3.3 OpenText Identity Console als Docker-Container aufrüsten

Wenn eine neue Version des OpenText Identity Console-Image verfügbar ist, kann der Administrator eine Aufrüstungsprozedur ausführen, um den Container mit der neuesten Version von OpenText Identity Console bereitzustellen. Stellen Sie vor dem Aufrüsten sicher, dass alle erforderlichen anwendungsbezogenen Daten permanent in Docker-Volumes gespeichert sind. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um OpenText Identity Console mit einem Docker-Container aufzurüsten:

  1. Laden Sie die neueste Version des Docker-Images von der Seite Software License and Download (Softwarelizenzen und -downloads) herunter und laden Sie das Image. Führen Sie dann die in OpenText Identity Console installieren beschriebenen Schritte aus, um die neueste Version von OpenText Identity Console zu installieren.

  2. Nachdem das neueste Docker-Image geladen wurde, stoppen Sie den aktuellen Docker-Container mit dem folgenden Befehl:

    docker stop identityconsole-container-name

    Beispiel:

    docker stop identityconsole-container-1
  3. Löschen Sie den vorhandenen OpenText Identity Console-Container, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:

    docker rm identityconsole-container-name

    Beispiel:

    docker rm identityconsole-container-1
  4. (Optional) Löschen Sie das veraltete OpenText Identity Console-Docker-Image, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:

    docker rmi identityconsole-image

    Beispiel:

    docker rmi identityconsole:<version>
  5. Das Image muss in die lokale Docker-Registrierung geladen werden. Extrahieren und laden Sie die Datei IdentityConsole_<Version>_Containers.tar.gz mit den folgenden Befehlen:

    tar -xvf IdentityConsole_version_Containers.tar.gz              
    docker load --input identityconsole.tar.gz
  6. Erstellen Sie mit folgendem Befehl den OpenText Identity Console-Docker-Container:

    docker create --name identityconsole-container-name --env ACCEPT_EULA=Y --network=network-type --volume volume-name:/config/ identityconsole:version

    Beispiel:

    docker create --name identityconsole-container-2 --env ACCEPT_EULA=Y --network=host --volume IDConsole-volume:/config/ identityconsole:<version>

    HINWEIS:

    • Setzen Sie die Umgebungsvariable ACCEPT_EULA auf „Y“, um die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung zu akzeptieren. Sie können die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung auch über die Aufforderung auf dem Bildschirm beim Starten des Containers akzeptieren, indem Sie im Docker-Befehl „create“ die Option -it für den interaktiven Modus verwenden.

    • Der Parameter --volume im obigen Befehl erstellt ein Volume zum Speichern von Konfigurations- und Protokolldaten. In diesem Beispiel wird ein Volume mit dem Namen IDConsole-volume erstellt.

  7. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei (edirapi.conf) mit folgendem Befehl vom lokalen Dateisystem als /etc/opt/novell/eDirAPI/conf/edirapi.conf zum neu erstellten Container:

    docker cp absolute path of configuration file identityconsole-container-name:/etc/opt/novell/eDirAPI/conf/edirapi.conf

    Beispiel:

    docker cp /home/user/edirapi.conf identityconsole-container-2:/etc/opt/novell/eDirAPI/conf/edirapi.conf

    (OpenText Identity Console 1.9 und höher) Eine Beispielkonfigurationsdatei ist unten dargestellt:

    listen = ":9000"
    pfxpassword = "novell"
    bcert = "/etc/opt/novell/eDirAPI/cert/"
    ospmode=false
    auto-fetch=false
    

    HINWEIS:

    • Entfernen Sie den Parameter edir-hosts aus der Konfigurationsdatei und fügen Sie den Parameter auto-fetch hinzu.

    • Wenn auto-fetch = false, müssen Sie das ZS-Zertifikat manuell in den Ordner cert kopieren.

    (OpenText Identity Console 1.8 und früher) Eine Beispielkonfigurationsdatei ist unten dargestellt:

    listen = ":9000"
    pfxpassword = "novell"
    bcert = "/etc/opt/novell/eDirAPI/cert/"
    ospmode=false
    edir-hosts = "<ip_address-1>:636,<ip_address-2>:636"

    HINWEIS:

    • Beim Aufrüsten auf OpenText Identity Console 1.7.2 und 1.8 muss die OpenText eDirectory-Server-IP zur Datei edirapi.conf hinzugefügt werden, bevor sie in den Container kopiert wird.

    • Wenn OpenText Identity Console eine Verbindung zu mehreren OpenText eDirectory-Bäumen herstellen soll, geben Sie deren IP-Adressen oder Domänennamen durch Kommas getrennt ein.

  8. Starten Sie den zweiten Container mit folgendem Befehl:

    docker start identityconsole-container-name

    Beispiel:

    docker start identityconsole-container-2
  9. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den Status des ausgeführten Containers zu überprüfen:

    docker ps -a