3.5 Überlegungen für die Installation der Identity Reporting-Komponenten

In diesem Abschnitt finden Sie Anweisungen zum Vorbereiten der Installation der Komponenten für die Identitätsberichterstellung. Sentinel wird zum Prüfen von Ereignissen verwendet.

NetIQ empfiehlt, die nachfolgenden Informationen zu lesen, bevor Sie mit dem Installationsvorgang beginnen.

3.5.1 Voraussetzungen für die Identitätsberichterstellung

  • Für den Installationsvorgang ist der folgende Mindestspeicherplatz erforderlich:

    • /opt - 2 GB

    • /var - 2 GB

    • /etc - 2 GB

  • Für den Installationsvorgang ist eine unterstützte und konfigurierte Version der folgenden Identity Manager-Komponenten erforderlich:

    • Identity Applications, einschließlich des Benutzeranwendungstreibers (gilt nur für die Advanced Edition)

    • Sentinel Log Management, installiert auf einem separaten Linux-Computer.

  • Der Installationsvorgang bearbeitet den Eintrag JAVA_OPTs oder CATALINA_OPTS für die JRE-Zuordnung in der Datei setenv.sh für Tomcat.

  • Installieren Sie die Identitätsberichterstellung nicht auf einem Server in einer Cluster-Umgebung.

  • Wenn Sie eine Verbindung zu einer Remote-Datenbank herstellen, müssen Sie die Datenbank vor der Installation von Identity Reporting erstellen. Informationen zur Verbindung mit der Remote-PostgreSQL-Datenbank finden Sie unter Verbinden mit einer entfernten PostgreSQL-Datenbank.

  • Sollen Berichte über eine Oracle-Datenbank ausgeführt werden, muss die Datei ojdbc8.jar kopiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführen von Berichten über eine Oracle-Datenbank.

  • Weisen Sie den Benutzern, die auf die Berichterstellungsfunktionen zugreifen sollen, die Berichtsadministratorrolle zu

  • Prüfen Sie, ob alle Server in der Identity Manager-Umgebung auf dieselbe Uhrzeit eingestellt sind. Wenn Sie die Uhrzeit auf den Servern nicht synchronisieren, sind einige Berichte unter Umständen nach dem Ausführen leer. Dieses Problem kann sich beispielsweise auf Daten zu neuen Benutzern auswirken, wenn die Server, auf denen die Identity Manager-Engine und das Warehouse gehostet werden, unterschiedliche Zeitstempel aufweisen. Wenn Sie einen Benutzer erstellen und dann bearbeiten, werden Daten in die Berichte eingetragen.

  • Zum Konfigurieren von Reporting müssen Sie den Hostnamen in Kleinbuchstaben angeben. Identity Reporting ab Version 6.6.0 lässt keine IP-Adressen zum Konfigurieren von Reporting zu.

3.5.2 Ermitteln von Revisionsereignissen für die Identitätsberichterstellung

In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie Revisionsereignisse ermitteln, die für Identity Manager-Berichte und für benutzerdefinierte Berichte erforderlich sind. Sie können alle Berichtquellen dekomprimieren und mit dem folgenden Skript die Revisionsereignisse ermitteln:

find . -name *.jrxml -print0 |xargs -0 grep -H "'000[B3]" | perl -ne '($file) = /^\.\/(.*?)\//;@a = /000[3B]..../g; foreach $a (@a) { print "$file;$a\n"}' |sort -u

Im nachfolgenden Abschnitt erfahren Sie, wie Sie verschiedene Revisionsereignisse für Identity Manager-Berichte und für benutzerdefinierte Berichte ermitteln und auswählen:

Ereignisname

Revisions-Flag

Authentifizierung und Passwortänderung

Auswahl des Revisions-Flags über SSPR: Starten Sie den SSPR-Konfigurations-Editor, wählen Sie Revisionskonfiguration und wählen Sie unter den folgenden Revisions-Flags:

  • Authenticate

  • Passwort ändern

  • Passwort entsperren

  • Passwort wiederherstellen

  • Unbefugter Zugriffsversuch

  • Sperre gegen unbefugten Zugriff

  • Benutzer mit Sperre gegen unbefugten Zugriff

Auswahl des Revisions-Flags über iManager: Wählen Sie in iManager die Option Rollen und Aufgaben > eDirectory-Revision > Revisionskonfiguration > Novell Auditing und wählen Sie unter den folgenden Revisions-Flags:

  • Passwort ändern

  • Passwort bestätigen

  • Anmelden

  • Abmelden

Alle anderen Berichterstellungsereignisse

Wählen Sie in der NetIQ Identity Manager-Benutzeranwendung die Option Administration > Protokollierung > Auditdienst aktivieren