In der folgenden Tabelle finden Sie eine Liste der möglichen Probleme und der vorgeschlagenen Maßnahmen zur Behebung dieser Probleme. Falls das Problem weiterhin auftritt, wenden Sie sich an Ihren zuständigen NetIQ-Ansprechpartner.
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Problem |
Empfohlene Vorgehensweise |
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Während der Installation der Identity Manager-Engine auf dem OES wird auf der Konsole und in der Datei idminstall.log, die sich im Verzeichnis /var/opt/netiq/idm/log/ befindet, die folgende Meldung angezeigt. |
Vergewissern Sie sich, dass die Datei /etc/OES-brand auf dem OES-Server vorhanden ist. Wenn die Datei nicht vorhanden ist, erstellen Sie eine neue Datei und versuchen Sie, die Identity Manager-Engine erneut zu installieren. |
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Die Identity Manager-Engine kann nicht gestartet werden, wenn der eDirectory-Initialisierungsprozess im Gange ist. Dieses Problem tritt meist auf, wenn die eDirectory-DIB sehr groß ist. |
Als Behelfslösung führen Sie die folgenden Schritte aus:
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Wenn Sie die Identity Manager-Engine in Linux-Systemen ausführen, reicht der Festplattenspeicherplatz für das /tmp-Verzeichnis nicht aus, obwohl Speicherplatz verfügbar ist. Dieser Status lässt sich mit den Kommandos df (freier Festplattenspeicherplatz) und du (genutzter Festplattenspeicherplatz) prüfen. Kommando df zeigt, dass kein Speicherplatz verfügbar ist, Kommando du zeigt, dass nicht der gesamte Speicherplatz, der dem /tmp-Verzeichnis zugeordnet wurde, genutzt wird. Dieses Problem tritt auf, weil jeder Identity Manager-Treiber, der initiiert wird, verschiedene Bibliotheken in den Arbeitsspeicher lädt. Der JVM kopiert diese Treiber vorübergehend in das /tmp-Verzeichnis und löscht sie dann wieder. Die gelöschten Dateien nutzen weiterhin den Arbeitsspeicher bis der JVM-Vorgang, der diese Dateien erstellt hat, beendet wird. Mit dem Kommando lsof lässt sich dieses Verhalten festlegen. Dateien in diesem Zustand werden als gelöscht markiert. Der gesamte genutzte Festplattenspeicherplatz hängt von der Anzahl der Treiber ab, die auf diesem Server ausgeführt werden. |
Der verbrauchte Speicherplatz ist relativ statisch. Stellen Sie daher sicher, dass im Verzeichnis /tmp genügend zusätzlicher Platz zur Verfügung steht. Falls das Problem weiterhin besteht, müssen Sie eDirectory neu starten. |
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In einer Umgebung mit mehreren Servern wird eine nicht erkannte erweiterte Ausnahme angezeigt. |
Vergewissern Sie sich, dass der Primärserver über eine Lese-Schreib-Partition für den Sekundärserver verfügt:
HINWEIS:Vergewissern Sie sich, dass Sie den Sekundärserver im Treibersatz hinzugefügt haben. |
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Wenn Sie eine große Abfrage über dxcmd ausführen, wird dxcmd mit dem Fehler 625 ERR_TRANSPORT_FAILURE beendet und es wird keine Ergebnisdatei erzeugt. Die Identity Manager-Engine verwendet die Umgebungsvariable NCPCLIENT_REQ_TIMEOUT als Standardzeitwert für die Ausführung einer dxcmd-Abfrage. Standardmäßig erfolgt für eine NCP-Verbindung eine Zeitüberschreitung nach 115 Sekunden. Wenn dieser Zeitwert bei der Ausführung der Abfrage und Rückgabe des Ergebnisses überschritten wird, erhalten Sie diese Fehlermeldung. |
Erhöhen Sie den Timeout-Wert, indem Sie die Umgebungsvariable NCPCLIENT_REQ_TIMEOUT auf einen Wert festlegen, der einige Sekunden über der Gesamtzeitdauer der Abfrage liegt. Sie können die Umgebungsvariable für „dxcmd“ dauerhaft festlegen, indem Sie export NCPCLIENT_REQ_TIMEOUT=value zum dxcmd-Skript /opt/novell/eDirectory/bin/dxcmd hinzufügen. Es ist auch möglich, die Variable manuell in dem Terminal festzulegen, von dem aus das Skript ausgeführt wird. Führen Sie dazu export NCPCLIENT_REQ_TIMEOUT=value vor der Ausführung von „dxcmd“ aus. |
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Während des Upgrades der Identity Manager-Engine auf 4.9 kann in den Protokollen der Fehler auftreten, dass die Verbindung zwischen OES und dem Server unterbrochen wurde. |
Dieses Problem tritt aufgrund des folgenden Parameters auf: ${IDM_KEYSTORE_PWD} ist nicht definiert. Dieses Problem ist unerheblich, wenn Sie es jedoch vermeiden möchten, definieren Sie den Parameter ${IDM_KEYSTORE_PWD} in den automatischen Eigenschaften oder in der Umgebung. |