Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Sentinel-Server aufzurüsten:
Sichern Sie die Konfiguration, und erstellen Sie einen ESM-Export.
Weitere Informationen zum Sichern von Daten finden Sie im Abschnitt Backing Up and Restoring Data (Sichern und Wiederherstellen von Daten)
im NetIQ Sentinel Administration Guide (NetIQ Sentinel 7.0.1-Administrationshandbuch).
(Bedingt) Wenn Sie die Konfigurationseinstellungen in den Dateien server.xml, collector_mgr.xml oder correlation_engine.xml angepasst haben, müssen Sie auch entsprechende Eigenschaftendateien mit der „obj-component id“ im Namen erstellen, damit die Änderungen auch nach der Aufrüstung wirksam sind. Weitere Informationen finden Sie unter Maintaining Custom Settings in XML Files
(Pflegen benutzerdefinierter Einstellungen in XML-Dateien) im NetIQ Sentinel Administration Guide (NetIQ Sentinel-Administrationshandbuch).
Laden Sie das aktuellste Installationsprogramm von der NetIQ-Download-Website herunter.
Melden Sie sich am Server, auf dem Sentinel aufgerüstet werden soll, als root an.
Geben Sie den folgenden Befehl an, um die Installationsdateien aus der TAR-Datei zu extrahieren:
tar xfz <install_filename>
Ersetzen Sie <install_filename> mit dem tatsächlichen Namen der Installationsdatei.
Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das die Installationsdatei extrahiert wurde.
Geben Sie folgenden Befehl ein, um Sentinel aufzurüsten:
./install-sentinel
Um mit einer Sprache Ihrer Wahl fortzufahren, wählen Sie die neben der gewünschten Sprache angegebene Nummer aus.
Die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung wird in der ausgewählten Sprache angezeigt.
Lesen Sie die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung, geben Sie ja oder j ein, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren, und setzen Sie die Installation fort.
Das Installationsskript erkennt, dass bereits eine ältere Produktversion vorhanden ist, und fordert Sie auf, anzugeben, ob Sie das Produkt aufrüsten möchten. Zum Fortsetzen der Aufrüstung drücken Sie „j“.
Die Installation wird gestartet. Zunächst werden alle RPM-Pakete installiert. Diese Installation kann einige Sekunden dauern.
Löschen Sie den Webbrowser-Cache, um die neueste Version von Sentinel sehen zu können.
Löschen Sie den Java Web Start-Cache auf den Clientcomputern, um die neueste Version der Sentinel-Anwendungen zu verwenden.
Sie können den Java Web Start-Cache mit dem Befehl javaws -clearcache oder über das Java Control Center löschen. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.java.com/en/download/help/plugin_cache.xml.
(Bedingt) Falls die PostgreSQL-Datenbank auf eine höhere Hauptversion aufgerüstet wurde (beispielsweise von 8.0 auf 9.0 oder von 9.0 auf 9.1), löschen Sie die alten PostgreSQL-Dateien aus der PostgreSQL-Datenbank. Weitere Informationen darüber, ob die PostgreSQL-Datenbank aufgerüstet wurde, finden Sie in den Sentinel-Versionshinweisen.
Wechseln Sie zum Benutzer novell.
su novell
Wechseln Sie zum Ordner bin:
cd /opt/novell/sentinel/3rdparty/postgresql/bin
Löschen Sie mit folgendem Befehl alle alten PostgreSQL-Dateien:
./delete_old_cluster.sh
(Bedingt) Wenn Sie von Sentinel 7.1.1 oder einer früheren Version aufrüsten, migriert das Installationsprogramm nicht standardmäßig die Sicherheitsintelligenzdaten. Um Sicherheitsintelligenzdaten von Sentinel 7.1.1 oder einer früheren Version zu migrieren, aktivieren Sie manuell die Migration der Sicherheitsintelligenzdaten. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
Wechseln Sie zum novell-Benutzer.
su novell
Öffnen Sie die Datei /etc/opt/novell/sentinel/config/server.xml.
Fügen Sie im Komponentenabschnitt BaseliningRuntime die folgende Eigenschaft hinzu:
<property name="baselining.migration.check">true</property>
Starten Sie den Sentinel-Server neu.
Informationen zur Aufrüstung von Collector-Manager- und Correlation Engine-Systemen finden Sie unter Abschnitt 24.3, Aufrüsten des Collector-Managers oder der Correlation Engine.