18.1 Voraussetzungen

Wenn die Datenbank für die Identitätsanwendungen in einer Umgebung installiert werden soll, in der sich Tomcat-Cluster befinden, sind die folgenden Überlegungen zu beachten:

  • Der Cluster muss einen eindeutigen Clusterpartitionsnamen, eine Multicast-Adresse und einen Multicast-Port aufweisen. Mithilfe dieser eindeutigen Kennungen werden mehrere Cluster voneinander unterschieden, sodass Leistungsprobleme und ungewöhnliches Verhalten vermieden werden.

    • Für jedes Mitglied des Clusters müssen Sie dieselbe Port-Nummer als Listener-Port für die Datenbank der Identitätsanwendungen angeben.

    • Für jedes Mitglied des Clusters müssen Sie denselben Hostnamen oder dieselbe IP-Adresse für den Server angeben, auf dem die Datenbank der Identitätsanwendungen gehostet wird.

  • Die Uhrzeit wird zwischen den Servern im Cluster synchronisiert. Andernfalls tritt bei Sitzungen früh eine Zeitüberschreitung auf, was dazu führt, dass das HTTP-Sitzungs-Failover nicht korrekt funktioniert.

  • NetIQ rät davon ab, mehrere Anmeldungen auf verschiedenen Browser-Registerkarten oder in verschiedenen Browser-Sitzungen auf demselben Host zu verwenden. Bei einigen Browsern werden die Cookies übergreifend über alle Registerkarten und Prozesse verwendet, sodass mehrere Anmeldungen zu Problemen beim HTTP-Sitzungs-Failover führen können (neben dem Risiko einer unbeabsichtigten Authentifizierung, wenn mehrere Benutzer an einem einzigen Computer arbeiten).

  • Die Clusterknoten befinden sich im selben Teilnetz.

  • Ein Failover-Proxy oder eine Lastausgleichlösung ist auf einem separaten Computer installiert.

  • Um ein Clustering für Formulare zu erreichen, starten Sie zwei Instanzen des Load Balancer auf dem Server – eine für die Identitätsanwendungen und eine für den Formular-Renderer.