8.1 Best Practices

In diesem Abschnitt finden Sie Tipps und bewährte Verfahren für die Bereitstellung von Docker-Containern:

  • NetIQ empfiehlt, die CPU-Kapazität, die für einen einzelnen Container genutzt werden soll, zu begrenzen. Sie können dies erreichen, indem Sie im Befehl zur Ausführung des Dockers das Flag --cpuset-cpus verwenden.

  • Um eine Richtlinie zum Neustart für einen Container festzulegen, verwenden Sie das Flag ‑‑restart im Befehl zur Ausführung des Dockers. Es wird empfohlen, die Richtlinie für einen Neustart bei Ausfall zu verwenden und die Anzahl der Versuche für einen Neustart auf 5 zu begrenzen.

  • Um einen Grenzwert für den von einem Container genutzten Speicherplatz festzulegen, verwenden Sie das --memory im Befehl zur Ausführung des Dockers.

  • Wenn Sie die Trace-Dateien für die bereitgestellten Treiber sichern möchten, können Sie die Trace-Datei unter /config/idm/ platzieren oder die Trace-Datei manuell in den Volume-Ordner kopieren.

  • Um eine Begrenzung für die Anzahl der Prozesse festzulegen, die zu einem beliebigen Zeitpunkt ausgeführt werden dürfen, verwenden Sie das Flag „--pids-limit“ im Befehl zur Ausführung des Dockers. Es wird empfohlen, den PID-Wert auf 300 festzulegen.

  • Für den Identity Manager-Engine Container gilt: Wenn Sie die Datei environ anzeigen möchten, die sich im Verzeichnis „/process“ des Dateisystems /proc befindet, müssen Sie das Flag --cap-add=SYS_PTRACE im Befehl zur Ausführung des Dockers verwenden. Standardmäßig sind die meisten Berechtigungen eingeschränkt und nur die erforderlichen Berechtigungen aktiviert. Weitere Informationen finden Sie in der Docker-Dokumentation.

  • Stellen Sie sicher, dass die Drittanbieter-JAR-Dateien in das Volume eingehängt sind, sodass sie beim Start des Containers jederzeit verfügbar sind. Wenn sich die Datei ojdbc.jar beispielsweise im Verzeichnis /opt/netiq/idm/apps/tomcat/lib des Containers befindet, müssen Sie die JAR-Datei mit dem folgenden Kommando in das Volume einhängen:

    -v /host/ojdbc.jar:/opt/netiq/idm/apps/tomcat/lib/ojdbc.jar

Führen Sie beispielsweise den folgenden Beispielbefehl aus, der alle oben genannten Argumente zur Bereitstellung von Containern enthält:

docker run -itd --cap-add=SYS_PTRACE --pids-limit<tune container pids limit> --memory=<maximum amout of memory container can use> --restart=on-failure:5 --cpuset-cpus=<CPUs in which to allow execution> --network=<connect a container to network> -v <bind mount a volume> --name=<assign a name to the container> <image name>