8.2 Erläuterungen zum Installationsprogramm

Als Arbeitserleichterung sind im Installationsprogramm mehrere Komponenten zusammengefasst, die gemeinsam das zugrunde liegende Rahmenwerk der Identity Manager-Lösung bilden. Sie können diese Komponenten wahlweise allesamt auf demselben Server oder auch auf verschiedenen Servern installieren. Weitere Informationen zu den Serveranforderungen finden Sie unter Planen der Installation der Engine, der Treiber und der Plugins für die einzelnen Komponenten, im Handbuch für die einzelnen Treiber sowie in den aktuellen Versionshinweisen.

Das Installationsprogramm bietet die folgenden Optionen zum Installieren der Komponenten:

Identity Manager Server

Installiert die Identity Manager-Engine, das Schema, den NetIQ Audit-Agenten sowie XDAS (Distributed Audit-Dienste).

Server für verbundenes System (32 Bit, 64 Bit, .NET)

Installiert den Remote Loader-Dienst und die Treiberinstanzen im Loader. Mit dem Remote Loader können Sie Identity Manager-Treiber auf verbundenen Systemen ausführen, auf denen das Identitätsdepot und die Identity Manager-Engine nicht gehostet werden. Im Installationsprogramm können Sie die Treiber auswählen, die zusammen mit dem Remote Loader auf dem verbundenen System installiert werden sollen

Fan-out-Agent

Installiert den Fan-out-Agenten für den JDBC-Fan-out-Treiber. Der JDBC-Fan-out-Treiber verwendet den Fan-out-Agenten, um mehrere JDBC-Fan-out-Treiberinstanzen zu erstellen. Der Fan-out-Agent lädt die JDBC-Treiberinstanzen basierend auf der Konfiguration der Verbindungsobjekte im Fan-out-Treiber. Weitere Informationen finden Sie im NetIQ Identity Manager-Treiber für JDBC-Fan-out – Implementierungshandbuch.

iManager-Plugins für Identity Manager

Installiert die iManager-Plugins, mit denen Sie die Identity Manager-Treiber, die über strukturierte GCVs (Globalkonfigurationswerte) verfügen, in iManager verwalten können.

Treiber

Die Identity Manager-Treiber synchronisieren die Identitätsdaten über verschiedene Verzeichnistypen, Datenbanken und Geschäftsanwendungen einerseits und dem Identitätsdepot andererseits hinweg. Sie können den Treiber so konfigurieren, dass die Daten nur in eine Richtung oder auch in beide Richtungen synchronisiert werden.

Im Installationsprogramm können Sie die Treiber auswählen, die zusammen mit den anderen Komponenten installiert werden sollen. Bei Bedarf können Sie einige Treiber auf einem Server installieren, auf dem die Identity Manager-Engine nicht gehostet wird. In diesem Fall muss auch der Remote Loader-Dienst auf diesem Server installiert werden.