3.1 Installieren des rollenbasierten Bereitstellungsmoduls

Identity Manager 4.0.2 installiert automatisch die wichtigsten Laufzeitkomponenten des RBPM. Allerdings können Sie das Installationsprogramm für das rollenbasierte Bereitstellungsmodul auch separat aufrufen.

Das RBPM-Installationsprogramm muss auf dem Computer ausgeführt werden, auf dem die Identity Manager-Metaverzeichnisumgebung installiert wurde. Die Installation schlägt fehl, wenn eDirectory nicht am Standardspeicherort oder am Standard-dib-Speicherort installiert ist.

Die Benutzeranwendung erwartet, dass der eDirectory-Server so eingestellt ist, dass bei der Anmeldung zunächst die NMAS-Anmeldung erforderlich ist, sodass die Funktion für ein universelles Passwort erzwungen werden kann. In Version 4.0.2 wird dies im integrierten Installationsprogramm von IDM automatisch durch Ändern des Skripts pre_ndsd_start (für Linux) bzw. des Registrierungsschlüssels HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SessionManager\Environment (für Windows) erledigt:

HINWEIS:Das RBPM-Installationsprogramm kann nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden, wenn eDirectory nicht auf den Standard-LDAP-Ports 389 und 636 ausgeführt wird. Wenn keine Ausführung auf den Standard-LDAP-Ports erfolgt, erhalten Sie ständig die Meldung, dass das Schema nicht gültig ist und dass Sie das NrfCaseUpdate-Dienstprogramm ausführen müssen. Sie müssen zum Beheben dieses Problems das Schema manuell erweitern, wie in Abschnitt 3.4, Schema manuell erweitern beschrieben.

Nachdem diese Elemente in Identity Manager installiert wurden, müssen Sie die unter Abschnitt 4.0, Erstellen der Treiber beschriebenen Schritte ausführen, um die zum Ausführen der Benutzeranwendung erforderlichen Treiber zu erstellen.

WICHTIG:Falls sich ein Benutzeranwendungstreiber, der mit Version 3.6.1 oder einer früheren Version des RBPMs erstellt wurde, in Ihrem eDirectory-Baum befindet, müssen Sie das Dienstprogramm „NrfCaseUpdate“ ausführen, bevor Sie das Installationsprogramm des rollenbasierten Bereitstellungsmoduls ausführen. Wenn Sie dies nicht tun, schlägt die Installation fehl. Dieser Schritt ist nicht erforderlich, wenn Sie eine Neuinstallation von Version 4.0.2 oder eine Aufrüstung von Version 3.7 vornehmen.