In diesem Abschnitt finden Sie Tipps und bewährte Verfahren für die Bereitstellung von Docker-Containern:
Wir empfehlen, die CPU-Kapazität, die für einen einzelnen Container genutzt werden soll, zu begrenzen. Sie können dies erreichen, indem Sie im Befehl zur Ausführung des Dockers das Flag --cpuset-cpus verwenden.
Um eine Richtlinie zum Neustart für einen Container festzulegen, verwenden Sie das Flag --restart im Befehl zur Ausführung des Dockers. Es wird empfohlen, die Richtlinie für einen Neustart bei Ausfall zu verwenden und die Anzahl der Versuche für einen Neustart auf 5 zu begrenzen.
Um einen Grenzwert für den von einem Container genutzten Speicherplatz festzulegen, verwenden Sie das --memory im Befehl zur Ausführung des Dockers.
Wenn Sie die Trace-Dateien für die bereitgestellten Treiber sichern möchten, können Sie die Trace-Datei unter /config/idm/ platzieren oder die Trace-Datei manuell in den Volume-Ordner kopieren.
Um eine Begrenzung für die Anzahl der Prozesse festzulegen, die zu einem beliebigen Zeitpunkt ausgeführt werden dürfen, verwenden Sie das Flag --pids-limit im Befehl zur Ausführung des Dockers. Es wird empfohlen, den PID-Wert auf 300 festzulegen.
Für den OpenText Identity Manager-Engine Container gilt: Wenn Sie die Datei environ anzeigen möchten, die sich im Verzeichnis „/process“ des Dateisystems /proc befindet, müssen Sie das Flag --cap-add=SYS_PTRACE im Befehl zur Ausführung des Dockers verwenden. Standardmäßig sind die meisten Berechtigungen eingeschränkt und nur die erforderlichen Berechtigungen aktiviert. Weitere Informationen finden Sie in der Docker-Dokumentation.
Stellen Sie sicher, dass die Drittanbieter-JAR-Dateien in das Volume eingehängt sind, sodass sie beim Start des Containers jederzeit verfügbar sind. Wenn sich die Datei ojdbc.jar beispielsweise im Verzeichnis /opt/netiq/idm/apps/tomcat/lib des Containers befindet, müssen Sie die JAR-Datei mit dem folgenden Kommando in das Volume einhängen:
-v /host/ojdbc.jar:/opt/netiq/idm/apps/tomcat/lib/ojdbc.jar
Führen Sie beispielsweise den folgenden Beispielbefehl aus, der alle oben genannten Argumente zur Bereitstellung von Containern enthält:
docker run -itd --cap-add=SYS_PTRACE --pids-limit<tune container pids limit> --memory=<maximum amout of memory container can use> --restart=on-failure:5 --cpuset-cpus=<CPUs in which to allow execution> --network=<connect a container to network> -v <bind mount a volume> --name=<assign a name to the container> <image name>