Vor dem Aufrüsten der OpenText Identity Manager-Engine muss das Identitätsdepot aufgerüstet werden. Im Rahmen des Aufrüstungsvorgangs für die OpenText Identity Manager-Engine werden die Dateien des Treiberschnittstellenmoduls aktualisiert, die im Dateisystem des Hostcomputers gespeichert sind.
Laden Sie die Identity_Manager_4.10.0_Windows.iso entsprechend der Anweisungen in Bezugsquellen für OpenText Identity Manager im Überblick und Planungshandbuch zu OpenText™ Identity Manager CE 24.4 (v4.10) herunter.
Hängen Sie die heruntergeladene .iso-Datei ein.
Navigieren Sie zum Verzeichnis <Speicherort der eingehängten ISO-Datei>\IdentityManagerServer\products\eDirectory\x64.
Führen Sie die Datei eDirectory_930_Windows_x86_x64.exe aus.
Geben Sie auf der Registerkarte Basis die folgenden Details an:
Geben Sie die folgenden Details an, wenn Sie Neuer Baum auswählen:
Baumname: Geben Sie einen Baumnamen für das Identitätsdepot an.
Server-FDN: Geben Sie einen Server-FDN an.
HINWEIS:Auch wenn das Identitätsdepot zulässt, dass der vollständige eindeutige Name (FDN) des NCP-Serverobjekts bis zu 256 Zeichen lang sein kann, empfehlen wir, die Variable auf einen viel niedrigeren Wert zu beschränken, da vom Identitätsdepot andere längere Objekte erstellt werden, die auf der Länge dieses Objekts basieren.
Baum-Admin: Geben Sie einen Administratornamen für das Identitätsdepot an.
Admin-Passwort: Geben Sie das Administrator-Passwort an.
Geben Sie die folgenden Details an, wenn Sie Vorhandener Baum auswählen:
IP-Adresse: Geben Sie die IP-Adresse des vorhandenen Baums für das Identitätsdepot an.
Port-Nummer: Geben Sie die Port-Nummer für den vorhandenen Baum an. Der Standardwert ist 524.
Server-FDN: Geben Sie einen Server-FDN an.
Baum-Admin: Geben Sie den vorhandenen Administratornamen für das Identitätsdepot an.
Admin-Passwort: Geben Sie das Administrator-Passwort an.
(Bedingt) Geben Sie auf der Registerkarte Erweitert die folgenden Details an:
Damit IPv6-Adressen auf dem Identitätsdepotserver verwendet werden, wählen Sie IPv6 aktivieren aus.
HINWEIS:Wir empfehlen, diese Option zu aktivieren. Wenn die IPv6-Adressen nach erfolgter Installation aktiviert werden sollen, müssen Sie das Setup-Programm erneut ausführen.
Zum Aktivieren von Enhanced Background Authentication (EBA) wählen Sie EBA aktivieren aus.
Geben Sie den Klartext und die sicheren Ports für HTTP an. Die Standardwerte lauten 8028 bzw. 8030.
Geben Sie den Klartext und die sicheren Ports für LDAP an. Die Standardwerte lauten 389 bzw. 636.
Geben Sie im Feld Installationsordner den Speicherort an, an dem das Identitätsdepot installiert ist.
Geben Sie im Feld DIB-Verzeichnis den Speicherort an, an dem sich die DIB-Dateien befinden.
Klicken Sie auf Aufrüsten und fahren Sie mit dem Aufrüstungsvorgang fort.
Stellen Sie sicher, dass alle Treiber angehalten wurden. Weitere Informationen finden Sie unter Anhalten der Treiber.
Führen Sie das Upgrade der OpenText Identity Manager-Engine wie folgt aus:
Laden Sie die Datei Identity_Manager_4.10.0_Windows.iso von der OpenText-Downloads-Website herunter.
Stellen Sie die heruntergeladene .iso-Datei bereit.
Navigieren Sie zum Ordner <Speicherort der installierten ISO-Datei>\IdentityManagerServer und führen Sie die Datei install.exe aus.
Wählen Sie die Sprache für die Installation aus und klicken Sie auf OK.
Klicken Sie auf der Einführungsseite auf Weiter.
Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung und klicken Sie dann auf Weiter.
Die installierten Komponenten und deren Versionen werden angezeigt.
Wählen Sie OpenText Identity Manager-Engine aus und klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie die folgenden Informationen ein:
Identitätsdepot-Administrator: Geben Sie den Namen des Identitätsdepot-Administrators an.
Identitätsdepot-Administratorpasswort: Geben Sie das Passwort des Identitätsdepot-Administrators an.
Wählen Sie aus der folgenden Liste die Edition des OpenText Identity Managers aus, die Sie installieren möchten:
Standard Edition
Advanced Edition
HINWEIS:Wählen Sie unbedingt die gleiche Edition wie in der vorherigen Version.
Geben Sie die Konfigurationseinstellungen für die OpenText Identity Manager-Engine an. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeitsblatt für die Konfiguration der OpenText Identity Manager-Engine.
Lesen Sie auf der Seite der Zusammenfassung vor der Aufrüstung die Einstellungen und klicken Sie auf Aufrüsten.
Zusätzlich zur OpenText Identity Manager-Engine wird MapDB von folgenden OpenText Identity Manager-Treibern verwendet:
Datenerfassungsdienste
JDBC
LDAP
Verwaltetes System – Gateway
Office 365 und Azure Active Directory
Salesforce
Wenn Sie einige dieser Treiber verwenden, müssen Sie vor dem Upgrade der Treiber folgende Abschnitte lesen:
Lesen Sie die folgenden Überlegungen, bevor Sie einen OpenText Identity Manager-Treiber aufrüsten, der MapDB verwendet:
Die im Lieferumfang von OpenText Identity Manager 4.10 enthaltenen Treiber sind kompatibel mit der Engine oder dem Remote Loader von OpenText Identity Manager 4.10. Sie müssen die Schritte für das Upgrade der Treiber ausführen, die im jeweiligen Implementierungshandbuch der Treiber genannt sind.
Die im Lieferumfang einer Version älter als OpenText Identity Manager 4.10 enthaltenen Treiber sind nicht kompatibel mit der Engine oder dem Remote Loader von OpenText Identity Manager 4.10.
Die im Lieferumfang von Identity Manager 4.10 enthaltenen Treiber sind nicht rückwärts kompatibel mit der Engine oder dem Remote Loader von OpenText Identity Manager 4.8.x.
Die im Lieferumfang von Identity Manager 4.10 enthaltenen Treiber sind nicht rückwärts kompatibel mit der Engine oder dem Remote Loader von OpenText Identity Manager 4.7.x.
Bei der Aufrüstung der OpenText Identity Manager-Engine verbleiben einige der bestehenden MapDB-Cache-Dateien (dx*) im DIB-Verzeichnis des Identitätsdepots. Nach dem Upgrade des Treibers müssen Sie die vorhandenen MapDB-Cache-Dateien für den Treiber manuell entfernen. Durch diese Aktion wird sichergestellt, dass Ihr Treiber mit der OpenText Identity Manager 4.10-Engine korrekt funktioniert.
In der folgenden Tabelle sind die MapDB-Cache-Dateien aufgelistet, die entfernt werden müssen:
|
OpenText Identity Manager-Treiber |
Zu entfernende MapDB-Status-Cache-Datei |
|---|---|
|
Datenerfassungsdienste |
DCSDriver_<Treiberinstanz-GUID>-* <Treiberinstanz-GUID>-* |
|
JDBC |
jdbc_<Treiberinstanz-GUID>_* |
|
LDAP |
ldap_<Treiberinstanz-GUID>* |
|
Verwaltetes System – Gateway |
MSGW-<Treiberinstanz-GUID>.* |
|
Office 365 und Azure Active Directory |
<Name des Azure-Treibers>_obj.db.* |
|
Salesforce |
<Name des Salesforce-Treibers>.* <Name des Salesforce-Treibers> |
wobei * den Namen der MapDB-Status-Cache-Datei bezeichnet. Im Fall eines Salesforce-Treibers sind die MapDB-Status-Cache-Dateien ebenfalls im Treibernamen angegeben. Nachfolgend sehen Sie einige Beispiele zu diesen Dateien.
DCSDriver_<Treiberinstanz-GUID>-0.t, <Treiberinstanz-GUID>-1.p
jdbc_<Treiberinstanz-GUID>_0.t, jdbc_<Treiberinstanz-GUID>_1
ldap_<Treiberinstanz-GUID>b, ldap_<Treiberinstanz-GUID>b.p
MSGW-<Treiberinstanz-GUID>.p, MSGW-<Treiberinstanz-GUID>.t
<Name des Azure-Treibers>_obj.db.t, <Name des Azure-Treibers>_obj.db.p
<Name des Salesforce-Treibers>.p, <Name des Salesforce-Treibers>.t, Salesforce driver1
Wenn Sie den Remote Loader ausführen, müssen die Remote Loader-Dateien aufgerüstet werden.
HINWEIS:Stellen Sie vor der Aufrüstung von .NET Remote Loader sicher, dass zuvor alle Windows-Updates erfolgreich im System installiert wurden.
Erstellen Sie eine Sicherung der Remote Loader-Konfigurationsdateien. Standardmäßig wird die Datei unter dem Pfad C:\...\RemoteLoader\Name_des_Remote_Loader-config.txt abgelegt.
Stellen Sie sicher, dass alle Treiber angehalten wurden. Anweisungen hierzu finden Sie unter Stoppen, Starten oder Neustarten eines Treibers in Designer im Verwaltungshandbuch für OpenText™ Identity Manager CE 24.4 (v4.10)-Treiber.
Halten Sie den Remote Loader-Service bzw. den Daemon für jeden Treiber an.
Wählen Sie in der Remote Loader-Konsole die Remote Loader-Instanz aus, und klicken Sie anschließend auf Anhalten.
Stoppen Sie den cache-Vorgang mit dem Windows-Task-Manager.
Laden Sie die Datei Identity_Manager_4.10.0_Windows.iso von der OpenText-Downloads-Website herunter.
Stellen Sie die heruntergeladene .iso-Datei bereit.
Navigieren Sie zum Ordner <Speicherort der installierten ISO-Datei>\IdentityManagerServer und führen Sie die Datei install.exe aus.
Wählen Sie die Sprache für die Installation aus und klicken Sie auf OK.
Klicken Sie auf der Einführungsseite auf Weiter.
Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung und klicken Sie dann auf Weiter.
Die installierten Komponenten und deren Versionen werden angezeigt.
Wählen Sie Remote Loader-Service aus und klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf der Seite mit der Zusammenfassung vor der Aufrüstung auf Aufrüsten.
Überprüfen Sie nach der Aktualisierung, ob Ihre Konfigurationsdateien die Informationen Ihrer Umgebung enthalten.
(Bedingt) Falls ein Problem mit der Konfigurationsdatei auftritt, kopieren Sie die Sicherungsdatei, die Sie in Schritt 1 erstellt haben. Fahren Sie andernfalls mit dem nächsten Schritt fort.
Starten Sie den Remote Loader-Service bzw. den Daemon für jeden Treiber.
WICHTIG:Wenn Ihr Treiber MapDB verwendet, müssen Sie die bestehenden MapDB-Status-Cache-Dateien für den Treiber nach der Aufrüstung des Treibers manuell entfernen. Dies ist erforderlich, weil beim Upgrade der OpenText Identity Manager-Engine nicht alle dieser Dateien aus dem DIB-Verzeichnis des Identitätsdepots entfernt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit MapDB 3.0.9.
Erstellen Sie eine Sicherung der Remote Loader-Konfigurationsdateien. Standardmäßig wird die Datei unter dem Pfad C:\...\RemoteLoader\Name_des_Remote_Loader-config.txt abgelegt.
Stellen Sie sicher, dass alle Treiber angehalten wurden. Anweisungen hierzu finden Sie unter Stoppen, Starten oder Neustarten eines Treibers in Designer im Verwaltungshandbuch für OpenText™ Identity Manager CE 24.4 (v4.10)-Treiber.
Halten Sie den Remote Loader-Service bzw. den Daemon für jeden Treiber an.
Wählen Sie in der Remote Loader-Konsole die Remote Loader-Instanz aus, und klicken Sie anschließend auf Anhalten.
Stoppen Sie den lcache-Vorgang mit dem Windows-Task-Manager.
Laden Sie die Datei Identity_Manager_4.10.0_Windows.iso von der OpenText-Downloads-Website herunter.
Stellen Sie die heruntergeladene .iso-Datei bereit.
Navigieren Sie zum Ordner <Speicherort der installierten ISO-Datei>\IdentityManagerServer\products\IDM\java_remoteloader.
Kopieren und ersetzen Sie die Datei dirxml_jremote_dev.tar.gz im bestehenden Verzeichnis, in dem Remote Loader installiert ist.
Entsprechend der in der bestehenden Einrichtung vorhandenen Datei müssen Sie eine der folgenden Dateien im bestehenden Verzeichnis, in dem Java Remote Loader installiert ist, kopieren und ersetzen:
dirxml_jremote.tar.gz
dirxml_jremote_mvs.tar
Extrahieren Sie die Dateien, die Sie in Schritt 8 und 9 kopiert haben.
Dekomprimieren Sie die .tar.gz-Datei mit Z-zip oder einer unterstützten Software.
(Bedingt) Falls ein Problem mit der Konfigurationsdatei auftritt, kopieren Sie die Sicherungsdatei, die Sie in Schritt 1 erstellt haben. Fahren Sie andernfalls mit dem nächsten Schritt fort.
HINWEIS:Vergewissern Sie sich anhand der Datei version.txt, dass Sie die neueste Version von Java Remote Loader installiert haben.
Starten Sie den Remote Loader-Service bzw. den Daemon für jeden Treiber.
Stellen Sie sicher, dass alle Treiber angehalten wurden. Weitere Informationen finden Sie unter Anhalten der Treiber.
Führen Sie das Upgrade der OpenText Identity Manager-Engine wie folgt aus:
Laden Sie die Datei Identity_Manager_4.10.0_Windows.iso von der OpenText-Downloads-Website herunter.
Stellen Sie die heruntergeladene .iso-Datei bereit.
Navigieren Sie zum Ordner <Speicherort der installierten ISO-Datei>\IdentityManagerServer und führen Sie die Datei install.exe aus.
Wählen Sie die Sprache für die Installation aus und klicken Sie auf OK.
Klicken Sie auf der Einführungsseite auf Weiter.
Lesen und akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung und klicken Sie dann auf Weiter.
Die installierten Komponenten und deren Versionen werden angezeigt.
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Lesen Sie auf der Seite der Zusammenfassung vor der Aufrüstung die Einstellungen und klicken Sie auf Aufrüsten.
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