Wenn die Datenbank für die Identitätsanwendungen in einer Umgebung installiert werden soll, in der sich Tomcat-Cluster befinden, sind die folgenden Überlegungen zu beachten:
Der Cluster muss einen eindeutigen Clusterpartitionsnamen, eine Multicast-Adresse und einen Multicast-Port aufweisen. Mithilfe dieser eindeutigen Kennungen werden mehrere Cluster voneinander unterschieden, sodass Leistungsprobleme und ungewöhnliches Verhalten vermieden werden.
Für jedes Mitglied des Clusters müssen Sie dieselbe Port-Nummer als Listener-Port für die Datenbank der Identitätsanwendungen angeben.
Für jedes Mitglied des Clusters müssen Sie denselben Hostnamen oder dieselbe IP-Adresse für den Server angeben, auf dem die Datenbank der Identitätsanwendungen gehostet wird.
Die Uhrzeit wird zwischen den Servern im Cluster synchronisiert. Andernfalls tritt bei Sitzungen früh eine Zeitüberschreitung auf, was dazu führt, dass das HTTP-Sitzungs-Failover nicht korrekt funktioniert.
NetIQ rät davon ab, mehrere Anmeldungen auf verschiedenen Browser-Registerkarten oder in verschiedenen Browser-Sitzungen auf demselben Host zu verwenden. Bei einigen Browsern werden die Cookies übergreifend über alle Registerkarten und Prozesse verwendet, sodass mehrere Anmeldungen zu Problemen beim HTTP-Sitzungs-Failover führen können (neben dem Risiko einer unbeabsichtigten Authentifizierung, wenn mehrere Benutzer an einem einzigen Computer arbeiten).
Die Clusterknoten befinden sich im selben Teilnetz.
Ein Failover-Proxy oder eine Lastausgleichlösung ist auf einem separaten Computer installiert.
Um ein Clustering für Formulare zu erreichen, starten Sie zwei Instanzen des Load Balancer auf dem Server – eine für die Identitätsanwendungen und eine für den Formular-Renderer.