Bei der Zuweisung von Cluster-Ressourcen zur Unterstützung einer hochverfügbaren Installation sind die folgenden Anforderungen zu erfüllen:
Jeder Clusterknoten, in dem Sentinel-Dienste gehostet werden, muss die in Abschnitt 5.0, Erfüllen der Systemanforderungen angegebenen Anforderungen erfüllen.
Stellen Sie sicher, dass genügend freigegebener Speicherplatz für die Sentinel-Daten und -Anwendung zur Verfügung steht.
Eine virtuelle IP-Adresse für die Dienste, die bei Failover von Knoten zu Knoten migriert werden kann.
Das Sentinel-Installationsprogramm (TAR-Datei) mit einer gültigen Lizenz.
Die SUSE Linux High Availability Extension (ISO-Image) mit einer gültigen Lizenz.
Ein freigegebenes Speichergerät, das den Leistungs- und Größeneigenschaften entspricht, die im Abschnitt 5.0, Erfüllen der Systemanforderungen dokumentiert sind. Die Beispiellösung verwendet einen standardmäßigen virtuellen SUSE-Linux-Computer, der mit iSCSI-Zielen als freigegebener Speicher konfiguriert ist.
Mindestens zwei Clusterknoten, die die Ressourcenanforderungen zur Ausführung von Sentinel in der Kundenumgebung erfüllen. Die Beispiellösung verwendet zwei virtuelle SUSE Linux-Computer.
Eine Methode der Kommunikation zwischen den Clusterknoten und dem freigegebenen Speicher wie zum Beispiel FibreChannel für ein SAN. Die Beispiellösung verwendet eine dedizierte IP-Adresse, um eine Verbindung zum iSCSI-Ziel herzustellen.
Eine virtuelle IP kann von Clusterknoten zu Clusterknoten migriert werden, um als externe IP-Adresse für Sentinel zu fungieren.
Mindestens eine IP-Adresse pro Clusterknoten für die interne Clusterkommunikation. Die Beispiellösung verwendet eine einfache Unicast-IP-Adresse, doch für Produktionsumgebungen ist eine Multicast-Adresse vorzuziehen.