5.5 Identitätsberichterstellungsmodul

In diesem Abschnitt werden die Einstellungen für das Identitätsberichterstellungsmodul definiert. Im Programm werden nur die grundlegenden Parameter angezeigt. Sollen alle Parameter eingeblendet werden, klicken Sie auf Erweiterte Einstellungen.

WICHTIG:Für das Identitätsberichterstellungsmodul ist Sentinel erforderlich. Sentinel kann nur auf Linux-Computern ausgeführt werden. Wenn Sie die Installation auf einem Windows-Computer vornehmen, müssen Sie zunächst Sentinel auf einem Linux-Computer installieren, bevor Sie das Identitätsberichterstellungsmodul unter Windows konfigurieren können.

Gateway-Port des verwalteten Systems

Gibt den Port an, über den der MSGW-Treiber mit dem Identitätsdepot kommunizieren soll.

Der Standardwert ist 7707.

Data Collection Service-Host

Gibt den DNS-Namen oder die IP-Adresse des Servers an, auf dem der Datenerfassungsdienst gehostet wird. Verwenden Sie nicht localhost.

Erweiterte Einstellungen

Alle verbleibenden Einstellungen sind unter Erweiterte Einstellungen aufgeführt. Wenn Sie keine Änderungen unter Erweiterte Einstellungen vornehmen, werden die aufgeführten Standardeinstellungen im Konfigurationsprogramm herangezogen.

Untercontainersuche aktivieren

Geben Sie an, ob die Identitätsberichterstellungsmodule Suchvorgänge in Untercontainern unterstützen sollen. Standardmäßig ist diese Option aktiviert.

Sichere LDAP-Verbindungen verwenden

Geben Sie an, ob der Server über eine sichere LDAP-Verbindung kommunizieren soll.

Sie müssen außerdem den LDAP-Port angeben.

LDAP-Port

Gibt den Port für die Kommunikation mit dem Anwendungsserver an, auf dem das Identitätsdepot gehostet wird. Legen Sie hier denselben Wert fest, den Sie für Sicherer LDAP-Port in Abschnitt 5.1, Identitätsdepot angegeben haben.

Alternativ können Sie einen Klartext-Port für die nicht sichere Kommunikation angeben. In diesem Fall wählen Sie nicht die Option Sichere LDAP-Verbindungen verwenden.

Tokenablaufswert (Minuten)

Geben Sie den Zeitraum ein, über den ein Token für die Authentifizierung aufbewahrt werden soll. Der Standardwert ist 60 Minuten.

Dauer und Einheiten für Beibehaltung abgeschlossener Berichte

Geben Sie den Zeitraum an, über den die abgeschlossenen Berichte im Identitätsberichterstellungsmodul beibehalten werden sollen, bevor sie gelöscht werden. Für einen Zeitraum von sechs Monaten wählen Sie beispielsweise die Option Monat als Dauer, und geben Sie den Wert 6 als Einheiten ein.

Anmeldeattribut für Untercontainer

Gibt das Anmeldeattribut an, mit dem Identity Manager den Teilbaum eines angegebenen Benutzercontainers beim Erfassen von Daten für Berichte durchsuchen soll. Der Standardwert lautet cn.

HINWEIS:Wenn Sie einen DN mit Sonderzeichen angeben, müssen diese unter Umständen mit einem Escape-Zeichen versehen werden. Weitere Informationen finden Sie in RFC 2253/4514, Abschnitt 2.

SMTP-Server-Host

Gibt den DNS-Namen oder die IP-Adresse des Email-Servers an, über den das Identitätsberichterstellungsmodul die Benachrichtigungen senden soll. Der Standardwert lautet localhost. Ersetzen Sie diesen Eintrag durch eine gültige IP-Adresse oder einen gültigen DNS-Namen.

SMTP-Server-Port

Gibt die Portnummer für den Email-Server an. Der Standardwert ist 435.

SMTP-Benutzer-ID

(Bedingt) Gibt die Email-Adresse für die Authentifizierung an, wenn die Kommunikation mit dem Email-Server authentifiziert werden soll.

Sie müssen außerdem die Option Serverauthentifizierung für SMTP erforderlich angeben.

SMTP-Benutzerpasswort

Gibt das Passwort für die Email-Adresse an, die für die Authentifizierung herangezogen werden soll.

Standardmäßige Email-Adresse

Gibt die Email-Adresse an, die die Identitätsberichterstellung als Absender für Email-Benachrichtigungen verwenden soll.

SSL für SMTP verwenden

Gibt an, ob die Kommunikation mit dem Email-Server über SSL erfolgen soll. Die Option ist standardmäßig nicht aktiviert.

Serverauthentifizierung für SMTP erforderlich

Gibt an, ob für die Kommunikation mit dem Email-Server eine Authentifizierung erforderlich sein soll.

Sie müssen außerdem Werte für SMTP-Benutzer-ID und SMTP-Benutzerpasswort angeben. Die Option ist standardmäßig nicht aktiviert.