11.0 Installations-Checkliste

Vergewissern Sie sich vor Beginn der Installation, dass folgende Aufgaben abgeschlossen sind:

  • Vergewissern Sie sich, dass die Hardware und Software die in Abschnitt 5.0, Erfüllen der Systemanforderungen aufgeführten Systemanforderungen erfüllt.

  • Falls Sentinel bereits installiert war, stellen Sie sicher, dass von der vorherigen Installation keine Dateien oder Systemeinstellungen mehr vorhanden sind. Weitere Informationen finden Sie unter Abschnitt B.0, Deinstallation.

  • Wenn Sie die lizenzierte Version installieren möchten, geben Sie Ihren Lizenzschlüssel vom NetIQ-Kundenservicezentrum an.

  • Vergewissern Sie sich, dass die in Abschnitt 8.0, Verwendete Ports aufgeführten Ports in der Firewall geöffnet sind.

  • Damit das Sentinel-Installationsprogramm richtig funktioniert, muss das System den Hostnamen oder die gültige IP-Adresse zurückgeben können. Fügen Sie hierzu in der Datei /etc/hosts den Hostnamen zur Zeile mit der IP-Adresse hinzu. Geben Sie dann den Befehl hostname -f ein, um sicherzustellen, dass der Hostname ordnungsgemäß angezeigt wird.

  • Synchronisieren Sie die Zeit mit NTP (Network Time Protocol).

  • Auf RHEL-Systemen: Um eine optimale Leistung zu ermöglichen, müssen die Speichereinstellungen für die PostgreSQL-Datenbank entsprechend festgelegt werden. Der SHMMAX-Parameter muss mindestens 1073741824 betragen.

    Um den geeigneten Wert festzulegen, fügen Sie in der Datei /etc/sysctl.conf folgende Informationen an:

    # for Sentinel Postgresql
    kernel.shmmax=1073741824
    
  • Für herkömmliche Installationen:

    Das Betriebssystem für den Sentinel-Server muss mindestens die Basisserver-Komponenten des SLES- bzw. RHEL 6-Servers enthalten. Sentinel erfordert die 64-Bit-Versionen folgender RPMs:

    • bash

    • bc

    • coreutils

    • gettext

    • glibc

    • grep

    • libgcc

    • libstdc

    • lsof

    • net-tools

    • openssl

    • python-libs

    • sed

    • zlib