchten.(true/false)

    RPT_ADMIN

    Geben Sie den Administrator-DN für Identity Reporting an.

    RPT_ADMIN_PWD:

    secret

    Geben Sie das Geheimnis des Azure-Schlüsseldepots an, das das Administratorpasswort für Identity Reporting enthält.

    RPT_DATABASE_PLATFORM_OPTION

    Geben Sie die Datenbankplattform für Identity Reporting an. Unterstützte Werte sind: postgres, oracle und mssql

    RPT_ORACLE_DATABASE_TYPE

    Wenn die Datenbankplattform Oracle ist:

    Geben Sie die Konfiguration der Datenbank an.(sid/service)

    RPT_DATABASE_HOST

    Geben Sie den Datenbankhost für Identity Reporting an.

    RPT_DATABASE_PORT

    Geben Sie die Datenbank-Portnummer für Identity Reporting an.

    RPT_DATABASE_NAME

    Geben Sie den Datenbanknamen für Identity Reporting an.

    RPT_DATABASE_USER

    Geben Sie den Datenbankbenutzer für Identity Reporting an.

    RPT_DATABASE_SHARE_PASSWORD:

    secret

    Geben Sie das Geheimnis des Azure-Schlüsseldepots an, das das Kontopasswort der Identity Reporting-Datenbank enthält.

    Anforderungen und Beschränkungen von Ressourcen

    • cpu

    • Speicher

    Geben Sie die CPU- und Speicherwerte für Ressourcenanforderungen und Beschränkungen für den Formular-Renderer an. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Ressourcenverwaltung für Pods und Container.

    Konfiguration von SSPR (Self Service Password Reset, Zurücksetzen von Passwörtern per Selbstbedienung)

    deploy

    Geben Sie an, ob Sie den SSPR bereitstellen möchten. (true/false)

    CONFIGURATION_PWD:

    secret:

    Geben Sie das Passwort an, das Sie für einen Administrator zur Konfiguration von SSPR erstellen möchten.

    Anforderungen und Beschränkungen von Ressourcen

    • cpu

    • Speicher

    Geben Sie die CPU- und Speicherwerte für Ressourcenanforderungen und Beschränkungen für SSPR an. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Ressourcenverwaltung für Pods und Container.

    Konfiguration der Identity Console

    deploy

    Geben Sie an, ob Sie die Identity Console bereitstellen möchten.(true/false)

    ID_CONSOLE_USE_OSP

    One SSO Provider (OSP) als Anmeldemethode für die Identity Console wird nicht unterstützt. Daher sollte der Standardwert 'n' lauten.

    Anforderungen und Beschränkungen von Ressourcen

    • cpu

    • Speicher

    Geben Sie die CPU- und Speicherwerte für Ressourcenanforderungen und Beschränkungen für die Identity Console an. Weitere Einzelheiten finden Sie unter Ressourcenverwaltung für Pods und Container.

    Erweiterte Konfiguration

    DATA_CONTAINERS:

    DATA_CONTAINERS_LDIF

    ROOT_CONTAINER

    GROUP_ROOT_CONTAINER

    USER_CONTAINER

    ADMIN_CONTAINER

    Geben Sie die LDIF-Konfiguration für die Erstellung der Datencontainer an.

    Geben Sie DNs für Root-Container, Gruppen-Root-Container, Benutzer-Container und Admin-Container an.

    Kubernetes-Clusterdomäne:

    KUBE_SUB_DOMAIN

    Geben Sie die Kubernetes-Clusterdomäne an.

    TLS-Konfiguration für die Identity Manager-Webanwendungen

    kubernetesSecret

    Geben Sie den Wert als false an.

    azurekeyVault

    Geben Sie den Wert als true an.

    Das Ingres TLS-Zertifikat wird als kubernetesSecret verwaltet.

    Secret Manager für sensible Daten

    kubernetesSecret

    Geben Sie den Wert als false an.

    azurekeyVault

    Geben Sie den Wert als true an.

    Azure-Schlüsseldepot wird als Geheimnisverwaltung verwendet.

    AWS Secret Manager als Geheimnisverwaltung

    awsSecretManager

    Geben Sie den Wert als false an.

Führen Sie nach dem Aktualisieren der Dateien terraform.tfvars und values.yaml die Schritte aus, die im Abschnitt Bereitstellung von Identity Manager-Containern auf dem Azure-Kubernetes-Service beschrieben sind, um die Bereitstellung des Identity Manager Containers auf Azure abzuschließen.