HINWEIS:Für JBoss 5.1.0 benötigt das Installationsprogramm das Java 2 Platform Standard Edition Development Kit Version 1.6 (JRE oder JDK) von Sun (Oracle). Falls Sie eine andere Version verwenden, wird die Benutzeranwendungs-WAR-Datei nicht erfolgreich konfiguriert. Die Installation scheint erfolgreich zu verlaufen, Sie erhalten aber Fehlermeldungen, wenn Sie die Benutzeranwendung starten.
Starten Sie das Installationsprogramm für Ihre Plattform über die Befehlszeile.
Zum Starten des Installationsprogramms müssen Sie die Datei IdmUserApp.jar mit JRE starten. Die JAR-Datei des Installationsprogramms finden Sie in products/RBPM/user_app_install in der .iso-Image-Datei für Identity Manager 4.0.2.
Stellen Sie sicher, dass Sie zum Starten des Installationsprogramms für die Benutzeranwendung die korrekte Version der Sun JRE (wie in Abschnitt 1.3, Systemanforderungen erläutert) verwenden.
Abhängig vom Installationsort von JRE lautet der Befehl zum Starten des Installationsprogramms wie folgt:
Linux/Solaris
$ /opt/novell/jre/bin/java -jar IdmUserApp.jar
oder
$ /opt/novell/idm/jre/bin/java -jar IdmUserApp.jar
Windows
C:\Novell\InstallFiles\> "C:\Program Files\Java\jdk1.6.0_31\bin\java.exe" -jar IdmUserApp.jar
Die oben gezeigten Befehle sind Beispiele. Möglicherweise müssen Sie den Pfad an JRE anpassen. Wenn Sie das Programm beispielsweise in /opt/novell/idm unter Linux installiert haben, lautet der Befehl wie folgt:
/opt/novell/idm/jre/bin/java -jar IdmUserApp.jar
Wenn Sie zur Installation von JBoss das JBossPostgreSQL-Dienstprogramm verwendet haben, das im rollenbasierten Bereitstellungsmodul vorhanden ist, können Sie die JRE verwenden, die zum Starten des Installationsprogramms für die Benutzeranwendung verfügbar ist.
HINWEIS:SLES-Benutzer: Verwenden Sie nicht das IBM* JDK, das mit SLES mitgeliefert wird. Diese Version ist nicht kompatibel mit einigen Aspekten der Installation und kann den Masterschlüssel beschädigen.
Wenn das Installationsprogramm startet, werden Sie nach der Sprache gefragt:
Verwenden Sie die nachfolgenden Informationen, um die Sprache auszuwählen, die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren und die Anwendungsserverplattform auszuwählen:
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Installationsbildschirm |
Beschreibung |
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Benutzeranwendungsinstallation |
Wählen Sie die Sprache für das Installationsprogramm. Die Standardeinstellung ist „Englisch“. |
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Lizenzvereinbarung |
Lesen Sie die Lizenzvereinbarung und klicken Sie auf . |
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Anwendungsserverplattform |
Wählen Sie .
Wenn Sie die Installation auf JBoss durchführen, müssen Sie das Installationsprogramm mithilfe der Java-Umgebung von Sun starten. Wenn Sie JBoss als Anwendungsserver wählen und nicht die Java-Umgebung von Sun zum Starten der Installation verwenden, erscheint eine Fehlermeldung und die Installation wird beendet:
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Verwenden Sie die nachfolgenden Informationen, um einen Installationsordner auszuwählen und die Datenbank zu konfigurieren:
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Installationsbildschirm |
Beschreibung |
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Installationsordner auswählen |
Geben Sie an, wo das Installationsprogramm die Dateien speichern soll.
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Datenbankplattform |
Wählen Sie die Datenbankplattform aus:
Die Datenbank- und JDBC-Treiber müssen bereits installiert sein. Für JBoss gibt es folgende Optionen:
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Datenbank-Host und Port |
: Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Datenbankservers an. In einer Clusterkonfiguration muss für jedes Cluster-Mitglied derselbe Hostname bzw. dieselbe IP-Adresse angegeben werden. : Geben Sie die Listener-Portnummer der Datenbank an. In einer Clusterkonfiguration muss für jedes Cluster-Mitglied derselbe Port angegeben werden.
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Datenbankbenutzername und Passwort |
(oder SID): Geben Sie für PostgreSQL, MySQL oder MS SQL Server den Namen Ihrer Datenbank an. Geben Sie für Oracle den zuvor erstellten Oracle System Identifier (SID) ein. In einer Clusterkonfiguration muss für jedes Cluster-Mitglied derselbe Datenbankname bzw. derselbe SID angegeben werden. Der Standarddatenbankname lautet idmuserappdb. name: Geben Sie den Datenbankbenutzer an. In einer Clusterkonfiguration muss für jedes Cluster-Mitglied dieselbe Datenbank angegeben werden. : Geben Sie das Datenbankpasswort an. In einer Clusterkonfiguration muss für jedes Cluster-Mitglied dasselbe Passwort angegeben werden. Geben Sie die Thin-Client-JAR-Datei für den Datenbankserver an. Dieser ist erforderlich. Sie müssen eine Treiber-JAR-Datei angeben, die vom Datenbankanbieter für die von Ihnen verwendete Datenbank bereitgestellt wurde. Von Drittanbietern bereitgestellte Treiber-JAR-Dateien werden nicht unterstützt.
Wählen Sie für PostgreSQL die Datei „postgresql-8.4-701.jdbc4.jar“ aus:
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Datenbankadministrator |
Dieser Bildschirm ist bereits mit dem auf der Seite „Datenbankbenutzername und Passwort“ angegebenen Benutzernamen und Passwort ausgefüllt. Falls der angegebene Datenbankbenutzer nicht über die erforderlichen Berechtigungen zum Erstellen von Tabellen auf dem Datenbankserver verfügt, muss eine andere Benutzer-ID mit den erforderlichen Rechten eingegeben werden.
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Datenbanktabellen erstellen |
Geben Sie an, wann die Datenbanktabellen erstellt werden sollen:
Der Bildschirm „Datenbanktabellen erstellen“ enthält die Option zum Erstellen von Tabellen während der Installation oder beim Starten der Anwendung. Ale Alternative dazu können Sie während der Installation eine Schemadatei erstellen, anhand der der Datenbankadministrator später die Tabellen erstellen kann. Wenn Sie eine Schemadatei generieren möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen und geben Sie im Feld einen Namen für die Datei an. |
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Neue Datenbank oder vorhandene Datenbank |
Falls die zu verwendende Datenbank neu oder leer ist, klicken Sie auf . Wenn es sich bei der Datenbank um eine Datenbank einer vorherigen Installation handelt, klicken Sie auf .
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Datenbankverbindung testen |
Sie können zum Sicherstellen, dass die Informationen in den vorherigen Bildschirmen korrekt sind, die Datenbankverbindung testen, indem Sie das Kontrollkästchen aktivieren:
Das Installationsprogramm muss sowohl zum direkten Erstellen von Tabellen als auch zum Erstellen der .SQL-Datei eine Verbindung zur Datenbank herstellen. Wenn Sie die Datenbankverbindung testen und der Test fehlschlägt, können Sie dennoch mit der Installation fortfahren. In diesem Fall müssen Sie die Tabellen nach der Installation erstellen, wie im Benutzeranwendung: Administrationshandbuch beschrieben. |
Verwenden Sie die nachfolgenden Informationen, um Java, die JBoss-Installation und Identity Manager sowie die Audit-Einstellungen und die Sicherheit zu konfigurieren.
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Installationsbildschirm |
Beschreibung |
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Java-Installation |
Geben Sie den Java-Stamminstallationsordner an. Die Java-Installation gibt anhand des Werts der Umgebungsvariablen „JAVA_HOME“ den Java-Pfad an und bietet Ihnen die Möglichkeit, den Pfad ggf. zu korrigieren:
Zu diesem Zeitpunkt überprüft das Installationsprogramm, ob die ausgewählte Java-Umgebung für den ausgewählten Anwendungsserver korrekt ist. Zudem wird überprüft, ob das Installationsprogramm in die cacerts-Datei der angegebenen JRE schreiben kann. Anschließend werden Sie gefragt, wo Ihr JBoss-Anwendungsserver installiert ist. |
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JBoss-Konfiguration |
Teilt der Benutzeranwendung mit, wo sich der JBoss-Anwendungsserver befindet. Bei diesem Installationsvorgang wird der JBoss-Anwendungsserver nicht installiert. Eine Anleitung für die Installation des JBoss-Anwendungsservers finden Sie in Installation des JBoss Application Servers und der PostgreSQL-Datenbank. : Geben Sie den Speicherort des JBoss-Anwendungsservers an.
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IDM-Konfiguration |
Wählen Sie den Anwendungsserver-Konfigurationstyp:
: Der Name der Anwendungsserver-Konfiguration, der Name der WAR-Datei der Anwendung und der Name des URL-Kontexts. Das Installations-Skript erstellt eine Serverkonfiguration und benennt die Konfiguration standardmäßig auf der Basis des . Notieren Sie den Anwendungsnamen und fügen Sie ihn in die URL ein, wenn Sie die Benutzeranwendung über einen Browser starten. : Jeder Server in einem Cluster muss eine eindeutige Workflow-Engine-ID besitzen. Die Workflow-Engine-ID gilt nur für Cluster-Installationen und für den Fall, dass Sie die Bereitstellungs-WAR-Datei installieren. Die Engine-ID darf nicht länger als 32 Zeichen sein. Weitere Informationen zu Workflow-Engine-IDs finden Sie im Abschnitt zur Konfiguration von Workflows für das Clustering im Benutzeranwendung: Administrationshandbuch.
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Audit-Protokollierungstyp auswählen |
Klicken Sie auf , um die Protokollierung zu aktivieren. Klicken Sie auf , um die Protokollierung zu deaktivieren.
Im nächsten Teilfenster werden Sie aufgefordert, den Typ für die Protokollierung anzugeben. Treffen Sie eine Auswahl aus den folgenden Optionen:
Weitere Informationen zum Einrichten der Protokollierung finden Sie im .
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Novell Identity Audit oder Novell Sentinel |
: Geben Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse des Servers an, sofern Sie die Protokollierung aktivieren. Wenn Sie die Protokollierung deaktivieren, wird dieser Wert ignoriert. : Geben Sie das Verzeichnis für den Protokollierungs-Cache-Speicher an.
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Sicherheit - Master-Schlüssel |
: Erlaubt den Import eines vorhandenen Master-Schlüssels. Wenn ein vorhandener verschlüsselter Master-Schlüssel importiert werden soll, kopieren Sie den Schlüssel und fügen Sie ihn in das Fenster des Installationsvorgangs ein. : Erstellt einen neuen Master-Schlüssel. Nach Abschluss der Installation müssen Sie den Master-Schlüssel manuell speichern, wie in Abschnitt 9.1, Aufzeichnen des Master-Schlüssels beschrieben.
Bei der Installation wird der verschlüsselte Master-Schlüssel im Installationsverzeichnis in die Datei master-key.txt geschrieben. Mögliche Gründe für den Import eines vorhandenen Master-Schlüssels:
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Wenn Sie RBPM jetzt konfigurieren möchten, wählen Sie aus und klicken Sie auf .
(Wenn Sie nicht zur Eingabe dieser Informationen aufgefordert werden, haben Sie möglicherweise die in Abschnitt 2.5, Installieren des Java Development Kit aufgeführten Schritte nicht ausgeführt.)
Die Standardansicht des Konfigurationsfensters für das rollenbasierte Bereitstellungsmodul enthält diese Felder:
Das Installationsprogramm übernimmt den Wert aus der Stammcontainer-DN und wendet ihn auf die folgenden Werte an:
Benutzercontainer-DN
Gruppencontainer-DN
Das Installationsprogramm übernimmt den Wert aus den Benutzeranwendungsadministratorfeldern und wendet ihn auf die folgenden Werte an:
Bereitstellungsadministrator
Konformitätsadministrator
Rollenadministrator
Sicherheitsadministrator
Ressourcenadministrator
RBPM-Konfigurationsadministrator
Wenn Sie diese Werte explizit angeben möchten, klicken Sie auf und ändern Sie sie.
Bei der Installation der Benutzeranwendung können Sie Konfigurationsparameter für die Benutzeranwendung festlegen. Die meisten dieser Parameter können auch nach der Installation in der Datei configupdate.sh oder configupdate.bat bearbeitet werden. Auf Ausnahmen wird in den Parameterbeschreibungen hingewiesen.
Unter Abschnitt A.0, Benutzeranwendung - Konfigurationsreferenz finden Sie eine Beschreibung für jede Option.
Die Standardansicht der Standard Edition enthält einige Sicherheitsfelder (wie unten dargestellt):
In Identity Manager 4.0.2 Standard Edition müssen nur die folgenden Administratoren zugewiesen werden:
Benutzeranwendungsadministrator
RBPM-Berichtsadministrator
Sicherheitsadministrator
HINWEIS:Novell hat zu Testzwecken das Sicherheitsmodell in der Standard Edition nicht gesperrt. Der Sicherheitsadministrator kann daher alle Domänenadministratoren und beauftragte Administratoren sowie andere Sicherheitsadministratoren zuweisen. In der Produktionsumgebung werden diese erweiterten Funktionen jedoch nicht unterstützt. In Produktionsumgebungen wird die Zuweisung der Administratoren durch die Lizenzierung beschränkt. Novell sammelt Überwachungsdaten in der Audit-Datenbank, um sicherzustellen, dass die Lizenzierung in der Produktionsumgebung eingehalten wird. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, die Sicherheitsadministratorberechtigung nur einem Benutzer zu erteilen.
Mithilfe der folgenden Informationen wird die Installation ausgeführt.
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Installationsbildschirm |
Beschreibung |
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Zusammenfassung vor der Installation |
Überprüfen Sie auf der Seite „Zusammenfassung vor der Installation“ die Einstellungen der Installationsparameter. Wenn Sie Änderungen vornehmen möchten, können Sie über die Schaltfläche vorherige Installationsseiten aufrufen. Die Werte auf der Seite „Benutzeranwendung - Konfiguration“ werden nicht gespeichert, daher müssen Sie die Einstellungen auf dieser Seite erneut vornehmen, wenn Sie vorherige Seiten des Installationsvorgangs ändern. Wenn Sie die gewünschten Änderungen an den Installations- und Konfigurationsparametern vorgenommen haben, kehren Sie zur Seite „Zusammenfassung vor der Installation“ zurück und klicken Sie auf . |
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Installation abgeschlossen |
Zeigt an, dass die Installation abgeschlossen ist. |
Installationsprogramm erstellt novlua-Benutzer Das Installationsprogramm erstellt einen neuen Benutzer mit dem Namen „novlua“. Das jboss_init-Skript führt JBoss als dieser Benutzer aus und die definierten Berechtigungen in den JBoss-Dateien sind auf diesen Benutzer festgelegt.
Wenn die Installation ohne Fehler abgeschlossen wurde, fahren Sie mit Testen der Installation fort. Sofern bei der Installation Fehler- oder Warnmeldungen ausgegeben wurden, ermitteln Sie die Probleme anhand der Protokolldateien:
Die Datei Identity_Manager_User_Application_InstallLog.log enthält die Ergebnisse der wichtigsten Installationsaufgaben.
Die Datei Novell-Custom-Install.log enthält Informationen zur Konfiguration der Benutzeranwendung, die während der Installation vorgenommen wurde.