NetIQ Identity Manager 4.8 bietet neue Funktionen und Verbesserungen und ist einfacher in der Bedienung. Einige in früheren Versionen auftretende Probleme wurden behoben.
Viele der eingeführten Verbesserungen sind Umsetzungen von Vorschlägen unserer Kunden. Wir möchten uns auf diesem Wege bei Ihnen für Ihr wertvolles Feedback bedanken. Wir hoffen, Sie unterstützen uns weiterhin dabei, unsere Produkte optimal an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Feedback können Sie in unseren Identity Manager Community-Foren auf unserer Community-Website posten, auf der Sie auch Produktbenachrichtigungen, Blogs und Produktbenutzergruppen finden.
Informationen über die Neuheiten in früheren Versionen finden Sie im Abschnitt „Frühere Versionen“ auf der Dokumentations-Website zu Identity Manager.
Weitere Informationen zu dieser Version und die aktuellen Versionshinweise finden Sie auf der Dokumentationsseite. Dieses Produkt steht auf der Website der Identity Manager-Produkte zum Herunterladen bereit.
In den folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Funktionen beschrieben, die in dieser Version enthalten sind. Außerdem wird erläutert, welche Funktionen aus dem Produkt entfernt und welche Probleme in dieser Version behoben wurden:
Mit dieser Version bietet Identity Manager 4.8 die folgenden wichtigen Funktionen, Verbesserungen und Korrekturen:
Weitere Informationen zu den neuen Funktionen in NetIQ Identity Manager Designer 4.8 finden Sie in den Versionshinweisen zu NetIQ Identity Manager Designer 4.8.
Für NetIQ Identity Manager Analyzer 4.8 sind keine neuen Funktionen vorhanden; es wurde nur die Java-Version aktualisiert. Weitere Informationen finden Sie in den Versionshinweisen zu NetIQ Identity Manager Analyzer 4.8.
Identity Applications umfasst die folgenden neuen Funktionen:
Identity Manager bietet ein neues vereinfachtes Werkzeug zur Erstellung und Verwaltung von Formularen für Bereitstellungsanforderungsdefinitionen. Das Werkzeug hat eine einfache und intuitive Benutzeroberfläche. Es unterstützt einfache Drag-and-Drop-Funktionen für die schnelle Erstellung und Bearbeitung von Formularen. Die Formulare werden im JSON-Format im Container Workflow-Formulare im Benutzeranwendungstreiber gespeichert.
Der Workflow-Formular-Generator ist in Designer integriert. Sie können ihn über den Container „Workflow-Formulare“ im Benutzeranwendungstreiber in Designer öffnen. Es wird empfohlen, neue Formulare mit dem Workflow-Formular-Generator zu erstellen.
Zurzeit gibt es kein Werkzeug zur Migration von älteren Formularen zu den neuen Formularen. Die einzige Möglichkeit besteht darin, im Workflow-Formular-Generator manuell ein neues Formular zu erstellen und dann die Datenelemente dem neuen Formular zuzuordnen. Sie können die alten Formulare jedoch weiterhin verwenden. Weitere Informationen finden Sie in NetIQ Identity Manager – Benutzerhandbuch für den Formular-Generator.
Identity Manager führt eine neue vereinfachte Methode zum Hinzufügen eines Workflows zu einer Rolle und Ressource ein. Auf der Benutzeroberfläche von Identity Applications steht auf den Rollen- und Ressourcenseiten die neue Option Workflow hinzufügen zur Verfügung. Mit ihr können Sie einen Workflow zur Rolle und Ressource hinzufügen.
Ein Workflow lässt sich nun schnell in Identity Applications erstellen, ohne zu Designer wechseln zu müssen. Mehrere vordefinierte Systemvorlagen und Vorlagenformulare stehen Ihnen zum Hinzufügen eines Workflows zur Verfügung. Es enthält zudem eine Option zum Hinzufügen eines Workflows basierend auf benutzerdefinierten Vorlagen, die in Designer erstellt wurden.
Die Benutzeroberfläche „Workflow hinzufügen“ ist anschaulich und leicht verständlich; sie bietet einen Assistenten, der Schritt für Schritt durch den Workflow-Erstellungsprozess führt. Diese neue Methode soll den Benutzern das Erstellen von Workflows erleichtern. Für mehr Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit empfiehlt Ihnen NetIQ, diese Methode soweit möglich anzuwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen von Workflows zu Rollen und Ressourcen im NetIQ Identity Manager – Administratorhandbuch zu den Identitätsanwendungen.
Identity Manager führt einen neuen Eintrag namens „Identity Governance-Einstellungen“ auf der Registerkarte Konfiguration am Identity Manager-Dashboard ein. Dies ist ein Schritt in Richtung einer einfacheren Integration zwischen Identitätsanwendungen und Identity Governance. Auf diese Weise können Sie sowohl Identity Manager- als auch Identity Governance-Berechtigungen an einem einzigen Ort anfordern und genehmigen.
Auf der Seite „Identity Governance-Einstellungen“ können Sie auch die Workflow-Engine als allgemeinen Anforderungs- und Genehmigungsservice für Identity Applications und Identity Governance konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren der Identity Governance-Einstellungen im NetIQ Identity Manager – Administratorhandbuch zu den Identitätsanwendungen.
Identity Manager stellt die Workflow-Engine als separaten Service zur Verfügung. Diese Workflow-Engine ersetzt die Workflow-Engine, die in den früheren Versionen des Produkts in den Identitätsanwendungen eingebettet war. Durch diese Änderung soll die Workflow-Engine Geschäftsprozessdefinitionen in Laufzeit von Identity Applications und Identity Governance ausführen können und als allgemeiner Anforderungs- und Genehmigungsservice für beide Produkte fungieren.
Die Workflow-Engine wird standardmäßig als Teil der Installation von Identity Applications installiert. Die Workflow-Engine behält die Workflow-Statusinformationen in einer neuen Datenbank namens igaworkflowdb bei. Wenn ein bestehender Workflow-Prozess ausgeführt wird, werden seine Daten zu igaworkflowdb verschoben, bevor die neue Workflow-Engine mit ihrer Verwaltung beginnt. Das Installationsprogramm von Identity Applications kopiert die Daten von der Identity Applications-Datenbank idmuserappdb zu igaworkflowdb.
Die Workflow-Engine ruft die Aufgaben und den Workflow-Verlauf mit dem REST-Service vom Workflow-Engine-Service ab. Das Installationsprogramm für Identity Applications registriert automatisch den Workflow-Engine-Service als Client mit One SSO-Anbieter (OSP), um die Kommunikation mit anderen Identity Applications-Komponenten sicherzustellen. Das Installationsprogramm speichert diese Verbindungs- und Authentifizierungseigenschaften in der Datei ism-configuration.properties. Weitere Informationen finden Sie unter Workflow-Service in NetIQ Identity Manager – Administratorhandbuch zu den Identitätsanwendungen.
Identity Manager ermöglicht es Ihnen, in Arbeit befindliche Workflows über REST-APIs zu pausieren und wieder aufzunehmen. Das ist in der Regel nützlich, wenn Sie die Workflow-Datenbank ohne Verlust der Workflow-Zustände aufrüsten möchten. Die APIs zur Workflow-Migration führen folgende Aufgaben aus:
Stoppt die Workflow-Engine und pausiert die laufenden Workflows. In diesem Zustand können keine neuen Anforderungen verarbeitet werden.
Ruft die REST-API für Exportieren auf, die die Workflow-Statusinformationen liest und sie für jede Tabelle in eine JSON-Datei schreibt. Danach werden alle JSON-Dateien gezippt und als Antwort zurückgesendet.
Ruft die REST-API für Importieren auf, die die Daten von den gezippten JSON-Dateien importiert, die von der REST-API für Exportieren erstellt wurden.
Nimmt den Workflow-Engine-Service wieder auf, um die laufenden Workflows und neue Anforderungen zu verarbeiten.
Verwenden Sie alternativ das konsolenbasierte Migrationstool unter <LINUX_ISO>/user_application/IDM_Tools/WorkflowMigrationAPI.zip und <WINDOWS_ISO/IdentityApplications/IDM_Tools/WorkflowMigrationAPI.zip. Das Werkzeug enthält eine Eigenschaftendatei für die automatische Installation, in der Sie die Details über die Ursprungs- und Zielserver der Workflowdatenbank angeben können. Es verwendet intern dieselben REST-APIs, die in der Vorgehensweise weiter oben beschrieben sind, um die Workflowzustände vom Ursprungsserver zum Zielserver zu migrieren.
Identity Manager umfasst ein neues vereinfachtes Installationsprogramm für Windows-Plattformen. Das neue Installationsprogramm bietet eine übersichtliche Methode zur Installation von Identity Manager-Komponenten im Modus der grafischen Benutzeroberfläche (GUI).
Identity Manager stellt eine assistentenbasierte Installationsmethode zum Installieren und Konfigurieren der folgenden Identity Manager-Komponenten zur Verfügung:
Identity Manager Server
Identity Applications
Identity Reporting
Das neue Installationsprogramm führt typische und benutzerdefinierte Konfigurationsmodi ein. Bei einer typischen Konfiguration werden gebräuchliche Standardeinstellungen für die meisten Werte herangezogen, sodass das Produkt rasch installiert werden kann. Die Benutzerkonfiguration eignet sich für Produktionsumgebungen. Weitere Informationen finden Sie im Einrichtungshandbuch zu NetIQ Identity Manager für Windows
Identity Manager 4.8 wird demnächst als Containerbereitstellung verfügbar sein.
Diese Version umfasst die vereinfachte Paketerstellung von Remote Loader in einer separaten ISO für Linux- und Windows-Betriebssysteme. Sie können nun diese Komponente separat statt von der Identity Manager-ISO-Datei installieren. Durch diese Änderung wird die Installation dieser Komponente vereinfacht. Der Konfigurationsvorgang bleibt wie in früheren Versionen unverändert. Die Dateinamen lauten:
Linux: Identity_Manager_4.8_RL_Linux.iso
Windows: Identity_Manager_4.8_RL_Windows.iso
Weitere Informationen finden Sie unter Installation des Remote Loader im Einrichtungshandbuch zu NetIQ Identity Manager für Linux und unter Installation des Remote Loader im Einrichtungshandbuch zu NetIQ Identity Manager für Windows.
Mit Identity Applications haben Sie die Möglichkeit, Benutzeroberflächeneinstellungen, Verhalten, Branding und den Zugriff auf die Anwendung über die Client-Einstellungen anzupassen. Die Konfiguration der Client-Einstellungen umfasst die Branding-Einstellungen, benutzerdefiniertes CSS, Zugriffseinstellungen und benutzerdefiniertes Verhalten. Eine einzelne Identity Applications-Instanz kann mehrere Client-Einstellungen enthalten und mehrere verschiedene Benutzer können verschiedenen Clients zugeordnet werden. Die Konfiguration der Client-Einstellungen wird entweder in der Identity Applications-Datenbank oder als Teil der Anwendungskonfiguration im Dateisystem gespeichert. In dieser Version können Sie die Konfiguration der Client-Einstellungen zwischen der Datenbank und dem Dateisystem über ein Migrationswerkzeug namens MigrationSettings neu zuweisen. Mit diesem Werkzeug lassen sich die folgenden Aufgaben ausführen:
Übertragen der Einstellungen von einer Identity Manager-Instanz zu einer anderen, wie zum Beispiel die Übertragung der Einstellungen vom Staging-Server zum Produktionsserver.
Migrieren der Client-Einstellungen, wenn die Speicheroption von Datei zu Datenbank (oder umgekehrt) geändert wird.
Sichern aller Client-Einstellungen und späteres Wiederherstellen der Einstellungen.
Das Migrationswerkzeug befindet sich in den ISO-Dateien unter<LINUX_ISO>/user_application/IDM_Tools und <WINDOWS_ISO>/IdentityApplications/IDM_Tools. Weitere Informationen finden Sie unter Kopieren der Client-Einstellungen in NetIQ Identity Manager – Administratorhandbuch zu den Identitätsanwendungen.
Bei dieser Version wird die Microsoft SQL-Datenbankunterstützung für die Identity Reporting-Komponente erweitert.
Diese Version unterstützt zusätzlich die folgenden Aktionen im Richtlinien-Builder von Designer Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Dokumentations-Links.
Designer umfasst die folgenden neuen Funktionen:
Identity Manager führt Git, ein Open Source-Versionsverwaltungssystem, zur Verwaltung der Paketversionen in Designer ein. Mit Git verwalten, verfolgen und pflegen Sie den Änderungsverlauf, stellen eine frühere Version wieder her oder vergleichen verschiedene Paketversionen schnell und effizient. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Paketversionen mit Git im Administrationshandbuch zu NetIQ Designer für Identity Manager.
Identity Manager führt eine neue Registerkarte mit der Bezeichnung JSON-Formulare im Editor für die Bereitstellungsanforderungsdefinition von Designer ein. Damit werden Formulare im neuen Workflow-Formular-Generator erstellt und verwaltet. Die über diese Registerkarte erstellten Formulare werden im JSON-Format gespeichert. Nach Erstellung des Formulars können Sie das Formular mit einer Bereitstellungsanforderungsdefinition verknüpfen. Weitere Informationen finden Sie in NetIQ Identity Manager – Benutzerhandbuch für den Formular-Generator.
Weitere Informationen zur Arbeit mit der Registerkarte JSON-Formulare finden Sie im Leitfaden für neue Funktionen in Designer.
Die Designer-Software wurde zur Leistungsverbesserung in Designer folgendermaßen geändert:
Die Treiberkonfigurationsdateien werden vom Designer-Startskript entfernt. Dies verkürzt die Startzeit von Designer. Diese Dateien sind nun in einem separaten Plugin enthalten, das sich im Designer-Installationspaket befindet. Sie werden nach Bedarf geladen.
Mit Designer können Sie die installierten Pakete in der Identity Manager-Umgebung verwalten und brauchen so nur die erforderlichen Pakete in Ihrer Umgebung beizubehalten.
Das Fenster „Paket verwalten“ wird beim ersten Start von Designer angezeigt. Navigieren Sie alternativ zu Hilfe > Pakete verwalten. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten installierter Pakete im Administrationshandbuch zu NetIQ Designer für Identity Manager.
Wenn Sie Objekte in der Bereitstellungsansicht hinzufügen, bearbeiten oder löschen, aktualisiert Designer nur den Benutzeranwendungs-Container, dessen Objekte bearbeitet wurden, und nicht alle Projekte im Arbeitsbereich.
In dieser Version werden erstmals die folgenden Plattformen unterstützt:
SUSE Linux Enterprise Server (SLES) SLES 12 SP4, SLES 15 und SLES 15 SP1
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 7.5, RHEL 7.6 und RHEL 8
Microsoft Windows Server 2016, 2019
Eine vollständige Liste der unterstützten Betriebssysteme finden Sie auf der Seite Identity Manager-Systemanforderungen. Informationen zu den gepackten Komponenten, Datenbanken und in dieser Version unterstützten Browsern finden Sie in Abschnitt 2.0, Unterstützte Komponentenversionen.
Diese Version umfasst die folgenden Software-Korrekturen:
Dashboard zeigt die Berechtigungen korrekt an, wenn der Berechtigungsname Sonderzeichen enthält
Rollen werden bei der Erstellung eines Workflows erfolgreich erstellt
Der OSP-Suchfilter enthält „objectClass=User“, wenn die SAML-Authentifizierung verwendet wird
Verbesserte Leistung beim Vergleichen von zwei Benutzeranwendungstreibern in Designer
Identity Applications wird nach einer Deinstallation erfolgreich neu installiert
Ereignisse vom DXEvent-Modul enthalten keine verschlüsselten Informationen
Es ist nun möglich, Werte von mehreren Attributen über die Funktionen „IDVault.get“ und „IDVault.globalQuery“ abzurufen. (Bug 1146109)
Wenn Sie nach Berechtigungen suchen, die Sonderzeichen enthalten, zeigt das Dashboard die korrekten Ergebnisse an. (Bug 1101866)
Wenn Sie einen Workflow mit einer Integrationsaktivität erstellen, wird die Rolle erfolgreich erstellt. (Bug 1122158)
Der Suchfilter in OSP wurde verbessert und enthält nun „objectClass=User“, wenn die SAML-Authentifizierungsmethode verwendet wird. (Bug 1133744)
Die Antwortzeit beim Vergleichen von zwei Benutzeranwendungstreibern wurde verbessert. (Bug 1099198)
Sie können nun für die LDAP-Server-Authentifizierung Zertifikate verwenden, die von einer externen Zertifizierungsstelle signiert wurden. (Bug 1127233)
Identity Applications kann nun nach einer Deinstallation erfolgreich neu installiert werden. (Bug 1119806)
Wenn Sie Designer aktualisieren, wird ein neues Popup-Fenster zum Sichern der angepassten Plugins angezeigt. (Bug 1139932)
Das DXEvent-Modul wurde verbessert und zeigt nun alle DXEvent-Ereignisse an, die eine Befehl-XML enthalten. (Bug 1112724)
Zur Optimierung der Funktionalität wurden einige Komponenten geändert oder werden in Identity Manager 4.8 nicht mehr unterstützt. In vielen Fällen wurden die entsprechenden Komponenten durch alternative Funktionen ersetzt.
Diese Version unterstützt nicht den Identity Manager-Treiber für Office 365. NetIQ empfiehlt Ihnen, den Identity Manager-Treiber für Azure Active Directory zu verwenden, und bietet eine Methode für die Umstellung auf den Azure Active Directory-Treiber. Weitere Informationen zur Umstellung vom Office 365-Treiber zum Azure-Treiber finden Sie unter NetIQ Identity Manager – Handbuch für die Treiberimplementierung für Azure Active Directory.
Die Revision mit NAudit und XDAS für die Identity Manager-Komponenten der Identitätsanwendungen ist ab dieser Version nicht mehr möglich. Für die Revision muss nun CEF verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter NetIQ Identity Manager – Configuring Auditing in Identity Manager (NetIQ Identity Manager – Konfigurieren der Revision in Identity Manager).
Identity Manager 4.8 bündelt die folgenden Komponenten:
NetIQ eDirectory 9.2
NetIQ iManager 3.2
NetIQ Identity Manager Engine 4.8
NetIQ Identity Manager Remote Loader 4.8
NetIQ Identity Manager Fanout Agent 1.2.2
NetIQ Designer für Identity Manager 4.8
NetIQ Identity Applications 4.8
NetIQ Single Sign-on (One SSO) 6.3.6
NetIQ Identity Manager Self-Service Password Reset 4.4.0.3
NetIQ Identity Manager Client Login Extension 4.2
NetIQ Identity Manager Identity Reporting 6.5
NetIQ Sentinel Log Management für IGA 8.2.2 (für die Ereignisrevision)
NetIQ Analyzer für Identity Manager 4.8
NetIQ Identity Manager-Treiber. Informationen zu den Treiberversionen finden Sie auf der Seite NetIQ Identity Manager-Treiber.
HINWEIS:Die Versionen der Identity Manager-Treiber sind von der Engine-Version unabhängig und lassen nicht darauf schließen, welche Engine-Version zum Ausführen dieser Treiber mindestens erforderlich ist.
In dieser Version werden erstmals die folgenden abhängigen Komponenten unterstützt:
Azul Zulu 1.80_222
OpenSSL 1.0.2r-33
Apache Tomcat 9.0.22-1
PostgreSQL 9.6.12
Apache ActiveMQ 5.15.9
Zusätzlich zu PostgreSQL 9.6.12 unterstützt diese Version die folgenden Datenbanken:
Oracle 18c (nur für Identitätsanwendungen)
MS SQL 2017
Einer der folgenden Browser (ggf. höhere Version):
Google Chrome 77
Mozilla Firefox 68
Apple Safari 12
Microsoft Edge 44
Informationen zu den Hardwareanforderungen und unterstützten Betriebssystemen finden Sie auf der Seite Identity Manager-Systemanforderungen.
Identity Manager 4.8 enthält die Advanced Edition und Standard Edition in einer einzelnen ISO-Datei. Bevor Sie die Installationsdateien herunterladen, machen Sie sich mit den Funktionen in den verschiedenen Editionen und mit den Optionen zum Herunterladen der Identity Manager-Komponenten vertraut.
Die Identity Manager-Funktionen werden in zwei Produktgruppen ausgeliefert, um verschiedene Kundenanforderungen zu erfüllen:
Identity Manager Advanced Edition
Identity Manager Standard Edition
Die Identity Manager Advanced Edition enthält die Identity Manager-Funktionen der Identity Manager Standard Edition sowie zusätzliche Funktionen. In der folgenden Tabelle sehen Sie einen Vergleich der Funktionen, die in der Identity Manager Advanced Edition und in der Standard Edition vorhanden sind:
|
Funktion |
Advanced Edition |
Standard Edition |
|---|---|---|
|
Automatische regelbasierte Benutzerbereitstellung |
Ja |
Ja |
|
Identitätssynchronisierung in Echtzeit |
Ja |
Ja |
|
Passwortverwaltung und Passwortselbstbedienung |
Ja |
Ja |
|
Einheitliches Identitätsinformations-Tool (Analyzer) |
Ja |
Ja |
|
REST APIs und Single Sign-on-Support |
Ja |
Ja (eingeschränkte Unterstützung) |
|
Berichterstellung über den aktuellen Zustand |
Ja |
Ja |
|
Rollenbasierte unternehmensgerechte Bereitstellung |
Ja |
Nein |
|
Automatische Genehmigungs-Workflows für die Durchsetzung von Geschäftsrichtlinien |
Ja |
Nein |
|
Erweiterte Selbstbedienung in den Identitätsanwendungen |
Ja |
Nein |
|
Ressourcenmodell und Katalog für die einfache Ressourcenbereitstellung |
Ja |
Nein |
|
Berichterstellung über den Zustandsverlauf |
Ja |
Nein |
|
Berichterstellung über verbundene Systeme |
Ja |
Nein |
|
Rollen- und Ressourcenverwaltung |
Ja |
Nein |
Nachdem Sie Identity Manager 4.8 käuflich erworben haben, melden Sie sich bei der Identity Manager-Produkt-Website an und folgen Sie dem Link zum Herunterladen der Software. Die folgenden Dateien enthalten die Identity Manager-Komponenten:
|
Dateiname |
Beschreibung |
|---|---|
|
Identity_Manager_4.8_Linux.iso |
Enthält Identity Manager Server (Identity Manager-Engine, Remote Loader, Fan-out-Agent, iManager Web Administration), Identitätsanwendungen und Identity Reporting. |
|
Identity_Manager_4.8_RL_Linux.iso |
Enthält den Identity Manager Remote Loader für Linux. |
|
Identity_Manager_4.8_Containers.tar.gz |
Enthält individuelle Container-Images für Identity Manager-Engine, Remote Loader, Fan-out-Agent, ActiveMQ, PostgreSQL, Formular-Renderer, OSP, Identitätsanwendungen, Identity Reporting, SSPR und iManager (für SLES- und Ubuntu-Plattformen). |
|
Identity_Manager_4.8_Windows.iso |
Enthält Identity Manager Server (Identity Manager-Engine, Remote Loader, Fan-out-Agent, iManager Web Administration), Identitätsanwendungen und Identity Reporting. |
|
Identity_Manager_4.8_RL_Windows.iso |
Enthält den 64-Bit und den .NET Remote Loader für Windows. |
|
Identity_Manager_4.8_Designer_Linux.tar.gz |
Enthält Designer für Linux-Plattformen. |
|
Identity_Manager_4.8_Designer_Windows.zip |
Enthält Designer für Windows-Plattformen. |
|
Identity_Manager_4.8_Designer_MacOSX.dmg |
Enthält Designer-Dateien für MacOS 10.14 (Mojave). |
|
Identity_Manager_4.8_Analyzer_Linux.tar.gz |
Enthält Analyzer für Linux-Plattformen. |
|
Identity_Manager_4.8_Analyzer_Windows.zip |
Enthält Analyzer für Windows-Plattformen. |
|
SentinelLogManagementForIGA8.2.2.0.tar.gz |
Enthält Sentinel Log Management für Identity Governance and Administration (IGA). Diese Installation wird nur unter Linux unterstützt. |
Gehen Sie zur NetIQ Downloads-Website.
Wählen Sie im Menü Produkt oder Technologie die Option Identity Manager und dann Version in der Dropdown-Liste aus. Klicken Sie auf Suchen.
Klicken Sie auf der Download-Website von NetIQ Identity Manager auf die Schaltfläche Download neben der herunterzuladenden Datei.
Befolgen Sie die Bildschirmanweisungen, um die Datei in einen Ordner auf Ihrem Computer herunterzuladen.
|
Identity Manager-Komponente |
Speicherort der ausführbaren Datei innerhalb der ISO |
Standardinstallationspfad |
|---|---|---|
|
Identity Manager Server (enthält Identity Manager Engine, Remote Loader, Fan-Out Agent, iManager Web Administration) |
install.sh im eingehängten Speicherort |
|
|
Identity Applications (Identity Manager-Dashboard, Identity Manager-Verwaltungsoberfläche, Benutzeranwendung, Rollen- und Ressourcenservicetreiber, Benutzeranwendungstreiber, Konfigurationsaktualisierungs-programm, One SSO-Anbieter, Self Service Password Reset) |
install.sh im eingehängten Speicherort |
|
|
Designer für Identity Manager |
/designer/packages |
/root/designer |
|
Identitätsberichterstellung |
install.sh im eingehängten Speicherort |
/opt/netiq/idm/apps/IDMReporting |
|
Passwortverwaltungskompo-nente (Standardversion) |
./install.sh im Verzeichnis /sspr am angehängten Speicherort |
/opt/netiq/idm/apps/sspr |
|
Analyzer für Identity Manager |
/analyzer/packages |
/root/analyzer |
|
Sentinel Log Management für IGA |
./install.sh unter /SentinelLogManagementforIGA in der Datei SentinelLogManagementForIGA8.2.2.0.tar.gz |
/opt/novell/sentinel |
|
Identity Manager-Komponente |
Speicherort der ausführbaren Datei innerhalb der ISO |
Standardinstallationspfad |
|---|---|---|
|
Identity Manager Server (enthält Identity Manager Engine, Remote Loader, Fan-Out Agent, iManager Web Administration) |
install.exe unter \<Speicherort der eingehängten ISO-Datei>\IdentityManagerServer\ |
|
|
Identity Applications (Identity Manager-Dashboard, Identity Manager-Verwaltungsoberfläche, Benutzeranwendung, Rollen- und Ressourcenservice-treiber, Benutzeran-wendungstreiber, Konfigurationsaktuali-sierungsprogramm, One SSO-Anbieter, Self Service Password Reset) |
install.exe unter \<Speicherort der eingehängten ISO-Datei>\IdentityApplications\ |
|
|
Designer für Identity Manager |
install.exe im Ordner \designer_install\ der Datei Identity_Manager_4.8_Designer_Windows.zip |
C:\netiq\ |
|
Identity Reporting |
install.exe unter \<Speicherort der eingehängten ISO-Datei>\IdentityReporting\ |
C:\netiq\idm\apps\IdentityReporting |
|
Analyzer für Identity Manager |
install.exe im Ordner \analyzer_install\ der Datei Identity_Manager_4.8_Analyzer_Windows.zip |
C:\netiq\ |
Prüfen Sie die Informationen aus einer der folgenden Ressourcen (je nach der zu installierenden Edition):
Sie können von Identity Manager 4.7.x und 4.6.4 auf Identity Manager 4.8 aufrüsten. NetIQ empfiehlt, vor dem Starten der Aufrüstung die Informationen in den Versionshinweisen zu Ihrer aktuellen Version zu lesen.
Weitere Informationen zum Aufrüsten von Identity Manager finden Sie unter Aufrüsten von Identity Manager
im Einrichtungshandbuch zu NetIQ Identity Manager für Linux bzw. im Einrichtungshandbuch zu NetIQ Identity Manager für Windows.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die komponentenweisen Aufrüstungspfade für Identity Manager 4.7.x:
|
Komponente |
Basisversion |
Aufgerüstete Version |
|---|---|---|
|
Identity Manager-Engine |
4.7.x |
|
|
Remote Loader/Fan-out-Agent |
4.7.x |
Installieren Sie den Remote Loader/Fan-out-Agenten 4.8 |
|
Designer |
4.7.x |
Installieren Sie Designer 4.8. |
|
Identity Applications |
4.7.x |
Bevor Sie die Identitätsanwendungen aufrüsten, müssen das Identitätsdepot auf Version 9.2 und die Identity Manager-Engine auf Version 4.8 aufgerüstet werden.
|
|
Identity Reporting |
4.7.x |
|
NetIQ empfiehlt, vor dem Starten der Aufrüstung die Informationen in den Versionshinweisen zu Ihrer Version zu lesen. Sie befinden sich auf der Seite NetIQ-Dokumentation.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die komponentenweisen Aufrüstungspfade für Identity Manager 4.6.x:
|
Komponente |
Basisversion |
Zwischenschritt |
Aufgerüstete Version |
|---|---|---|---|
|
Identity Manager-Engine |
4.6.x (x = 0 bis 3) |
Wenden Sie 4.6.4 an |
|
|
Remote Loader/Fan-out-Agent |
4.6.x (x = 0 bis 3) |
Wenden Sie 4.6.4 an |
Installieren Sie den Remote Loader/Fan-out-Agenten 4.8. |
|
Designer |
4.6.x (x = 0 bis 3) |
Installieren Sie Designer 4.8. |
|
|
Identity Applications |
4.6.x (x = 0 bis 3) |
4.6.4 |
Bevor Sie die Identitätsanwendungen aufrüsten, müssen das Identitätsdepot auf Version 9.2 und die Identity Manager-Engine auf Version 4.8 aufgerüstet werden.
|
|
Identity Reporting |
4.6.x (x = 0 bis 3) |
4.6.4 |
|
NetIQ empfiehlt, vor dem Starten der Aufrüstung die Informationen in den Versionshinweisen zu Ihrer Version zu lesen. Sie befinden sich auf der Seite NetIQ-Dokumentation.
NetIQ bietet die folgenden Aufrüstungspfade für die Aufrüstung auf Identity Manager 4.8 Advanced Edition von einer früheren Advanced Edition oder Standard Edition:
Identity Manager 4.7 Advanced Edition auf 4.8 Advanced Edition
Identity Manager 4.7 Standard Edition auf 4.8 Advanced Edition anhand einer der folgenden Methoden:
Von Identity Manager 4.7 Standard Edition auf 4.8 Standard Edition und dann auf 4.8 Advanced Edition
Von Identity Manager 4.7 Standard Edition auf 4.7 Advanced Edition und dann auf 4.8 Advanced Edition
Sie können von Identity Manager 4.7 Standard Edition auf Identity Manager 4.8 Standard Edition aufrüsten. Wenn Sie von einer früheren Version vor Identity Manager 4.6 aufrüsten, müssen Sie Identity Reporting vom bisherigen Anwendungsserver auf Tomcat migrieren. Dies gilt sowohl für Linux- als auch für Windows-Plattformen. Anweisungen zum Aufrüsten finden Sie in der Kurzanleitung für die Installation und Aktualisierung von NetIQ Identity Manager 4.8 Standard Edition.
Identity Manager 4.8 Standard Edition unterstützt weiterhin die folgenden Berichte:
Authentifizierung nach Benutzer
Authentifizierung nach Server
Datenbankstatistik
Eigene Passwortänderungen
Passwortrücksetzungen
Identitätsdepottreiber: Verknüpfungsbericht: Aktueller Status
Identitätsdepotbenutzer-Bericht: Aktueller Status
Ereigniszusammenfassung: Benutzerpasswortänderungen
Weitere Informationen finden Sie im Verwaltungshandbuch für die NetIQ-Identitätsberichterstellung.
WICHTIG:Zur Verwendung der Berichte müssen Sie die neuesten Berichtsdefinitionen in die Identitätsberichterstellung importieren. Melden Sie sich bei der Berichterstellungsanwendung an und laden Sie die Berichte über die Download-Seite in der Anwendung herunter.
NetIQ ist bestrebt, Produkte zu bieten, die hochwertige Lösungen für die Softwarebedürfnisse Ihres Unternehmens darstellen. Die nachfolgend beschriebenen Probleme werden zurzeit untersucht. Wenden Sie sich an den Technischen Support, wenn Sie weitere Hilfe zu einem Problem benötigen.
Sie haben bei Verwendung der Identitätsanwendungen mit dem Dashboard, der Verwaltungsoberfläche von Identity Applications und der Benutzeranwendung möglicherweise die folgenden Probleme:
Problem: Identity Applications lässt die Unterzeichenfolgesuche in den Attributen zu, die unter Anpassung > Entität konfigurieren > Attribut durchsuchen definiert wurden. Die Suche mit Unterzeichenfolgewert wird jedoch nicht unterstützt, wenn das definierte Attribut ein Boolescher Typ (und keine Zeichenfolge) ist.
Wenn Sie beispielsweise eine Entität namens Mobile mit Attributen wie CN, OSVersion, RAMSize, Processor und isDualSIM erstellt haben (wobei isDualSIM ein Boolesches Attribut ist) und eine Suche basierend auf isDualSIM unter Angabe des Unterzeichenfolgenwerts *Fal* im Suche-Textfeld gestartet haben, werden die korrekten Entitäten nicht zurückgegeben (Bug 1144267).
Behelfslösung: Geben Sie zur Suche einer Entität mit einem Booleschen Attribut den absoluten Wert *True* oder *False* im Suche-Textfeld an. Suchen Sie im oben genannten Beispiel die Entität Mobile mit dem Attribut isDualSIM als „false“, indem Sie den Wert *False* im Suche-Textfeld eingeben. Die korrekte Liste der Entitäten wird zurückgegeben.
Problem: Wenn Sie an den Identity Applications- und SSPR-Servern den folgenden Fehler in der Datei „catalina.out“ sehen, ignorieren Sie ihn:
ERROR, node.NodeService, error starting up node service: 5093 ERROR_NODE_SERVICE_ERROR (ldap node service requires that setting LDAP -> LDAP Directories -> default -> Connection -> LDAP Test User is configured)
(Bug 1138941)
Dieser Fehler tritt aufgrund einer SSPR-Funktionalität auf, die von Identity Manager nicht genutzt wird. Er verursacht keinen Funktionsverlust.
Behelfslösung: Momentan lässt sich dieses Problem nicht umgehen.
Problem: Wenn Sie in Identitätsanwendungen eine Suche in einem neuen JSON-Formular durchführen, wird bei der globalen Abfrage das Zeichenkettenattribut für benutzerdefinierte Entitäten nicht abgerufen. Das Formularfeld wird mit dem DN-Wert der Entität anstelle des erforderlichen Attributs aufgefüllt.
Behelfslösung: Wenn Sie globale Abfragen in neuen Formularen verwenden, muss der angemeldete Benutzer die Berechtigung zum Vergleichen, Lesen und Durchsuchen von ACLs für die gesuchte Entität haben.
Problem: Bei der Konfiguration von Identity Reporting werden doppelte Eingabeaufforderungen für Tomcat-Keystore-Passwörter angezeigt.(Bug 1149803)
Behelfslösung: Momentan lässt sich dieses Problem nicht umgehen. Dieser Zustand wirkt sich jedoch nicht auf die Funktionalität aus.
Wir möchten Ihnen stets eine nützliche, aussagekräftige Dokumentation an die Hand geben. Sie haben Verbesserungsvorschläge? Dann senden Sie sie uns per Email an Documentation-Feedback@netiq.com. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.
Ausführliche Kontaktinformationen finden Sie auf der Website mit den Support-Kontaktangaben.
Allgemeine Informationen zu unserem Unternehmen und unseren Produkten finden Sie auf der NetIQ-Firmenwebsite.
Werden Sie Mitglied in unserer Community, und führen Sie interaktive Gespräche mit Fachkollegen und NetIQ-Experten. In der NetIQ-Online-Community finden Sie Produktinformationen, Links zu nützlichen Ressourcen, Blogs und Social-Media-Kanäle.
Informationen zu rechtlichen Hinweisen, Marken, Haftungsausschlüssen, Gewährleistungen, Ausfuhrbeschränkungen und sonstigen Nutzungseinschränkungen, Rechten der US-Regierung, Patentrichtlinien und Erfüllung von FIPS finden Sie unter https://www.netiq.com/company/legal/.
Copyright © 2019 NetIQ Corporation. Alle Rechte vorbehalten.