Die Identity Manager-Engine kann wie folgt installiert werden:
Laden Sie die Datei Identity_Manager_4.7_Linux.iso von der NetIQ Downloads-Website herunter.
Hängen Sie die heruntergeladene .iso-Datei ein.
Führen Sie im Stammverzeichnis der .iso-Datei den folgenden Befehl aus:
./install.sh
Lesen Sie die Lizenzvereinbarung.
Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung mit j.
Entscheiden Sie, welche Edition des Identity Manager-Servers installiert werden soll. Geben Sie j für die Advanced Edition bzw. n für die Standard Edition ein.
Wählen Sie die Identity Manager-Engine aus und setzen Sie die Installation fort.
Konfigurieren Sie die installierten Komponenten. Weitere Informationen finden Sie unter Abschnitt 10.0, Konfigurieren der installierten Komponenten.
Laden Sie die Datei Identity_Manager_4.7_Linux.iso von der NetIQ Downloads-Website herunter.
Hängen Sie die heruntergeladene .iso-Datei ein.
Führen Sie im Stammverzeichnis der .iso-Datei den folgenden Befehl aus:
./create_silent_props.sh
Bestätigen Sie die Dateierstellung mit j.
Zum Installieren der JRE geben Sie j ein.
Zum Aufrüsten der vorhandenen Identity Manager-Komponenten geben Sie j ein.
Entscheiden Sie, welche Edition des Identity Manager-Servers installiert werden soll. Geben Sie j für die Advanced Edition bzw. n für die Standard Edition ein.
Wählen Sie einen Konfigurationsmodus für die Komponenten aus. Weitere Informationen finden Sie unter Abschnitt 10.0, Konfigurieren der installierten Komponenten.
Geben Sie die zu installierenden Komponenten an.
Führen Sie eine unbeaufsichtigte Installation mit dem folgenden Befehl aus:
./install.sh -s -f <Speicherort der Eigenschaftsdatei für die unbeaufsichtigte Installation>
Beispiel:
./install.sh -s -f /mnt/silent.properties, wobei /mnt/silent.properties den Speicherort bezeichnet, an dem Sie die Eigenschaftsdatei für die unbeaufsichtigte Installation abgelegt haben.
Die Installation der Identity Manager-Engine als Nicht-Root-Benutzer erhöht die Sicherheit des Linux-Servers. Die Identity Manager-Engine kann nicht als Nicht-Root-Benutzer installiert werden, falls Sie das Identitätsdepot als Root-Benutzer installiert haben. Soll die Engine als Nicht-Root-Benutzer installiert werden, führen Sie die folgenden Schritte aus:
Prüfen Sie, ob NICI installiert ist. Weitere Informationen finden Sie unter NICI installieren.
Führen Sie eine Nicht-Root-Installation des Identitätsdepots aus. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführen einer Nicht-Root-Installation des Identitätsdepots.
Führen Sie eine Nicht-Root-Installation der Identity Manager-Engine aus. Weitere Informationen finden Sie unter Ausführen einer Nicht-Root-Installation der Engine.
Sie müssen NICI installieren, bevor Sie die Installation des Identitätsdepots fortsetzen können. Die erforderlichen NICI-Pakete werden systemweit genutzt. Es wird daher empfohlen, die nötigen Pakete als Root-Benutzer zu installieren. Bei Bedarf können Sie jedoch den Zugriff mit sudo an ein anderes Konto delegieren und die NICI-Pakete über dieses Konto installieren.
Navigieren Sie in der eingehängten iso-Datei zum Verzeichnis /IDVault/setup/.
Führen Sie den folgenden Befehl aus:
rpm -ivh nici64-3.1.0-0.00.x86_64.rpm
Vergewissern Sie sich, dass NICI auf den Servermodus festgelegt ist. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
/var/opt/novell/nici/set_server_mode
Dieser Schritt ist obligatorisch, um sicherzustellen, dass die Konfiguration des Identitätsdepots nicht fehlschlägt.
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie das Identitätsdepot mit Tarball installieren. Beim Extrahieren der Datei erstellt das System die Verzeichnisse etc, opt und var.
Melden Sie sich als sudo-Benutzer mit den entsprechenden Rechten an dem Computer an, auf dem das Identitätsdepot installiert werden soll.
HINWEIS:Wenn Sie einen benutzerdefinierten Installationspfad angeben möchten, können Sie sich auch als Root-Benutzer anmelden.
Navigieren Sie in der eingehängten iso-Datei zum Verzeichnis /IDVault/.
Erstellen Sie ein neues Verzeichnis und kopieren Sie die Datei eDir_NonRoot.tar.gz in dieses Verzeichnis. Beispiel: /home/user/install/eDirectory.
Extrahieren Sie die Datei mithilfe des folgenden Befehls:
tar -zxvf eDir_NonRoot.tar.gz
(Bedingt) Sollen die Pfade für die Umgebungsvariablen manuell exportiert werden, geben Sie den folgenden Befehl ein:
export LD_LIBRARY_PATH=custom_location/eDirectory/opt/novell/eDirectory/ lib64:custom_location/eDirectory/opt/novell/eDirectory/lib64/ndsmodules: custom_location/eDirectory/opt/novell/lib64:$LD_LIBRARY_PATH export PATH=custom_location/eDirectory/opt/novell/eDirectory/ bin:custom_location/eDirectory/opt/novell/eDirectory/sbin:/opt/novell/ eDirectory/bin:$PATH export MANPATH=custom_location/eDirectory/opt/novell/man:custom_location/ eDirectory/opt/novell/eDirectory/man:$MANPATH export TEXTDOMAINDIR=custom_location/eDirectory/opt/novell/eDirectory/ share/locale:$TEXTDOMAINDIR
(Bedingt) Wenn die Pfade der Umgebungsvariablen mit dem ndspath-Skript exportiert werden sollen, müssen Sie dem Dienstprogramm das ndspath-Skript voranstellen. Führen Sie die folgenden Schritte durch:
Führen Sie das Dienstprogramm im Verzeichnis Benutzerdefinierter_Speicherort/eDirectory/opt mit dem folgenden Befehl aus:
custom_location/eDirectory/opt/novell/eDirectory/bin/ndspath utility_name_with_parameters
Exportieren Sie die Pfade in der aktuellen Shell mit dem folgenden Befehl:
. custom_location/eDirectory/opt/novell/eDirectory/bin/ndspath
Führen Sie die Dienstprogramme wie gewohnt aus.
Hängen Sie die Anweisungen zum Exportieren des Pfads an das Ende des Skripts /etc/profile, ~/bashrc oder eines ähnlichen Skripts an.
Mit diesem Schritt können Sie die Dienstprogramme direkt starten, sobald Sie sich anmelden oder eine neue Shell öffnen.
Konfigurieren Sie das Identitätsdepot mit einem der folgenden Schritte:
Geben Sie zum Starten des ndsconfig-Dienstprogramms den folgenden Text in die Befehlszeile ein:
ndsconfig new [-t treename] [-n server_context] [-a admin_FDN] [-w admin password] [-i] [-S server_name] [-d path_for_dib] [-m module] [e] [-L ldap_port] [-l SSL_port] [-o http_port] -O https_port] [-p IP address:[port]] [-c] [-b port_to_bind] [-B interface1@port1, interface2@port2,..] [-D custom_location] [--config-file configuration_file]
Beispiel:
ndsconfig new -t mary-tree -n novell -a admin.novell -S linux1 -d /home/ mary/inst1/data -b 1025 -L 1026 -l 1027 -o 1028 -O 1029 -D /home/mary/ inst1/var --config-file /home/mary/inst1/nds.conf
HINWEIS:
Sie müssen eine Portnummer zwischen 1024 und 65535 angeben. Der Standardport 524 darf nicht für eDirectory-Anwendungen verwendet werden.
Diese Einschränkung der Portnummer kann sich negativ auf die folgenden Anwendungstypen auswirken:
Anwendungen, die keine Option zum Festlegen des Zielserverports bieten.
Ältere Anwendungen, die NCP nutzen und als Root für 524 ausgeführt werden.
Mit den Optionen -B und -P können Sie IPv6-Adressen angeben. Die IPv6-Adressen müssen dabei in eckigen Klammern [ ] gesetzt werden. Beispiel: -B [2015::4]@636.
Mit dem ndsmanage-Dienstprogramm konfigurieren Sie eine neue Instanz. Weitere Informationen finden Sie in Erstellen einer neuen Instanz im Identitätsdepot.
Mit dieser Methode können Sie die folgenden Komponenten nicht installieren:
Remote Loader: Soll der Remote Loader von einem Nicht-Root-Benutzer installiert werden, verwenden Sie den Java Remote Loader. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren des Java Remote Loader.
Linux-Kontentreiber: Erfordert Root-Berechtigungen.
HINWEIS:Wenn Sie die Identity Manager-Engine als Nicht-Root-Benutzer installieren, befinden sich die Installationsdateien im Verzeichnis des Nicht-Root-Benutzers. Beispiel: /home/user, wobei „user“ ein Nicht-Root-Benutzer ist. Die Installationsdateien sind nicht zur Ausführung von Identity Manager erforderlich. Es ist möglich, die Dateien nach der Installation zu löschen.
So installieren Sie die Identity Manager-Engine als Nicht-Root-Benutzer:
Melden Sie sich als der Nicht-Root-Benutzer an, mit dem Sie das Identitätsdepot installiert haben.
Das Benutzerkonto muss über Schreibzugriff für die Verzeichnisse und Dateien der Nicht-Root-Installation des Identitätsdepots verfügen.
Navigieren Sie zu dem Speicherort, an dem Sie die Datei Identity_Manager_4.7_Linux.iso eingehängt haben.
Navigieren Sie im Einhänge-Speicherort zum Verzeichnis /IDM.
Führen Sie den folgenden Befehl aus:
./idm-nonroot-install.sh
Mithilfe der folgenden Informationen wird die Installation ausgeführt:
Geben Sie das Verzeichnis an, in dem die Nicht-Root-Version von eDirectory installiert ist. Beispiel: /home/user/install/eDirectory.
Wenn dies der erste Identity Manager-Server ist, der in dieser eDirectory-Instanz installiert wird, geben Sie zum Erweitern des Schemas Y ein. Wenn das Schema nicht erweitert ist, funktioniert Identity Manager nicht.
Sie werden aufgefordert, das Schema für jede eDirectory-Instanz zu erweitern, die dem Nicht-Root-Benutzer gehören, der von der Nicht-Root-Installation von eDirectory gehostet wird.
Wenn Sie die Schemaerweiterung auswählen, geben Sie den vollständigen eindeutigen Namen (Distinguished Name, DN) des eDirectory-Benutzers an, der über Berechtigungen zum Erweitern des Schemas verfügt. Der Benutzer kann das Schema nur erweitern, wenn er über Supervisor-Berechtigungen für die gesamte Baumstruktur verfügt. Weitere Informationen zur Erweiterung des Schemas als Nicht-Root-Benutzer finden Sie in der Datei schema.log, die im data-Verzeichnis jeder eDirectory-Instanz gespeichert ist.
Führen Sie das Programm /opt/novell/eDirectory/bin/idm-install-schema aus, um das Schema nach abgeschlossener Installation auf weiteren eDirectory-Instanzen zu installieren.
Fahren Sie zum Abschließen des Installationsvorgangs mit Abschnitt 11.1, Durchführen einer Nicht-Root-Installation fort.
Aktivieren Sie Identity Manager. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 24.0, Aktivieren von Identity Manager.
Anweisungen zum Erstellen und Konfigurieren der Treiberobjekte finden Sie im jeweiligen Handbuch für die einzelnen Treiber. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Identity Manager-Treiberdokumentation.