Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie die Identitätsberichterstellung mithilfe eines Installationsassistenten installieren (wahlweise über die Benutzeroberfläche oder an der Konsole). Anweisungen für die automatische, unbeaufsichtigte Installation finden Sie in Abschnitt 39.2, Automatische Installation der Identitätsberichterstellung.
Überprüfen Sie in Vorbereitung auf die Installation die Checkliste der Voraussetzungen und Systemanforderungen in Abschnitt 37.4.2, Systemanforderungen für die Identitätsberichterstellung. Beachten Sie auch die Versionshinweise zur betreffenden Version.
Stellen Sie sicher, dass die SIEM-Datenbank in Ihrem Ereignisrevisionsdienst ausgeführt wird.
Das Installationsprogramm erstellt Tabellen in der Datenbank und prüft die Verbindungen. Außerdem wird eine JAR-Datei für den PostgreSQL-JDBC-Treiber installiert, die dann automatisch für die Verbindungen zur Datenbank herangezogen wird.
Melden Sie sich an dem Computer an, auf dem die Identitätsberichterstellung installiert werden soll.
Halten Sie den Anwendungsserver an (z. B. Tomcat).
(Bedingt) Wenn Ihnen die .iso-Image-Datei für das Identity Manager-Installationspaket vorliegt, navigieren Sie zum Verzeichnis, in dem sich die Installationsdateien für die Identitätsberichterstellung befinden (standardmäßig unter products/Reporting/).
(Bedingt) Wenn Sie die Installationsdateien für die Identitätsberichterstellung von der NetIQ Downloads-Website heruntergeladen haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
Navigieren Sie zur .tgz-Datei für das heruntergeladene Image.
Extrahieren Sie den Inhalt der Datei in einen Ordner auf dem lokalen Computer.
Führen Sie im Verzeichnis mit den Installationsdateien einen der folgenden Schritte aus:
Linux (Konsole) – Geben Sie Folgendes ein: /rpt-install.bin -i console
Linux (Benutzeroberfläche) – Geben Sie Folgendes ein: /rpt-install.bin
Windows – Führen Sie die folgende Datei aus: rpt-install.exe
Legen Sie im Installationsprogramm die gewünschte Sprache für die Installation fest, und klicken Sie auf OK.
Lesen Sie den Einführungstext, und klicken Sie auf Weiter.
Akzeptieren Sie die Lizenzvereinbarung, und klicken Sie auf Weiter.
Legen Sie abschließend Werte für die folgenden Parameter fest:
Installationsordner
Gibt den Speicherort der Installationsdateien an.
Anwendungsserverplattform
Gibt den Anwendungsserver an, auf dem die Kern-WAR-Datei (IDMRPT-Core.war), die WAR-Datei für die EAS-REST-API (easrestapi.war) und für EAS Webstart (easwebstart.war) sowie die WAR-Datei für die Reporting-REST-API-Referenz (rptdoc.war) ausgeführt werden sollen.
HINWEIS:Ändern Sie nicht die Namen dieser WAR-Dateien. Wenn Sie die Dateinamen ändern, tritt bei der Bereitstellung ein Fehler auf.
Anwendungsserver-Details
Gilt nur für JBoss- und Tomcat-Anwendungsserver.
Gibt einen Pfad zum Bereitstellungs- oder Webapps-Verzeichnis der Anwendungsserverinstanz an. Beispiel: /home/netiq/idm/jboss/server/IDM/deploy oder /opt/netiq/idm/apps/tomcat/webapps.
Anwendungsserver-Verbindung
Gibt die Einstellungen für die URL an, über die die Benutzer eine Verbindung zur Identitätsberichterstellung auf dem Anwendungsserver herstellen. Beispiel: https:meinserver.meinefirma.de:8080.
HINWEIS:Wenn OSP auf einer anderen Instanz des Anwendungsservers ausgeführt wird, müssen Sie außerdem die Option Mit externen Authentifizierungsserver verbinden wählen und die entsprechenden Werte für den OSP-Server angeben.
Gibt an, ob http oder https verwendet werden soll. Soll die Kommunikation per SSL erfolgen, wählen Sie https.
Gibt den DNS-Namen oder die IP-Adresse des Anwendungsservers an. Verwenden Sie nicht localhost.
Gibt den Port an, über den der Anwendungsserver mit Identity Manager kommunizieren soll.
Gibt an, ob der Authentifizierungsserver (OSP) auf einer Instanz des Anwendungsservers gehostet wird. Auf dem Authentifizierungsserver befindet sich eine Liste der Benutzer, die sich bei der Identitätsberichterstellung anmelden können.
Wenn Sie diese Einstellung wählen, müssen Sie außerdem Werte für Protokoll, Hostname und Port für den Authentifizierungsserver angeben.
Authentifizierungsserver – Details
Gibt das Passwort an, mit dem der Identitätsberichterstellungsdienst eine Verbindung zum OSP-Client auf dem Authentifizierungsserver herstellen soll.
Mit dem RBPM-Konfigurationsprogramm können Sie dieses Passwort nach der Installation bearbeiten.
Event Auditing Service
Gibt an, ob Ereignisse in der Identitätsberichterstellung und der Benutzeranwendung mit dem NetIQ Event Auditing Service (EAS) nachverfolgt werden sollen.
Wenn Sie diese Einstellung wählen, geben Sie außerdem den DNS-Namen oder die IP-Adresse des Servers an, auf dem der EAS gehostet wird.
Datenbankdetails (ohne EAS)
Gibt die Einstellungen für die SIEM-Datenbank an.
Gilt nur dann, wenn Sie den EAS nicht verwenden und die SIEM-Datenbank auf einer Oracle-Plattform ausgeführt wird.
Gibt an, ob die SIEM-Datenbank eine Oracle-Datenbank ist. Wenn Sie diese Einstellung wählen, geben Sie außerdem Werte für den JDBC-Treiber an.
Gilt nur dann, wenn die SIEM-Datenbank auf einer Oracle-Plattform ausgeführt wird.
Gibt den Pfad zur JAR-Datei für den JDBC-Oracle-JDBC-Treiber an. Beispiel: opt\oracl\ojdbc7.jar.
Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 40.2, Ausführen von Berichten über eine Oracle-Datenbank.
Gilt nur dann, wenn die SIEM-Datenbank auf einer Oracle-Plattform ausgeführt wird.
Gibt die Klasse des JDBC-Treibers an.
Gilt nur dann, wenn die SIEM-Datenbank auf einer Oracle-Plattform ausgeführt wird.
Gibt den Typ des JDBC-Treibers an.
Gilt nur dann, wenn Sie den EAS nicht verwenden.
Gibt den DNS-Namen oder die IP-Adresse des Servers an, auf dem die SIEM-Datenbank gehostet wird. Verwenden Sie nicht localhost.
Gilt nur dann, wenn Sie den EAS nicht verwenden.
Gibt den Namen der SIEM-Datenbank an.
Gibt den Port für die SIEM-Datenbank an. Der Standardwert ist 15432.
Gilt nur dann, wenn Sie den EAS nicht verwenden.
Gibt den Namen des Administratorkontos für den SIEM-Datenbankserver sowie den Eigentümer des Ereignisrevisionsschemas und der zugehörigen Ansichten an.
Gibt das Passwort des Administratorkontos für die Datenbank an.
Wenn Sie den EAS verwenden, erstellt das Installationsprogramm dieses Passwort für das Konto dbauser.
Gibt das Passwort für das Konto an, das als Eigentümer des Identitätsberichterstellungsschemas und der zugehörigen Ansicht in der Datenbank fungiert.
Wenn Sie den EAS verwenden, erstellt das Installationsprogramm dieses Passwort für das Konto idmrptsrv.
Gibt das Passwort für das Konto an, das zum Ausführen von Berichten auf die Datenbank zugreift.
Wenn Sie den EAS verwenden, erstellt das Installationsprogramm dieses Passwort für das Konto idmrptuser.
Gibt an, ob das Installationsprogramm die für die Datenbank angegebenen Werte testen soll.
Sobald Sie auf Weiter klicken oder die Eingabetaste drücken, versucht das Installationsprogramm, die Verbindung aufzubauen.
HINWEIS:Falls ein Fehler bei der Datenbankverbindung auftritt, können Sie die Installation dennoch fortsetzen. Nach der Installation müssen Sie jedoch manuell die Tabellen erstellen und die Verbindung zur Datenbank herstellen. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 39.3, Manuelles Erstellen des Datenbankschemas.
Authentifizierungsdetails
Gibt die Einstellungen für den Authentifizierungsserver an. Mit dem RBPM-Konfigurationsprogramm können Sie diese Einstellungen nach der Installation bearbeiten.
Gibt an, ob die Kommunikation zwischen der Identitätsberichterstellung und dem Authentifizierungsserver über das TLS/SSL-Protokoll erfolgen soll.
Gibt den DNS-Namen oder die IP-Adresse des Authentifizierungsservers an. Verwenden Sie nicht localhost.
Gibt den Port an, über den der Authentifizierungsserver mit der Identitätsberichterstellung kommunizieren soll. Geben Sie beispielsweise 389 als nicht sicheren Port oder 636 für SSL-Verbindungen an.
Gibt den eindeutigen LDAP-Namen (DN) eines Administratorkontos für den Authentifizierungsserver an. Beispiel: cn=admin,ou=sa,o=system.
Gibt das Passwort des Administratorkontos für den Authentifizierungsserver an.
Gibt den DN des Containers an, in dem der Benutzer aufgeführt ist, der sich bei der Identitätsberichterstellung anmelden kann. Beispiel: o=data.
HINWEIS:Sonderzeichen im DN müssen unter Umständen mit einem Escape-Zeichen versehen werden. Weitere Informationen finden Sie in RFC 2253/4514, Abschnitt 2.4.
Gibt das Attribut an, mit dem der Teilbaum des Benutzercontainers durchsucht werden soll. Beispiel: CN.
Gibt die Sprache für die Identitätsberichterstellung an. Die Identitätsberichterstellung nutzt das angegebene Gebietsschema in den Suchvorgängen.
Benutzeranwendungstreiber
Gibt die Einstellungen für den Benutzeranwendungstreiber an.
Gibt den Namen des Benutzeranwendungstreibers an.
Gibt den Namen für den Treibersatz des Benutzeranwendungstreibers an.
Gibt den DN des Containers an, in dem der Treibersatz gespeichert ist.
Email-Zustellung
Gibt die Einstellungen für den SMTP-Server an, der die Berichtsbenachrichtigungen sendet. Mit dem RBPM-Konfigurationsprogramm können Sie diese Einstellungen nach der Installation bearbeiten.
Gibt die Email-Adresse an, die die Identitätsberichterstellung als Absender für Email-Benachrichtigungen verwenden soll.
Gibt die IP-Adresse oder den DNS-Namen des SMTP-Email-Hosts an, den die Identitätsberichterstellung für Bereitstellungs-Emails verwendet. Verwenden Sie nicht localhost.
Gibt die Portnummer für den SMTP-Server an. Der Standardwert ist 465.
Gibt an, ob die Kommunikation mit dem SMTP-Server über das SSL-Protokoll erfolgen soll.
Gibt an, ob die Kommunikation mit dem SMTP-Server authentifiziert werden soll.
Wenn Sie diese Einstellung wählen, geben Sie außerdem den Berechtigungsnachweis für den Email-Server an.
Gilt nur dann, wenn Sie die Option Für den Server ist eine Authentifizierung erforderlich wählen.
Gibt den Namen eines Anmeldekontos für den SMTP-Server an.
Gilt nur dann, wenn Sie die Option Für den Server ist eine Authentifizierung erforderlich wählen.
Gibt das Passwort des Anmeldekontos für den SMTP-Server an.
Berichtsdetails
Gibt die Einstellungen für das Beibehalten abgeschlossener Berichte an.
Gibt den Zeitraum an, über den die abgeschlossenen Berichte in der Identitätsberichterstellung beibehalten werden sollen, bevor sie gelöscht werden. Geben Sie beispielsweise für einen Zeitraum von sechs Monaten den Wert 6 ein, und wählen Sie die Option Monat.
Gibt einen Pfad an, in dem die Berichtsdefinitionen gespeichert werden sollen. Beispiel: /opt/netiq/IdentityReporting.
Novell Identity Audit
Gibt die Einstellungen für die Revisionsaktivitäten in der Identitätsberichterstellung an.
Gibt an, ob die Protokollereignisse an einen Audit-Server gesendet werden sollen.
Wenn Sie diese Einstellung wählen, geben Sie außerdem den Speicherort für den Audit-Protokoll-Cache an.
Gilt nur dann, wenn Sie die Revision für die Identitätsberichterstellung aktivieren.
Gibt den Speicherort des Cache-Verzeichnisses für die Revision an. Beispiel: /opt/novell/Identity Reporting.
NAudit-Zertifikate
Gilt nur dann, wenn Sie die Revision für die Identitätsberichterstellung aktivieren.
Gibt die Einstellungen für den NAudit-Dienst an, der Ereignisse aus der Identitätsberichterstellung an den EAS sendet.
Gibt an, ob ein vorhandenes Zertifikat für den NAudit-Server verwendet oder ein neues Zertifikat erstellt werden soll.
Gilt nur dann, wenn ein vorhandenes Zertifikat verwendet werden soll.
Gibt das benutzerdefinierte Zertifikat mit öffentlichem Schlüssel an, mit dem der NAudit-Dienst die an den EAS gesendeten Revisionsmeldungen authentifizieren soll.
Gilt nur dann, wenn ein vorhandenes Zertifikat verwendet werden soll.
Gibt den Pfad zur benutzerdefinierten Datei mit dem privaten Schlüssel an, mit dem der NAudit-Dienst die an den EAS gesendeten Revisionsmeldungen authentifizieren soll.
Überprüfen Sie die Angaben im Fenster „Zusammenfassung vor der Installation“, und klicken Sie auf Installieren.
(Bedingt) Soll die Identitätsberichterstellung in WebSphere gehostet werden, fahren Sie mit Abschnitt 40.1, Konfigurieren der Identitätsberichterstellung für WebSphere fort.