NetIQ empfiehlt, den Host-Netzwerkmodus für den Container der Identity Manager-Engine und das Overlay-Netzwerk für alle anderen Identity Manager-Container zu verwenden. In den in diesem Handbuch verwendeten Beispielen werden ein Identity Manager-Container auf Docker-Host A und andere Identity Manager-Container auf Docker-Host B bereitgestellt.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Overlay-Netzwerk einzurichten:
Führen Sie folgendes Kommando auf Docker-Host A aus:
docker run -d -p <host port>:8500 -h consul --name <Containername> progrium/consul -server -bootstrap
Beispiel:
docker run -d -p 8500:8500 -h consul --name consul progrium/consul -server -bootstrap
Bearbeiten Sie auf Docker-Host B die Datei docker, die sich im Verzeichnis /etc/sysconfig/ befindet, und fügen Sie die folgende Zeile hinzu:
DOCKER_OPTS="-H tcp://0.0.0.0:2375 -H unix:///var/run/docker.sock --cluster-advertise <Netzwerk-Schnittstelle des Masterservers>:2375 --cluster-store consul://<IP-Adresse von Docker-Host A>:<Port von Docker-Host A>"
Beispiel:
DOCKER_OPTS="-H tcp://0.0.0.0:2375 -H unix:///var/run/docker.sock --cluster-advertise eth0:2375 --cluster-store consul://172.120.0.1:8500"
Starten Sie den Docker-Dienst auf Docker-Host B neu:
systemctl restart docker
Führen Sie in Docker-Host B den folgenden Befehl aus, um zu prüfen, ob Docker-Host B dem Cluster hinzugefügt wurde:
docker info
Die Beispielausgabe sieht wie folgt aus:
Cluster store: consul://<IP-Adresse von Docker-HOST A>:8500
Cluster advertise: <IP-Adresse von Docker-HOST B>:2375
Erstellen Sie ein Overlay-Netzwerk auf Docker-Host B:
docker network create -d overlay --subnet=<Teilnetz im CID-Format zur Darstellung eines Netzwerksegments> --gateway=<ipv4-Gateway> <Name des Overlay-Netzwerks>
Beispiel:
docker network create -d overlay --subnet=192.168.0.0/24 --gateway=192.168.0.1 idmoverlaynetwork
Überprüfen Sie mit dem folgenden Befehl, ob das Overlay-Netzwerk erstellt wurde:
docker network ls
Die /etc/hosts-Datei aller Docker-Hosts in Ihrer Docker-Bereitstellung muss mit den Details der einzelnen Container aktualisiert werden, die auf diesem Host ausgeführt werden. Stellen Sie sicher, dass der Hostname für alle Container nur das FQDN-Format (vollqualifizierter Domänenname) aufweist.
Die Hostdateieinträge sollten für alle Komponenten das folgende Format aufweisen:
<IP des Containers> <FQDN> <Kurzbezeichnung>
Fügen Sie in der in diesem Handbuch verwendeten Beispielbereitstellung der Datei /etc/hosts die folgenden Einträge hinzu:
172.120.0.1 identityengine.example.com identityengine 192.168.0.2 remoteloader.example.com remoteloader 192.168.0.3 fanoutagent.example.com fanoutagent 192.168.0.4 imanager.example.com imanager 192.168.0.5 osp.example.com osp 192.168.0.6 postgresql.example.com postgresql 192.168.0.7 identityapps.example.com identityapps 192.168.0.8 formrenderer.example.com formrenderer 192.168.0.9 activemq.example.com activemq 192.168.0.10 identityreporting.example.com identityreporting 192.168.0.11 sspr.example.com sspr
Stellen Sie sicher, dass die Drittanbieter-JAR-Dateien in das Volume eingehängt sind, sodass sie beim Start des Containers jederzeit verfügbar sind. Wenn sich die Datei ojdbc.jar beispielsweise im Verzeichnis /opt/netiq/idm/apps/tomcat/lib des Containers befindet, müssen Sie die JAR-Datei in das Volume einhängen. Verwenden Sie dazu einen Beispielbefehl wie:
-v /host/ojdbc.jar:/opt/netiq/idm/apps/tomcat/lib/ojdbc.jar
Sie müssen die Eigenschaftsdatei für die automatische Installation generieren, bevor Sie die Container bereitstellen. Weitere Informationen zum Generieren einer Eigenschaftendatei für die automatische Installation finden Sie in Erstellen der Eigenschaftendatei für die automatische Installation.
Voraussetzung ist, dass Sie die Ports kennen, die Sie für einen Container verwenden möchten. Sie müssen die erforderlichen Ports verfügbar machen und die Container-Ports den Ports am Docker-Host zuordnen. In der folgenden Tabelle finden Sie Informationen zu den Ports, die Sie auf den Docker-Hosts verfügbar machen müssen (auf der Grundlage der im Handbuch angegebenen Beispiele).
|
Container |
Standard-Ports gemäß der Beispielbereitstellung |
|---|---|
|
Remote Loader |
8090 |
|
Fan-out-Agent |
Nicht zutreffend |
|
iManager |
8743 |
|
OSP |
8543 |
|
Identity Applications |
18543 |
|
Identity Reporting |
28543 |
|
Formular-Renderer |
8600 |
|
ActiveMQ |
|
|
PostgreSQL |
5432 |
|
SSPR |
8443 HINWEIS:Der SSPR-Container kann nur auf Port 8443 ausgeführt werden. |
Sie können die Ports jedoch nach Ihren Anforderungen anpassen. Folgendes müssen Sie bei der Bereitstellung der Ports berücksichtigen:
Stellen Sie sicher, dass Sie die Ports zur Verfügung stellen, die nicht in Benutzung sind.
Der Container-Port muss demselben Port auf dem Docker-Host zugeordnet werden. Beispiel: Der Container-Port 8543 muss dem Port 8543 auf dem Docker-Host zugeordnet werden.
Die Container müssen in der folgenden Reihenfolge bereitgestellt werden:
Generieren Sie die Eigenschaftendatei für die automatische Installation. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen der Eigenschaftendatei für die automatische Installation.
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_identityengine.tar.gz
Stellen Sie den Container mit folgendem Kommando bereit:
docker run -d --network=host --name=engine-container -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config -e SILENT_INSTALL_FILE=/config/silent.properties identityengine:idm-4.8.0
Um zu überprüfen, ob der Container erfolgreich bereitgestellt wurde, sehen Sie in den Protokolldateien nach. Führen Sie dazu folgendes Kommando aus:
tail -f /data/idm/log/idmconfigure.log
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it engine-container bash
HINWEIS:Um die Identitätsdepot-Dienstprogramme wie ndstrace oder ndsrepair auszuführen, melden Sie sich beim Container als Nicht-Root-Benutzer mit dem Namen nds an. Diese Dienstprogramme können nicht ausgeführt werden, wenn Sie als Root-Benutzer angemeldet sind. Um sich beim Container als Benutzer nds anzumelden, führen Sie das Kommando docker exec -it engine-container sudo nds aus.
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_remoteloader.tar.gz
Stellen Sie den Container mit folgendem Kommando bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.2 --network=idmoverlaynetwork --hostname=remoteloader.example.com -p 8090:8090 --name=rl-container -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config remoteloader:idm-4.8.0
Dadurch wird die 64-Bit- und 32-Bit-Version von Remote Loader bereitgestellt. Die Treiberdateien befinden sich im Verzeichnis /opt/novell/eDirectory/lib/dirxml/classes/ des Containers.
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it rl-container bash
Konfigurieren Sie Remote Loader. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren des Remote Loader und der Treiber im Verwaltungshandbuch zu NetIQ Identity Manager.
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_fanoutagent.tar.gz
Stellen Sie den Container mit folgendem Kommando bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.3 --network=idmoverlaynetwork --hostname=fanoutagent.example.com --name=foa-container -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config fanoutagent:idm-4.8.0
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it foa-container bash
Konfigurieren Sie den Fan-out-Agenten. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren des Fan-out-Agenten in NetIQ Identity Manager-Treiber für JDBC-Fan-out – Implementierungshandbuch.
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_iManager320.tar
Erstellen Sie eine .env-Datei mit der erforderlichen Konfiguration passend für Ihre Umgebung. Beispielsweise wird iManager.env im Verzeichnis /data erstellt.
# Certificate Public Key Algorithm # Allowed Values: RSA, ECDSA256, ECDSA384 CERTIFICATE_ALGORITHM=RSA # Cipher Suite # Allowed Values: # For RSA - NONE, LOW, MEDIUM HIGH # For ECDSA256 - SUITEB128ONLY # For ECDSA384 - SUITEB128, SUITEB192 CIPHER_SUITE=NONE # Tomcat Server HTTP Port TOMCAT_HTTP_PORT=8080 # Tomcat Server SSL Port TOMCAT_SSL_PORT=8743 # iManager Authorized User (admin_name.container_name.tree_name) AUTHORIZED_USER=
Erstellen Sie im freigegebenen Volume /data ein Unterverzeichnis, z. B. iManager.
Stellen Sie den Container mit folgendem Kommando bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.4 --name=iman-container --network=idmoverlaynetwork --hostname=imanager.example.com -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config -v /data/iManager.env:/etc/opt/novell/iManager/conf/iManager.env -p 8743:8743 imanager:3.2.0
Führen Sie zum Installieren der Identity Manager-Plugins die folgenden Schritte aus:
Melden Sie sich bei iManager an.
https://imanager.example.com:8743/nps/
Klicken Sie auf Konfigurieren.
Klicken Sie auf Plugin-Installation und dann auf Verfügbare NetIQ-Plugin-Module.
Wählen Sie alle Plugins in der Liste der NetIQ-Plugin-Module aus und klicken Sie dann auf Installieren.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Plugins offline abzurufen:
Laden Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Linux.iso von der NetIQ Downloads-Website herunter.
Hängen Sie die heruntergeladene .iso-Datei ein.
Navigieren Sie vom eingehängten Speicherort zum Verzeichnis /iManager/plugins und rufen Sie die erforderlichen Plugins ab.
Alternativ können Sie die Plugins über die iManager-Plugins-Website installieren.
Starten Sie den iManager-Container neu.
docker restart iman-container
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it iman-container bash
Weitere Informationen zur Bereitstellung des iManager-Containers finden Sie im Abschnitt zum Bereitstellen von iManager mit Docker-Container im Installationshandbuch zu NetIQ iManager.
(Bedingt) Dieser Abschnitt ist nur relevant, wenn Sie das Identitätsdepot als Zertifizierungsstelle verwenden.
Für die folgenden Komponenten müssen Sie Zertifikate generieren, bevor diese bereitgestellt werden können. Bevor Sie die Zertifikate für die folgenden Komponenten generieren, stellen Sie sicher, dass Sie die Identity Manager-Engine- und iManager-Container bereitstellen.
Gehen Sie zum Generieren der Zertifikate folgendermaßen vor:
Melden Sie sich beim iManager-Container an.
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it iman-container bash
Stellen Sie sicher, dass Sie den Java-Pfad festlegen. Führen Sie beispielsweise das folgende Kommando aus:
export PATH=<java installed location>/bin:$PATH
Beispiel:
export PATH=/opt/netiq/common/jre/bin/:$PATH
HINWEIS:Stellen Sie sicher, dass es sich bei der installierten Java-Version um Azul Zulu 1.80_222 oder eine höhere Version handelt.
Generieren Sie den PKCS-Keystore:
keytool -genkey -alias osp -keyalg RSA -storetype pkcs12 -keystore /config/tomcat-osp.ks -validity 3650 -keysize 2048 -dname "CN=osp.example.com" -keypass <Passwort> -storepass <Passwort>
Generieren Sie eine Anforderung zur Zertifikatunterzeichnung:
keytool -certreq -v -alias osp -file /config/osp.csr -keypass <Passwort> -keystore /config/tomcat-osp.ks -storepass <Passwort>
Erzeugen Sie ein selbstsigniertes Zertifikat:
Starten Sie iManager über den Docker-Host und melden Sie sich als Administrator an.
Navigieren Sie zu Rollen und Aufgaben > NetIQ-Zertifikatsserver > Zertifikat ausstellen.
Navigieren Sie zur .csr-Datei, die Sie in Schritt 3 erstellt haben. Beispielsweise osp.csr.
Klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie die Schlüsselnutzung an und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie für den Zertifikattyp die Option Nicht angegeben aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie die Gültigkeit des Zertifikats an und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie das Optionsfeld Datei im binären DER-Format aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Laden Sie das Zertifikat herunter und kopieren Sie es in das Verzeichnis /data.
Exportieren Sie das Root-Zertifikat im .der-Format:
Starten Sie iManager über den Docker-Host und melden Sie sich als Administrator an.
Navigieren Sie zu Rollen und Aufgaben > Zugriff auf NetIQ-Zertifikate > Serverzertifikate.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen SSL CertificateDNS und klicken Sie auf Exportieren.
Wählen Sie in der Zertifikate-Dropdown-Liste die Zertifizierungsstelle der Organisation aus.
Wählen Sie in der Dropdown-Liste der Exportformate die Option DER aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Laden Sie das Zertifikat herunter und kopieren Sie es in das Verzeichnis /data.
Importieren Sie die Zertifikate in den PKCS-Keystore, den Sie in Schritt 2 erstellt haben:
keytool -import -trustcacerts -alias root -keystore /config/tomcat-osp.ks -file /config/cert.der -storepass <Passwort> -noprompt
keytool -import -alias osp -keystore /config/tomcat-osp.ks -file /config/osp.der -storepass <Passwort> -noprompt
HINWEIS:Stellen Sie sicher, dass der Keystore unter dem Pfad verfügbar ist, der als Eingabepfad für die Bereitstellung festgelegt wurde.
Gehen Sie zum Generieren der Zertifikate folgendermaßen vor:
Melden Sie sich beim iManager-Container an.
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it iman-container bash
Stellen Sie sicher, dass Sie den Java-Pfad festlegen. Führen Sie beispielsweise das folgende Kommando aus:
export PATH=<java installed location>/bin:$PATH
Beispiel:
export PATH=/opt/netiq/common/jre/bin/:$PATH
HINWEIS:Stellen Sie sicher, dass es sich bei der installierten Java-Version um Azul Zulu 1.80_222 oder eine höhere Version handelt.
Generieren Sie den PKCS-Keystore:
keytool -genkey -alias ua -keyalg RSA -storetype pkcs12 -keystore /config/tomcat-ua.ks -validity 3650 -keysize 2048 -dname "CN=identityapps.example.com" -keypass <Passwort> -storepass <Passwort>
Generieren Sie eine Anforderung zur Zertifikatunterzeichnung:
keytool -certreq -v -alias ua -file /config/ua.csr -keypass <Passwort> -keystore /config/tomcat-ua.ks -storepass <Passwort>
Erzeugen Sie ein selbstsigniertes Zertifikat:
Melden Sie sich als Administrator bei iManager an.
Navigieren Sie zu Rollen und Aufgaben > NetIQ-Zertifikatsserver > Zertifikat ausstellen.
Navigieren Sie zur .csr-Datei, die Sie in Schritt 3 erstellt haben. Beispielsweise ua.csr.
Klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie die Schlüsselnutzung an und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie für den Zertifikattyp die Option Nicht angegeben aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie die Gültigkeit des Zertifikats an und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie das Optionsfeld Datei im binären DER-Format aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Laden Sie das Zertifikat herunter und kopieren Sie es in das Verzeichnis /data.
Exportieren Sie das Root-Zertifikat im .der-Format:
Melden Sie sich als Administrator bei iManager an.
Navigieren Sie zu Rollen und Aufgaben > Zugriff auf NetIQ-Zertifikate > Serverzertifikate.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen SSL CertificateDNS und klicken Sie auf Exportieren.
Wählen Sie in der Zertifikate-Dropdown-Liste die Zertifizierungsstelle der Organisation aus.
Wählen Sie DER in der Dropdown-Liste der Exportformate aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Laden Sie das Zertifikat herunter und kopieren Sie es in das Verzeichnis /data.
Importieren Sie die Zertifikate in den PKCS-Keystore, den Sie in Schritt 2 erstellt haben:
keytool -import -trustcacerts -alias root -keystore /config/tomcat-ua.ks -file /config/cert.der -storepass <Passwort> -noprompt
keytool -import -alias ua -keystore /config/tomcat-ua.ks -file /config/ua.der -storepass <Passwort> -noprompt
HINWEIS:Stellen Sie sicher, dass die Zertifikate unter dem Pfad verfügbar sind, der als Eingabepfad für die Bereitstellung festgelegt wurde.
Gehen Sie zum Generieren der Zertifikate folgendermaßen vor:
Melden Sie sich beim iManager-Container an.
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it iman-container bash
Stellen Sie sicher, dass Sie den Java-Pfad festlegen. Führen Sie beispielsweise das folgende Kommando aus:
export PATH=<java installed location>/bin:$PATH
Beispiel:
export PATH=/opt/netiq/common/jre/bin/:$PATH
HINWEIS:Stellen Sie sicher, dass es sich bei der installierten Java-Version um Azul Zulu 1.80_222 oder eine höhere Version handelt.
Generieren Sie den PKCS-Keystore:
keytool -genkey -alias rpt -keyalg RSA -storetype pkcs12 -keystore /config/tomcat-rpt.ks -validity 3650 -keysize 2048 -dname "CN=identityreporting.example.com" -keypass <Passwort> -storepass <Passwort>
Generieren Sie eine Anforderung zur Zertifikatunterzeichnung:
keytool -certreq -v -alias rpt -file /config/rpt.csr -keypass <Passwort> -keystore /config/tomcat-rpt.ks -storepass <Passwort>
Erzeugen Sie ein selbstsigniertes Zertifikat:
Melden Sie sich als Administrator bei iManager an.
Navigieren Sie zu Rollen und Aufgaben > NetIQ-Zertifikatsserver > Zertifikat ausstellen.
Navigieren Sie zur .csr-Datei, die Sie in Schritt 3 erstellt haben. Beispielsweise rpt.csr.
Klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie die Schlüsselnutzung an und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie für den Zertifikattyp die Option Nicht angegeben aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie die Gültigkeit des Zertifikats an und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie das Optionsfeld Datei im binären DER-Format aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Laden Sie das Zertifikat herunter und kopieren Sie es in das Verzeichnis /data.
Exportieren Sie das Root-Zertifikat im .der-Format:
Melden Sie sich als Administrator bei iManager an.
Navigieren Sie zu Rollen und Aufgaben > Zugriff auf NetIQ-Zertifikate > Serverzertifikate.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen SSL CertificateDNS und klicken Sie auf Exportieren.
Wählen Sie in der Zertifikate-Dropdown-Liste die Zertifizierungsstelle der Organisation aus.
Wählen Sie DER in der Dropdown-Liste der Exportformate aus.
Klicken Sie auf Weiter.
Laden Sie das Zertifikat herunter und kopieren Sie es in das Verzeichnis /data.
Importieren Sie die Zertifikate in den PKCS-Keystore, den Sie in Schritt 2 erstellt haben:
keytool -import -trustcacerts -alias root -keystore /config/tomcat-rpt.ks -file /config/cert.der -storepass <Passwort> -noprompt
keytool -import -alias rpt -keystore /config/tomcat-rpt.ks -file /config/rpt.der -storepass <Passwort> -noprompt
HINWEIS:Stellen Sie sicher, dass die Zertifikate unter dem Pfad verfügbar sind, der als Eingabepfad für die Bereitstellung festgelegt wurde.
HINWEIS:Vergewissern Sie sich vor Bereitstellung des OSP-Containers, dass Sie die erforderlichen Zertifikate generiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter Generieren von Zertifikaten für OSP.
Generieren Sie die Eigenschaftendatei für die automatische Installation. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen der Eigenschaftendatei für die automatische Installation.
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_osp.tar.gz
Stellen Sie den Container mit folgendem Kommando bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.5 --network=idmoverlaynetwork --hostname=osp.example.com -p 8543:8543 --name=osp-container -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config -e SILENT_INSTALL_FILE=/config/silent.properties osp:idm-4.8.0
Um zu überprüfen, ob der Container erfolgreich bereitgestellt wurde, sehen Sie in den Protokolldateien nach. Führen Sie dazu folgendes Kommando aus:
tail -f /data/osp/log/idmconfigure.log
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it osp-container bash
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_postgres.tar.gz
Erstellen Sie im freigegebenen Volume /data ein Unterverzeichnis, z. B. postgres.
mkdir postgres
Stellen Sie den Container mit dem folgenden Kommandobeispiel bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.6 --network=idmoverlaynetwork --hostname=postgresql.example.com --name=postgresql-container -p 5432:5432 -e POSTGRES_PASSWORD=<Passwort> -v /data/postgres:/var/lib/postgresql/data -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config postgres:9.6.12-alpine
Beispiel:
docker run -d --ip=192.168.0.6 --network=idmoverlaynetwork --hostname=postgresql.example.com --name=postgresql-container -p 5432:5432 -e POSTGRES_PASSWORD=novell -v /data/postgres:/var/lib/postgresql/data -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config postgres:9.6.12-alpine
Erstellen Sie den Benutzer idmdamin für Identity Applications.
docker exec -it postgresql-container psql -U postgres -c "CREATE USER idmadmin WITH ENCRYPTED PASSWORD '<Passwort>'"
Erstellen Sie die Identity Applications-, Workflow- und Identity Reporting-Datenbanken.
docker exec -it postgresql-container psql -U postgres -c "CREATE DATABASE idmuserappdb"
docker exec -it postgresql-container psql -U postgres -c "CREATE DATABASE igaworkflowdb"
docker exec -it postgresql-container psql -U postgres -c "CREATE DATABASE idmrptdb"
HINWEIS:Diese Datenbanken werden verwendet, wenn Sie die Identity Applications- und Identity Reporting-Container konfigurieren.
Erteilen Sie dem Benutzer idmadmin alle Berechtigungen für die Datenbanken:
docker exec -it postgresql-container psql -U postgres -c "GRANT ALL PRIVILEGES ON DATABASE idmuserappdb TO idmadmin"
docker exec -it postgresql-container psql -U postgres -c "GRANT ALL PRIVILEGES ON DATABASE igaworkflowdb TO idmadmin"
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it postgresql-container bash
HINWEIS:Vergewissern Sie sich vor Bereitstellung des Identity Applications-Containers, dass Sie die erforderlichen Zertifikate generiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter Generieren von Zertifikaten für Identity Applications.
Generieren Sie die Eigenschaftendatei für die automatische Installation. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen der Eigenschaftendatei für die automatische Installation.
HINWEIS:Geben Sie den verfügbar gemachten Port 18543 als Wert für den Port des Anwendungsservers an.
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_identityapplication.tar.gz
Stellen Sie den Container mit folgendem Kommando bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.7 --network=idmoverlaynetwork --hostname=identityapps.example.com -p 18543:18543 --name=idapps-container -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config -e SILENT_INSTALL_FILE=/config/silent.properties identityapplication:idm-4.8.0
Um zu überprüfen, ob der Container erfolgreich bereitgestellt wurde, sehen Sie in den Protokolldateien nach. Führen Sie dazu folgendes Kommando aus:
tail -f /data/userapp/log/idmconfigure.log
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it idapps-container bash
Führen Sie folgendes Kommando aus:
HINWEIS:Bevor Sie diesen Schritt ausführen, vergewissern Sie sich, dass der Container erfolgreich bereitgestellt wurde.
/opt/netiq/common/jre/bin/keytool -importkeystore -srckeystore /config/tomcat-osp.ks -srcstorepass <password> -destkeystore /opt/netiq/idm/apps/tomcat/conf/idm.jks -deststorepass <password>
Geben Sie yes ein, um den Eintrag für den root-Alias zu überschreiben.
Starten Sie den Identity Applications-Container neu.
docker restart idapps-container
HINWEIS:Um Einstellungen im Konfigurationsaktualisierungsprogramm zu ändern, starten Sie configupdate.sh im Verzeichnis /opt/netiq/idm/apps/configupdate/ des Identity Applications-Containers. Das Konfigurationsaktualisierungsprogramm kann nur im Konsolenmodus gestartet werden.
Generieren Sie die Eigenschaftendatei für die automatische Installation. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen der Eigenschaftendatei für die automatische Installation.
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_formrenderer.tar.gz
Stellen Sie den Container mit folgendem Kommando bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.8 --network=idmoverlaynetwork --hostname=formrenderer.example.com -p 8600:8600 --name=fr-container -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config -e SILENT_INSTALL_FILE=/config/silent.properties formrenderer:idm-4.8.0
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it fr-container bash
Generieren Sie die Eigenschaftendatei für die automatische Installation. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen der Eigenschaftendatei für die automatische Installation.
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_activemq.tar.gz
Stellen Sie den Container mit folgendem Kommando bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.9 --network=idmoverlaynetwork --hostname=activemq.example.com -p 8161:8161 -p 61616:61616 --name=amq-container -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config --env-file /data/silent.properties activemq:idm-4.8.0
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it amq-container bash
Konfigurieren Sie ActiveMQ. Weitere Informationen finden Sie unter Setting Up ActiveMQ Startup Service (Einrichten des ActiveMQ-Startdiensts) im NetIQ Identity Manager Driver for JDBC Fanout Implementation Guide (NetIQ Identity Manager-Treiber für JDBC-Fan-out – Implementierungshandbuch).
HINWEIS:Vergewissern Sie sich vor Bereitstellung des Identity Reporting-Containers, dass Sie die erforderlichen Zertifikate generiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter Generieren von Zertifikaten für Identity Reporting.
Generieren Sie die Eigenschaftendatei für die automatische Installation. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen der Eigenschaftendatei für die automatische Installation.
HINWEIS:Geben Sie den verfügbaren gemachten Port 28543 als Wert für den Port des Anwendungsservers an.
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_identityreporting.tar.gz
Stellen Sie den Container mit folgendem Kommando bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.10 --network=idmoverlaynetwork --hostname=identityreporting.example.com -p 28543:28543 --name=rpt-container -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data:/config -e SILENT_INSTALL_FILE=/config/silent.properties identityreporting:idm-4.8.0
Um zu überprüfen, ob der Container erfolgreich bereitgestellt wurde, sehen Sie in den Protokolldateien nach. Führen Sie dazu folgendes Kommando aus:
tail -f /data/reporting/log/idmconfigure.log
Führen Sie zur Anmeldung am Container das folgende Kommando aus:
docker exec -it <Container> <Kommando>
Beispiel:
docker exec -it rpt-container bash
Führen Sie folgendes Kommando aus:
HINWEIS:Bevor Sie diesen Schritt ausführen, vergewissern Sie sich, dass der Container erfolgreich bereitgestellt wurde.
/opt/netiq/common/jre/bin/keytool -importkeystore -srckeystore /config/tomcat-osp.ks -srcstorepass <password> -destkeystore /opt/netiq/idm/apps/tomcat/conf/idm.jks -deststorepass <password>
Geben Sie yes ein, um den Eintrag für den root-Alias zu überschreiben.
Starten Sie den Identity Reporting-Container neu.
docker restart rpt-container
Führen Sie zur Bereitstellung des SSPR-Containers die folgenden Aufgaben aus:
Generieren Sie die Eigenschaftendatei für die automatische Installation für SSPR. Wählen Sie beim Generieren der Eigenschaftendatei für die automatische Installation die Option Identity Applications aus. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen der Eigenschaftendatei für die automatische Installation.
Erstellen Sie im freigegebenen Volume /data ein Unterverzeichnis, z. B. sspr.
mkdir sspr
Navigieren Sie vom Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz extrahiert haben, zum Verzeichnis Identity_Manager_4.8_Containers.
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image zu laden:
docker load --input IDM_48_sspr.tar.gz
Stellen Sie den Container mit dem folgenden Kommandobeispiel bereit:
docker run -d --ip=192.168.0.11 --network=idmoverlaynetwork --hostname=sspr.example.com --name=sspr-container -v /etc/hosts:/etc/hosts -v /data/sspr:/config -p 8443:8443 sspr/sspr-webapp:latest
Führen Sie den folgenden Befehl auf dem Docker-Host aus, um die Datei silent.properties vom Docker-Host in den SSPR-Container zu kopieren:
docker cp /data/silent.properties sspr-container:/tmp
Laden Sie die Eigenschaftendatei für die automatische Installation in den SSPR-Container.
docker exec -it sspr-container /app/command.sh ImportPropertyConfig /tmp/silent.properties
HINWEIS:Überprüfen Sie, ob die Datei SSPRConfiguration.xml im Verzeichnis /config des SSPR-Containers erstellt wurde, und überprüfen Sie den Inhalt der Datei.
Importieren Sie das OAuth-Zertifikat in SSPR:
Bearbeiten Sie auf dem Docker-Host die Datei SSPRConfiguration.xml im Verzeichnis /data/sspr/ und legen Sie den Wert des configIsEditable-Flags auf true fest. Speichern Sie die Änderungen.
Öffnen Sie einen Browser und geben Sie die URL https://sspr.example.com:8443/sspr ein.
Melden Sie sich mit Administratorberechtigungen an, z. B. als uaadmin.
Klicken Sie oben rechts auf den Benutzer, z. B. auf uaadmin und klicken Sie dann auf Konfigurationseditor.
Geben Sie das Konfigurationspasswort an und klicken Sie auf Anmelden.
Klicken Sie auf Einstellungen > Single Sign-On(SSO)-Client > OAuth und stellen Sie sicher, dass alle URLs das HTTPS-Protokoll und die korrekten Ports verwenden.
Klicken Sie unter OAuth-Server-Zertifikat auf Vom Server importieren, um ein neues Zertifikat zu importieren. Klicken Sie dann auf OK.
Klicken Sie oben rechts auf
, um das Zertifikat zu speichern.
Überprüfen Sie die Änderungen und klicken Sie auf OK.
Bearbeiten Sie – nachdem die SSPR-Anwendung neu gestartet wurde – die Datei SSPRConfiguration.xml und legen Sie den Wert des configIsEditable-Flags auf false fest. Speichern Sie die Änderungen.