4.1 DRA-Verwaltungsserver installieren

Sie können den DRA-Verwaltungsserver als primären oder sekundären Knoten in Ihrer Umgebung installieren. Die Anforderungen für Primär- und Sekundärverwaltungsserver sind die gleichen. Jede DRA-Bereitstellung muss jedoch einen Primärverwaltungsserver enthalten.

Das DRA-Serverpaket bietet die folgenden Funktionen:

  • Verwaltungsserver: Speichert Konfigurationsdaten (Umgebungsdaten, delegierter Zugriff, Richtlinie), führt Operator- und Automatisierungsaufgaben aus und prüft die systemweite Aktivität. Der Verwaltungsserver umfasst die folgenden Funktionen:

    • Protokollarchiv-Ressourcenkit: Ermöglicht die Anzeige von Revisionsinformationen.

    • DRA-SDK: Stellt die ADSI-Beispielskripte bereit und unterstützt Sie beim Erstellen eigener Skripte.

  • REST-Service und -Endgeräte: Stellt die RESTful-Schnittstellen bereit, mit der die DRA-Webkonsole und die Nicht-DRA-Clients DRA-Vorgänge anfordern können. Dieser Service muss auf einem Computer ausgeführt werden, auf dem entweder die DRA-Konsole oder der DRA-Verwaltungsservice installiert ist.

  • Benutzeroberflächen: Die Webclientoberfläche, die hauptsächlich von Hilfsadministratoren verwendet wird, aber auch Optionen zur benutzerdefinierten Anpassung bietet.

    • ADSI-Anbieter: Ermöglicht das Erstellen eigener Richtlinienskripte.

    • Befehlszeilenschnittstelle: Ermöglicht das Ausführen von DRA-Vorgängen.

    • Delegierung und Konfiguration: Bietet Systemadministratoren Zugriff auf die Konfigurations- und Verwaltungsfunktionen von DRA. Ermöglicht außerdem das granulare Festlegen und Zuweisen von Zugriff für Hilfsadministratoren auf verwaltete Ressourcen und Aufgaben.

    • PowerShell-Erweiterungen: Stellt ein PowerShell-Modul bereit, dank dem Nicht-DRA-Clients über PowerShell-Commandlets DRA-Vorgänge anfordern können.

    • Webkonsole: Die Webclientoberfläche, die hauptsächlich von Hilfsadministratoren verwendet wird, aber auch Optionen zur benutzerdefinierten Anpassung bietet.

Informationen zur Installation spezifischer DRA-Konsolen und Befehlszeilen-Clients auf mehreren Computern finden Sie in Install the DRA Clients.

4.1.1 Checkliste für die interaktive Installation:

Schritt

Details

Am Zielserver anmelden

Melden Sie sich zur Installation mit einem Konto mit lokalen Administratorrechten am Microsoft Windows-Zielserver an.

Admin-Installationskit kopieren und ausführen

Führen Sie das DRA-Installationskit (NetIQAdminInstallationKit.msi) aus, um die DRA-Installationsmedien im lokalen Dateisystem zu extrahieren.

HINWEIS:Das Installationskit installiert bei Bedarf das .NET Framework auf dem Zielserver.

DRA installieren

Klicken Sie auf DRA installieren und Weiter, um die Installationsoptionen anzuzeigen.

HINWEIS:Um die Installation später auszuführen, navigieren Sie zum Speicherort, an dem die Installationsmedien extrahiert wurden (Installationskit anzeigen), und führen Sie Setup.exe aus.

Standardinstallation

Wählen Sie die zu installierenden Komponenten und akzeptieren Sie entweder den Standardinstallationspfad C:\Program Files (x86)\NetIQ\DRA oder geben Sie für die Installation einen alternativen Speicherort an. Komponentenoptionen:

Verwaltungsserver

  • Protokollarchiv-Ressourcenkit

  • DRA-SDK

REST-Services

Benutzeroberflächen

  • ADSI-Anbieter

  • Befehlszeilenschnittstelle

  • Delegierung und Konfiguration

  • PowerShell-Erweiterungen

  • Webkonsole

Voraussetzungen überprüfen

Im Dialogfeld Voraussetzungen wird die Liste der Software angezeigt, die für die zur Installation ausgewählten Komponenten erforderlich ist. Das Installationsprogramm führt Sie durch die Installation aller fehlenden Voraussetzungen, die zum erfolgreichen Abschließen der Installation erforderlich sind.

EULA-Lizenzvereinbarung akzeptieren

Akzeptieren Sie die Bedingungen der Endbenutzer-Lizenzvereinbarung.

Serverbetriebsmodus auswählen

Wählen Sie Primär aus, um den ersten DRA-Verwaltungsserver in einem Multi-Master-Set zu installieren (eine Bereitstellung enthält jeweils nur einen Primärserver), oder wählen Sie Sekundär aus, um einen DRA-Verwaltungsserver zu einem vorhandenen Multi-Master-Set hinzuzufügen.

Informationen zu Multi-Master-Sets finden Sie in Configuring the Multi-Master Set (Konfigurieren des Multi-Master-Sets) im Directory and Resource Administrator Administrator Guide (Directory and Resource Administrator-Administratorhandbuch).

Installationskonto und Berechtigungsnachweis angeben

  • DRA-Servicekonto

  • AD-LDS-Gruppe

  • DRA-Administrator

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: Anforderungen für DRA-Verwaltungsserver, Webkonsole und REST-Erweiterungen.

DCOM-Berechtigungen konfigurieren

Aktivieren Sie DRA zum Konfigurieren des „Distributed COM“-Zugriffs auf authentifizierte Benutzer.

Ports konfigurieren

Weitere Informationen zu den standardmäßigen Ports finden Sie in Erforderliche Ports und Protokolle.

Speicherort angeben

Geben Sie den lokalen Dateispeicherort an, den DRA zum Speichern von Revisionsdaten und Cache-Daten verwenden soll.

Speicherort für DRA-Reproduktionsdatenbank festlegen

  • Geben Sie den Dateispeicherort für die DRA-Reproduktionsdatenbank und den Reproduktionsservice-Port an.

  • Geben Sie das SSL-Zertifikat an, das für die sichere Kommunikation der Datenbank über IIS verwendet werden soll, und geben Sie den IIS-Reproduktions-Port an.

SSL-Zertifikat für REST-Service angeben

Wählen Sie das SSL-Zertifikat aus, das für den REST-Service verwendet werden soll, und geben Sie den REST-Serviceport und den Hostserviceport an.

SSL-Zertifikat für Webkonsole angeben

Geben Sie das SSL-Zertifikat an, das zum HTTPS-Binden verwendet werden soll.

Installationskonfiguration überprüfen

Sie können die Konfiguration auf der Installationsübersichtsseite überprüfen, bevor Sie durch Klicken auf Installieren mit der Installation fortfahren.

Überprüfung nach der Installation

Nach dem Abschluss der Installation wird die Systemdiagnose ausgeführt, um die Installation zu überprüfen und die Produktlizenz zu aktualisieren.

Weitere Informationen finden Sie unter „Health Check Utility“ (Dienstprogramm „Health Check“ (Systemdiagnose)) im DRA Administrator Guide (DRA-Administratorhandbuch).