Identity Reporting umfasst zwei Treiber. Nehmen Sie die Aufrüstung in der nachstehenden Reihenfolge vor:
HINWEIS:Die Datenbank muss auf eine unterstützte Version aufgerüstet sein.
Rüsten Sie die Datenbank auf eine unterstützte Version auf. Weitere Informationen zum Aufrüsten der PostgreSQL-Datenbank finden Sie unter Upgrade von PostgreSQL.
Rüsten Sie Sentinel Log Management für IGA auf. Weitere Informationen finden Sie unter Aufrüsten von Sentinel Log Management für IGA.
Rüsten Sie Identity Reporting auf. Weitere Informationen finden Sie unter Aufrüsten von Identity Reporting.
Konfigurieren Sie den Managed System Gateway-Treiber. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren des Treibers „Verwaltetes System – Gateway“ (MSGW-Treiber).
Konfigurieren Sie die Datenerfassung. Weitere Informationen finden Sie unter Configuring Settings and Data Collection (Konfigurieren der Einstellungen und Datenerfassung) in OpenText™ Identity Manager CE 24.4 (v4.10) – Administratorhandbuch zu Identity Reporting.
Bei der Aufrüstung müssen Sie den richtigen Speicherort für die Datei postgresql-42.6.1.jar angeben. Der Standardspeicherort lautet /opt/netiq/idm/postgres/. In den folgenden Szenarien schlägt die Datenbankverbindung fehl:
wenn Sie den falschen Pfad angeben,
wenn Sie die falsche jar-Datei angeben,
wenn die Firewall aktiviert ist,
wenn die Datenbank keine Verbindungen von entfernten Computern akzeptiert.
Laden Sie die Datei SentinelLogManagementForIGA8.7.0.0.tar.gz von der OpenText-Downloads-Website herunter.
Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem die Datei extrahiert werden soll.
Extrahieren Sie die Datei mit dem folgenden Befehl::
tar -zxvf SentinelLogManagementForIGA8.7.0.0.tar.gz
Navigieren Sie zum Verzeichnis SentinelLogManagementforIGA.
Installieren Sie SLM für IGA mit dem folgenden Befehl:
./install.sh
Geben Sie die Sprache an, die für die Installation verwendet werden soll. Drücken Sie dann die Eingabetaste.
Geben Sie j ein, um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren und das Upgrade abzuschließen.
HINWEIS:Nach dem Upgrade von SLM für IGA müssen Sie die aktuellen Kollektoren manuell importieren.
Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in das Sie die Datei SentinelLogManagementForIGA8.7.0.0.tar.gz extrahiert haben.
Navigieren Sie zum Verzeichnis /content/.
Importieren und konfigurieren Sie die Kollektoren. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren und Konfigurieren der Sentinel-Kollektoren in OpenText™ Identity Manager CE 24.4 (v4.10) – Konfigurieren der Revision in OpenText Identity Manager.
Laden Sie die Datei Identity_Manager_4.10.0_Linux.iso von der OpenText-Downloads-Website herunter.
Hängen Sie die heruntergeladene .iso-Datei ein.
Führen Sie folgendes Kommando aus:
./install.sh
Lesen Sie die Lizenzvereinbarung.
Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung mit j.
Geben Sie an, ob die OpenText Identity Manager-Komponenten aufgerüstet werden sollen. Die verfügbaren Optionen lauten j und n.
Wählen Sie Identity Reporting aus und setzen Sie die Aufrüstung fort.
Geben Sie die folgenden Informationen ein:
OSP installiert: Geben Sie an, ob OSP installiert ist.
OSP-Installationsordner: Geben Sie den Sicherungsinstallationsorder für OSP an.
Berichterstellungs-Installationsordner für Sicherung: Geben Sie den Berichterstellungs-Installationsordner an.
Wann Sie ein Schema für Identity Reporting erstellen möchten: Geben Sie an, ob Sie das Schema für die Datenbank jetzt oder später erstellen möchten. Verfügbare Optionen: Jetzt, Start und Datei.
JDBC-jar-Datei für Identity Reporting-Datenbank: Geben Sie die Datenbank-jar-Datei für Identity Reporting an. Der Standardspeicherort der vorhandenen Datenbank-jar-Datei lautet /opt/netiq/idm/apps/postgres/postgresql-42.6.1.jar.
Identity Reporting-Datenbankbenutzer: Geben Sie den Namen des Berichterstellungsdatenbank-Benutzers an.
Passwort für Identity Reporting-Datenbankkonto: Geben Sie das Passwort für die Berichterstellungsdatenbank an.
HINWEIS:Beachten Sie Folgendes nach dem Aufrüsten auf OpenText Identity Manager 4.10:
Die Datensynchronisierungsrichtlinie ist in der IDMDCS-Benutzeroberfläche nicht mehr sichtbar. Wenn Sie eine neue Richtlinie erstellen möchten, müssen Sie die bestehende Datensynchronisierungsrichtlinie im Sentinel-Server entfernen und nach der Konfiguration von Identity Reporting eine neue Datensynchronisierungsrichtlinie mit der IDMDCS-Benutzeroberfläche erstellen.
Die Eigenschaft com.netiq.rpt.ssl-keystore.type in der Datei ism-configuration.properties behält den Wert (JKS/PKCS12), der vor dem Aufrüsten festgelegt wurde.
HINWEIS:Wenn Sie ein Upgrade von Identity Reporting von 4.9 auf 4.10 vornehmen, wird Tomcat auf Basis von Java 8 an folgendem Ort gesichert: /opt/netiq/idm/apps/deprecate-tomcat-jre8.
Führen Sie in einem verteilten Setup nach dem Upgrade von Identity Applications und Identity Reporting von 4.9. auf 4.10 die folgenden Schritte aus:
Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das OSP-Zertifikat aus der Datei idm.jks der Identity Applications zu importieren und es in einer neuen Java-Keystore-Datei zu speichern:
/opt/netiq/common/jre/bin/keytool -importkeystore -srckeystore /opt/netiq/idm/apps/tomcat/conf/idm.jks -srcstorepass novell-destkeystore ./idm.jks -deststorepass novell -srcalias "cn=<user-name>, o=<organization-name>" -destalias "cn=<user-name>" -noprompt
Beispiel:
/opt/netiq/common/jre/bin/keytool -importkeystore -srckeystore /opt/netiq/idm/apps/tomcat/conf/idm.jks -srcstorepass novell-destkeystore ./idm.jks -deststorepass novell -srcalias "cn=sean, o=novell" -destalias "cn=sean" -noprompt
Ersetzen Sie die vorhandene Java-Keystore-Datei im Identity Reporting-Server durch diese neu erstellte Keystore-Datei und starten Sie den Identity Reporting-Server neu.
Wenn Sie während der Installation die Option „Schema erstellen“ für Identity Reporting als Starten oder Datei gewählt haben, müssen Sie Folgendes tun:
Melden Sie sich bei Identity Reporting an.
Löschen Sie die vorhandenen Datenquellen- und Berichtdefinitionen aus dem Identity Reporting-Repository.
Tragen Sie die neue OpenText Identity Manager-Datenerfassungsdienst-Datenquelle ein.
Starten Sie außerdem Tomcat neu, nachdem Sie ihn einmal gestartet haben, um sicherzustellen, dass die verfügbare Datenbank ordnungsgemäß läuft.
Nach dem Aufrüsten von Identity Reporting auf Version 4.10 navigieren Sie zur Datei ism-configuration.properties, die sich im Verzeichnis /opt/netiq/idm/apps/tomcat/conf/ befindet, und führen Sie die folgenden Aktionen aus:
Ändern Sie den Wert der Eigenschaft com.netiq.rpt.landing.url wie folgt:
com.netiq.rpt.landing.url = ${com.netiq.idm.osp.url.host}/idmdash/#/landing
Ändern Sie den Wert der Eigenschaft com.netiq.idmdcs.landing.url wie folgt:
com.netiq.idmdcs.landing.url = ${com.netiq.idm.osp.url.host}/idmdash/#/landing
Geben Sie den Wert für die Eigenschaft com.netiq.rpt.redirect.url im folgenden Format an: https:<Hostname>:<Port>/path
Beispiel: com.netiq.rpt.redirect.url = https://192.168.0.1:8543/IDMRPT/oauth.html
Nachdem Sie die erforderlichen Änderungen vorgenommen haben, speichern Sie die Datei und starten Sie Tomcat neu.
Wenn Ihre Datenbank über SSL konfiguriert ist, ersetzen Sie in der Datei server.xml, die sich im Pfad /opt/netiq/idm/apps/tomcat/conf/ befindet, ssl=true durch sslmode=require.
Ändern Sie beispielsweise
jdbc:postgresql://<postgres db>:5432/idmrptdb?ssl=true
in
jdbc:postgresql://<postgres db>:5432/idmrptdb?sslmode=require
Starten Sie Identity Reporting.
Überprüfen Sie, ob alte und neue Berichte im Werkzeug angezeigt werden.
Überprüfen Sie im Kalender, ob die geplanten Berichte aufgeführt sind.
Überprüfen Sie, ob die Seite Einstellungen die bisherigen Einstellungen für verwaltete und nicht verwaltete Anwendungen enthält.
Überprüfen Sie, ob alle anderen Einstellungen fehlerfrei sind.
Überprüfen Sie, ob die abgeschlossenen Berichte in der Anwendung aufgelistet sind.