Vergewissern Sie sich vor dem Beginn der Installation, dass folgende Aufgaben abgeschlossen sind:
Vergewissern Sie sich, dass die Hardware und Software die in Abschnitt 1.1, Systemanforderungen und unterstützte Plattformen aufgeführten Systemanforderungen erfüllt.
Falls Sentinel bereits installiert war, stellen Sie sicher, dass von der vorherigen Installation keine Dateien oder Systemeinstellungen mehr vorhanden sind. Weitere Informationen finden Sie unter Abschnitt V, Deinstallation.
Um eine optimale Leistung, Stabilität und Zuverlässigkeit des Sentinel-Servers zu gewährleisten, nutzen Sie unter SLES das ext3-Dateisystem und unter RHEL das ext4-Dateisystem. Weitere Informationen zu Dateisystemen finden Sie unter Overview of File Systems in Linux (Überblick über Dateisysteme in Linux) im Storage Administration Guide (Handbuch zur Speicherungsverwaltung).
Konfigurieren Sie die Netzwerkeinstellungen so, dass das System über eine gültige IP-Adresse und einen gültigen Hostnamen verfügt.
Wenn Sie eine lizenzierte Version installieren möchten, wenden Sie sich an den Novell Kundenservice, um Ihren Lizenzschlüssel zu erhalten.
Synchronisieren Sie die Zeit mit NTP (Network Time Protocol).
Vergewissern Sie sich, dass die in Abschnitt 1.3, Verwendete Ports aufgeführten Ports in der Firewall geöffnet sind.
Um eine optimale Leistung zu ermöglichen, müssen die Speichereinstellungen für die PostgreSQL-Datenbank geeignet sein:
Der SHMMAX-Parameter muss mindestens 1073741824 betragen. Um den geeigneten Wert festzulegen, fügen Sie in der Datei /etc/sysctl.conf folgende Informationen an:
# for Sentinel Postgresql kernel.shmmax=1073741824
Für eine minimale oder monitorlose Installation muss das Betriebssystem für den Sentinel-Server mindestens die Basisserver-Komponenten des SLES- bzw. RHEL 6-Servers enthalten. Sentinel erfordert die 64-Bit-Versionen folgender RPMs:
bash
bc
coreutils
glibc
grep
libgcc
libstdc
lsof
net-tools
openssl
python-libs
sed
zlib